Werner Krämer

Lehre (Courses)

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"Lerne zuzuhören - dann wirst du die Lehren annehmen. Lerne zu denken - dann wirst du aus den Lehren Gewinn ziehen. Lerne, dich zu entwickeln - dann wirst du die Lehren anwenden", Meister Hsing Yun.

 Fachgebiete (Inhalte), Studiengänge und Lehrtechnik (Überblick):

Fächer: Veranstaltungen (Courses) biete ich direkt in den Wirtschaftswissen-schaften (insb. Allgemeine BWL/ Produktions- und Umweltwirtschaft) oder den Teilgebieten "Volkswirtschaftslehre"( mit Umwelt) und "Statistik" an.

Daneben ergeben sich durch Überlappungen dieser Fächer  und weitere Überschneidungen mit der Betriebswirtschaftslehre einige interdisziplinäre Bereiche: Arbeitsökonomik, Globalökonomik  (Außenwirtschaft, Ostasien, International Economics), Marktforschung und empirische Sozialforschung, Mittelstandsökonomik, Personalökonomik, Psychologie & Kommunikation, Steuerlehre, Finanzierung, Tech. wiss. Arb./ Thesis, Forschungskompetenz.

 Aktuelles Programm: Die konkreten Vorlesungen des aktuellen bzw. zukünftigen Semesters stehen weiter unten auf dieser Seite. Entsprechende Vorlesungsskripte sind bei der Seite "Forschung"  (Schriften & Skripte) aufgeführt.

Neue Veranstaltungen: Einige Veranstaltungen sind noch in der Erprobung und Entwicklung. Weiterbildungsveranstaltungen sind auf der Seite "Research (KMU) aufgeführt unter Weiterbildung.

Studiengänge: Ich hatte bzw. habe zur Zeit Veranstaltungen in den Schwerpunkten Internationales Personalmanagement und Organisation (IPO), Marketing (M), (Bachelor und Master), Management Ostasien (MO: IBM EA) im Ostasieninstitut mit den Schwerpunkten Japan und China (N, S) und im Master "Unternehmensführung im Wohlfahrtsbereich" , Kooperation von Uni Heidelberg und Gesundheitsökonomie im Praxisverbund (GIP, Fb. I, Fb. IV) sowie im Master "Logistik" des Fb. III. Seit 2013 bin ich im exekutiven Master "Innovation Management" der Graduate School Rhein-Neckar. Im MBA Weinbau (Neustadt - Mußbach) bin ich in dem Modul "Nachhaltigkeit" (der Weincampus Neustadt ist eine Kooperation der Hochschulen Ludwigshafen, Bingen und Kaiserslautern mit dem Dienstleistungszentrum Ländlicher Raum Rheinpfalz in Mußbach und über 300 Betrieben).  Außerdem habe ich einen Lehrauftrag im MBA-Weiterbildungsstudiengang "Unternehmensführung in der mittelständischen Wirtschaft" der Fachhochschule des Mittelstands, Bielefeld und hatte Lehrveranstaltungen in International Economics in China (BAC, Capital University of Economics and Business, beide in Beijing, und  am Gansu AC, Lanzhou) und in der Türkei (Istanbul Kültür University). Vgl. auch die Rubrik "Weiterbildung" auf der Seite Research (KMU).

Lehrtechnik: In der Didaktik (ganz unten auf dieser Seite dargestellt) hat sich Flexibilität bewährt. Dozentenbewertungen werden berücksichtigt. Die Bewertungskriterien für Klausuren und Abschlussarbeiten werden weitgehend offen gelegt. Skripte sind bei Research (KMU)/ Schriften und Skripte aufge-führt und werden in der OAI - Bibliothek bzw. der FH - Bibliothek zum Kopieren ausgelegt oder bei den Gruppensprechern hinterlegt. Die meisten sind auch als Download im E-Learning-System OLAT abrufbar (nur mit Passwort). Außerdem kann in der Volkswirtschaftslehre meine Homepage auch als Lehrbuch genutzt werden (Link dahin). Einzelne Veranstaltungen verwalte ich auch über das E-Learning-System OLAT des VCRP. Ab SS 2013 sind hier die Skripte aller aktuellen Veranstaltungen eingestellt. Auf der Grundlage von OLAT und der Homepage experimentiere ich mit neuen Lehrmethoden

"Docendo dicimus" - Durch Lehren lernen wir (wörtlich ich, lateinische Weisheit)

Neue Veranstaltungen (zum Teil in der Entwicklung):

"Ne discere cessa", Cato.

1. Techniken wissenschaftlichen Arbeitens, insbesondere Erstellen einer Abschlussarbeit bei IBM (EA)/ MO N, S  2. Sem. (die ersten Tests habe ich bei IPO gemacht) und Teile beim Master "Unternehmensführung im Wohlfahrtsbereich", zuerst SS 2006, wieder: SS 2007 und SS 2008, SS 2009, SS2010 (genaueres bei  Prüfung/ Veranstaltung). Im WS 2009/ 2010  fließen Teile auch in die Veranstaltung Forschungskompetenz ein (für Master "Logistik").  "Es gibt nichts Praktischeres als eine gute Theorie", Andre´ Fourcans: Die Welt der Wirtschaft, Frankfurt/ New York 1998, S. 19.

2. Einführung in die Wirtschaftswissenschaften: Wirtschaftswissenschaften und Praxis, bei IBM (EA)/ MO N, S  1. Sem.. Lernziele: Die Wirtschafts-wissenschaften einzeln und in ihrem Zusammenwirken kennen lernen; den Nutzen in der Praxis erkennen, aktuelle Probleme und Trends der Wirtschaft wahrnehmen und interpretieren, interdisziplinär denken und arbeiten lernen. Schwerpunkte der Veranstaltung sind die Allg. BWL und die Spez. BWL "Produktionswirtschaft" und "Ökologische BWL." Genaueres weiter unten "...die Gedanken der Ökonomen...(sind)...einflussreicher als gemeinhin angenommen wird. Die Welt wird in der Tat durch nicht viel anderes beherrscht. Praktiker, die sich frei von intellektuellen Einflüssen glauben, sind gewöhnlich die Sklaven irgendeines verblichenen Ökonomen", J.  M. Keynes.  

3. Im SS 2006 hatte ich im 2. Studienabschnitt (4. Sem. IBM - EA -/ MO N, S) erstmals eine Veranstaltung in Psychologie angeboten, die angewandte, relevante Aspekte in den Mittelpunkt stellt. Sie ist  in den Rahmen "Kommunikation" (Grundlagen, Empirische Voraussetzungen, Interkulturelle Kommunikation, Kommunikationspolitik, Fallstudien) eingebettet. In variierter Form wird die Veranstaltung auch ab SS 2009 im Master "International Marketing Management" eingesetzt. "Die innerweltliche protestantische Askese ...wirkte also mit voller Wucht gegen den unbefangenen Genuss des Besitzes, sie schürte die Konsumption...ein. Dagegen entlastete sie im psychologischen Effekt den Gütererwerb von den Hemmungen der traditionalistischen Ethik,...", Max Weber: Die protestantische Ethik I, Hamburg 1973, S. 179 (Weber lebte von 1864-1920, berühmt auch seine Thesen zum Werturteilsstreit).

4. Für den Masterstudiengang IHRM bei IPO habe ich für das WS 2007/2008 erstmals die Veranstaltung "Aspekte transnationaler Arbeitsbeziehungen" entwickelt. Es geht um die Auswirkungen aktueller Trends wie Globalisierung, Bevölkerungsentwicklung und technischer Fortschritt auf die Arbeit.

5. Für den Master "Innovation Management habe ich die Veranstaltung "Economics for Innovation Management" 2013 konzipiert.

6. Für das SS 2014 entwickelte ich die Lehrveranstaltung "Finanzierung" für die Studiengänge M und IPO. Mittlerweile ist die Lehrveranstaltung etabliert.

7. Für den neuen Master "Wine, Sales, Sustainability" habe ich die Veranstaltung "Social Sustainability" entwickelt (Präsentationen, Fallstudien).

8. Andere neue Veranstaltungen im Rahmen der Umstellung auf Bachelor und Master können bzw. konnten durch Weiterentwicklung, Modifikation oder Umstellung bestehender Vorlesungen konzipiert werden. "Der weise Mensch freut sich über das, was er erreicht hat, hütet sich aber vor Stillstand, indem er sich schnell wieder neue Ziele setzt oder seine alten Ziele revidiert", I Ging.

Meine Veranstaltungen nach Fächern (Programms of study, Zuordnung nach Schwerpunkt)

 im  Wintersemester  2018/2019:    

     BAC           Beijing 2008                       

Hier empfiehlt sich auch, die Seiten Research, Ostasien bzw. Prüfung zu besuchen.

 "Die Bewegung des Lebens ist Lernen", Gautama Budda.

 

Volkswirtschaftslehre, Ökonomik (Economics)

"Nationalökonomie ist, wenn die Leute sich wundern, warum sie kein Geld haben. Das hat mehrere Gründe, die feinsten sind die wissenschaftlichen. ... Zusammenfassend kann gesagt werden: die Nationalökonomie ist die Metaphysik des Pokerspielers" (Kurt Tucholsky, Kurzer Abriss der Nationalökonomie).  Vgl. auch meine satirische, extensionale  Definition der VWL.

IBM(EA), BS 2. und 3. Sem., 4 Std.: VWL: Grundlagen, s. u., Kl. immer im Sommersemester (ab SS 2012 2 Std. im SS und 2 Std. im WS). Auch bei IPO und M, BA. 2. Sem., jeweils  im Wintersemester . Im WS 2010/2011 erstmals getrennt mit unterschiedlichem Stoff und Schwerpunkt. Im SS 2012 auch bei M. Im SS 2014 wieder bei M. Auch im WS 14/ 15 (nicht 2015/ 16). Wieder SS 2016 und WS 16/17; SS2018; WS 2018/19.

Volkswirtschaftslehre (VWL, Grundlagen der Volkswirtschaftslehre, Einführung im Gesamtüberblick, Economics): Anwendungsgebiete der VWL in der betrieblichen Praxis; problemorientiert aus betrieblicher Sicht, interdisziplinär, Theorie und Politik integriert. Lernziel: Wirtschaftsphänomene mit Ursachen und Wechselwirkungen auf vier Ebenen mit dem volkswirtschaftlichen Instrumentarium analysieren und beurteilen können. Nach dem Motto: Let´s look at the big picture (Lassen Sie uns das Ganze im Auge behalten).

Grobgliederung: 0. Begriffsystem, Denkweise und Objektbereich, 1. Handlungsparameter für Unternehmen (überwiegend aus der Mikroökonomik, "Managerial Economics"), 2.  Unternehmen in der Gesamtwirtschaft (Makroökonomik), 3. Die Berücksichtigung der Umwelt (Umweltökonomik, Nachhaltigkeit), 4. Die wirtschaftlichen Beziehungen des Unternehmens zum Ausland (Internationale Wirtschaft), 5. Das Instrumentarium der Volkswirtschaftslehre (nur Wiederholung: Geschichte, Methodik, Transferwissen, Übungen). Dieser letzte Punkt wurde durch die Komprimierung der VWL auf vier Stunden in einem Semester notwendig. Das Skript und die Vorlesung sind wesentlich tiefer gegliedert.

Literatur: Baßeler/Heinrich/Utecht, Grundlagen und Probleme der Volkswirtschaft, Stuttgart 2010, Beeker, Detlef: VWL für dummies, Weinheim 2017, Brunner/ Kehrle: Volkswirtschaftslehre, München 2009, Mankiw, N. G./ Taylor, M. P.: Principles of Economics, (bzw. für Europa "Economics") Fort Worth 2011 (deutsch: Grundzüge der Volkswirtschaftslehre, Stuttgart 2012, 5. Aufl.), Kurzfassung 2015; Guckelsberger, U./  Kronenberger, S. :  Grundzüge der Volkswirtschaftslehre, Ludwigshafen 2009, Puhani, J.: Basiswissen Volkswirtschaftslehre, München 2009; Krämer, W.: Volkswirtschaftslehre (Grundlagen, Economics), Vorlesungsskript, jedes Sem. aktualisiert (mit Passwort als Download von OLAT oder zum Kopieren in der Bibliothek) und zusätzlich Krämer, W.: Online-Lehrbuch der VWL.  Krugman, Paul/ Wells R.: Volkswirtschaftslehre, Stuttgart 2010. Stiglitz, J. E./ Walsh, C. E.: Mikroökonomie, Makroökonomie, München 2013. Inwieweit die Literatur in der Bibliothek der FH LU vorhanden ist, können Sie den Literaturlisten dort entnehmen (dies gilt für alle Veranstaltungen). Für die Bibliothek des OAI bestelle ich regelmäßig die relevanten Bücher.

Hinweise:  Zum Selbststudium (Workload!) ist das Buch von Mankiw am besten geeignet. Das Buch (1108 Seiten!) sollte in den Semesterferien vor der Veranstaltung durchgearbeitet werden. Wer Volkswirtschaftslehre lernen will, muss sich anstrengen. Aktualität und Anwendungsorientierung hat seinen Preis. 2015 ist quasi eine Kurzfassung des Buches erschienen (VWL für Schule, Studium und Beruf, Stuttgart, 515 S.). Das Buch ist kürzer und besser! Das Skript dient der Veranstaltungsbegleitung, dort ist weitere gezielte Literatur angegeben. Vom Inhalt und Umfang am besten zum Skript als Ergänzung passen als Volltext das Buch von Puhani (einige Bereiche fehlen aber), Krugman/ Wells oder Baßeler u. a.. Zentrale Begriffe, Methoden und Theorien (z. B. Markt, Spieltheorie, Institutionen, globale Entwicklungen, Theoreme, Funktionsweise, Geschichte, Ideologien, Methode Wirtschaftsordnungen) enthält diese Homepage als Lernplattform (Beispiel). Eine sinnvolle Kombination der Seiten, vor allem "Übung" und "Fallstudien" und "Öffentlich", ergibt ein Online-Lehrbuch der VWL. Der große Vorteil besteht in der Brauchbarkeit für mehrere Lehrveranstaltungen und in der Eigenschaft eines öffentlichen Gutes. Das Programm der Veranstaltung ist also eine Kombination von interaktiver Präsenslehre (Skript, Übungen, aktuelle Themen, Fragen, Nachbereitung) und Selbststudium (Mankiw oder Krugman Übungsbuch dazu, Zeitungslektüre, Lernplattform). Wegen der Master ist ein bekanntes internationales Lehrbuch empfehlenswert. Das Skript ist als Leitfaden zur Veranstaltung und auch als Programm für ein Selbststudium gedacht. Stoffeingrenzungen gibt es nicht!  Die Klausur beinhaltet alle möglichen Fragetechniken und Methoden (Fallstudien, Mathematik, Statistik, Spieltheorie, Geometrie, Multiple Choice, offene Wissensfragen, Analyse aktueller Themen u. a.). Vgl. auch die Seite "Economics/ Basic". Auch hinsichtlich der Techniken erfolgt keine Einschränkung.

"Economics is extremely useful as a form of employment for economists", John Kenneth  Galbraith (1908 - 2006, kanadastämmiger US-Ökonom, Nobelpreisträger, 2006 gestorben).

Folgende Veranstaltungen der VWL werde ich im Wintersemester  2018/ 2019 nicht durchführen:  

M 4. Sem., BA ., 2 Std.,  VWL II: Planspiel "Mittelstandsökonomik", Kl. (2 Std.), Hausarbeit in Ausnahmefällen und als Sonderleistung;  Neuere Probleme der Mittelstandsökonomik in Abhängigkeit von der Globalisierung (Managerial Economics). Diese Veranstaltung ist durch die aktuellen Aspekte und einen aktuellen Schwerpunkt jedes Semester anders. Zusatzleistung für ausländische StudentInnen, die VWL I bestanden haben, möglich.

Gliederung: 1. KMU: Einführung, 2.Management von KMU, 3.Trends im Umfeld der KMU und Berücksichtigung, 4.Mittelstandshypothese und Mittelstandsneutralität, 5.Außenwirtschaft, Internationalisierung, 6.Netzwerke, Kooperationsmanagement, 7. Finanzmärkte und Wechselkursmanagement, 8.Finanzielle und steuerliche Aspekte, Mittelstandspolitik, 9.Wandel durch Basarökonomie, Wertschöpfungs-management, 10.Märkte: Schwellenländer, Osteuropa, Konkurrenten, 11.Fazit, Fragen, Klausurvorbereitung.

LiteraturKrämer, W.:  "Mittelstandsökonomik", München 2003 (und viele aktuelle Aufsätze);  Freiling, J.: Entrepreneurship, München 2006; De, D.: Entrepreneurship, München u. a. 2005; Mugler, J.: Grundlagen der BWL der Klein- und Mittelbetriebe, Wien 2005; Meyer, J. - A./ Schwering, M. G.: Lexikon für kleine und mittlere Unternehmen, München 2000. Krugman, P/ Obstfeld: Internationale Wirtschaft, München u. a. 2009, Mankiw/ Taylor Volkswirtschaftslehre,  Stuttgart 2008.

Der Inhalt meines Buches und der von Mankiw werden   vorausgesetzt (Workload). In Krugman/Obstfeld können die internationalen Aspekte nachgelesen werden. Die Schwerpunkte wechseln jedes Semester je nach Aktualität  und Voraussetzungen aus dem 1. Studienabschnitt. Ein sehr starker Transfer ist aus dem gesamten 1. Studienabschnitt möglich (z. B.: Steuern, Finanzierung, Marketing, Personal, VWL u . a.).

Zum WS 07/08 habe ich ein Skript neu für diese Veranstaltung erstellt. Das Skript ist als Download auf der Homepage des Fb. BW II. (nur mit Passwort) oder wird dem Semestergruppensprecher übergeben. Es wird jedes Semester aktualisiert. Vgl. auch auf dieser Lernplattform Mittelstand, Mittelstandsökonomik und KMU-Forschung.

Im SS 2011 war der Schwerpunkt "Familienunternehmen und Nachhaltigkeit". Im WS 2011/2012 "Internationale Wettbewerbsfähigkeit deutscher KMU".  Im SS 2012 "KMU und Wettbewerb" (Innovation, Finanzierung, Ressourceneffizienz). Im WS 2012/2013 KMU und Bevölkerungsentwicklung. Im SS 2013 Abwertungswettlauf der Währungen und KMU. Die Veranstaltung ist ausgelaufen.

 "Mittelstand ist, wer Pleite gehen kann, ohne dass ihm der Staat hilft", N. N.

  Internationale Ökonomie/Globalökonomik  VWL II , WS 2008/2009; WS 2007/2008; WS 2009/ 2010 im BS  IBM (EA), 8. Sem. 4 Std.; SS 2007 in MO 6. Sem.; Klausur 2 Std., Beteiligung, Seminararbeit eingeschränkt möglich. SS 2009 erstmals im Master IM. Wieder im Master IM im Sommersemester 2010, 2011 und 2012. Bei IBMEA im WS 2011/2012 und 2013/2014. Im Master IM im WS 2013/2014, WS 14/ 15 und WS 2015/ 2016.

Gliederung: Die Veranstaltung besteht aus 6 Komplexen: Reale Theorie (Handel), Monetäre Theorie, Politik, Unternehmen, Ländergruppen und Ressourcen/Ethik. Diese Themenbereiche, die im Skript  wesentlich tiefer gegliedert sind,  werden jeweils auf ein aktuelles Zentralthema (siehe unten) angewandt.

Literatur (Auszug):  Krugman, P./ Obstfeld: Internationale Wirtschaft, München u. a. 2009.  Müller/Kornmeier: Streitfall Globalisierung, München 2001;  Sautter, H.: Weltwirtschaftsordnung, München 2004; Siebert, H.: Weltwirtschaft, Stuttgart 1997; Rose, K./ Sauernheimer, Kh: Theorie der Außenwirtschaft, München 2006; Sachs, J. D.: Das Ende der Armut, München 2005; Spiegel Special: Globalisierung, Die Neue Welt, Hamburg 2005. Copeland, Laurence: Exchange Rates ans International Finance, Harlow u.a. 2005. Mishkin, Frederic S., The Economics of Money, Banking, and Financial Markets, Boston u. a. 2007. Stiglitz, Joseph E.: Freefall: Free Markets and the Sinking of Global Economy, Norton 2010. Krämer: Skript "Globalökonomik/ Internationale Wirtschaft". Das Skript ist als Download auf der Homepage des Fb. BW II (nur mit Passwort) oder als Kopie in der Bibliothek des OAI. Sehr wichtig ist die regelmäßige Lektüre von Zeitungen oder anderen aktuellen Medien.

Vgl. auch auf dieser Lernplattform  Globalökonomik, Globalisierung, Ostasien, Internationale Wirtschaft, Abschlussarbeiten  und Aktuelles.

 Im WS 07/08 folgender Schwerpunkt bei IBM EA:    Beziehungen der Wirtschaftsmächte China und Japan untereinander und die Einbindung Ostasiens in die Globalisierung; Literatur: Pilny, Karl: Das Asiatische Jahrhundert, China und Japan auf dem Weg zur Weltmacht, Frankfurt/ New York 2005, außerdem die neuen China-Bücher, siehe "Buchtipps"). Im SS 2007 fand eine Pilotveranstaltung im Rahmen der "Internationalen Wirtschaft" statt, siehe oben. Hier sollen die Homepage als Lernplattform und das WWW als wichtiges Arbeitsmittel einbezogen werden. Vgl. auch die Fallstudien dazu und die Daten.

Im Sommersemester 2009 und Wintersemester 2009/2010 soll als Fallstudie das Buch "Die Neue Weltwirtschaftskrise" von Paul Krugman (Frankfurt, Campus 2009) im Mittelpunkt stehen. Im SS 2011 geht es um die Schwellenländer (SL als Gewinner der Krise). Im SS 2012 stehen der Wettbewerb (national, EU, international) und die Schuldenkrise im Vordergrund. Im SS 2013 und SS 2014 steht die EU mit ihren Problemen im Focus. Im WS 2015/2016 steht die Bedeutung der aktuellen Wirtschaftsentwicklung in China für Deutschland und die Welt auf dem Plan.

"Wenn ein Töpfer reich geworden ist, glaubst du, dass er sich dann noch um seine Kunst wird bekümmern wollen?...Sondern er wird immer fauler und nachlässiger werden?...Also wird er ein schlechterer Töpfer?...", Platon; hängen damit auch viele Probleme der hoch industrialisierten Länder zusammen?

International Economics (4 Std.), Master IM, 2. Sem. und BAC, Peking; ebenso IBMEA 7. Sem. Mit Focus EU ab SS 2013 auch bei den Incomings. Ab WS 2014/ 2015 fließen die Grundlagen in eine Veranstaltung "Wirtschaftspolitik" im Ostasieninstitut ein.  References/ Textbooks: Krugman, Paul R./Obstfeld, M./Melitz, M.: International Economics, Reading 2012 (Ende 2003 ist auch die erste deutsche Übersetzung erschienen, die letzte ist von 2012), vgl. auch für Artikel, Statements und Kursmaterial: www.wws.princeton.edu/~pkrugman/; Mankiw, Gregory N.: Principles of Economics, Fort Worth a. o. 2009; Husted, St./ Melvin, M.: International Economics, Boston u. a. 2004; Copeland, L. : Exchange Rates and International Finance, Harlow 2005, vgl. zur Unterstützung auch:   http://www.pearsoned.co.uk/copeland. Mishkin, F. S.: The Economics of Money, Banking, and Financial Markets, Boston u. a. 2007. Miles, D./ Scott, A./ Breedon, F.: Macroeconomics. Understanding the Global Economy, Chichester, U. K. 2012.

Agenda:1. What is International Economics about? Tools of Analysis, Content, the Utility for Public Administration 2. Trends in World Economy - An Overview: The economic Phenomenon of Globalization and its Aspects and International Economic Interdependences (Effects of Balance of Payments)   3. Important Empirical Concepts: National Income Accounting and Balance of Payments 4. International Trade Theory and Trade Policy, 5. Currency and Exchange Rates, 6. Factor Markets in World Economy (Labour Market, Financial Markets) 7. International Macroeconomic Policy under Fixed or Floating Exchange Rates.   8. Groups of  Countries: the Triade, the Developing Countries and Nearly Industrialized Countries 9. Multinational and Small and Medium-Sized Enterprises (Direct Investments) 10. Environmental Problems, Global Government, Ethical Aspects 11. Case-Studies, Exercises, Examination  Vgl. auch die Links bei Lernplattform. Das Skript ist auch in Englisch (als Download).

Glocal = thinking globally but acting locally.

Arbeitsökonomik (insb. Arbeitsmarkt, Labour Economics), VWL II; Kl. oder Seminararbeit, IPO, BA, 2. Studienabschnitt, 2 Std.

Grobgliederung:  Gegenstandsbereich/ Arbeitsmarkt, Arbeitsangebot, Arbeitsnachfrage, Zusammentreffen, Lohn, Arbeitslosigkeit, Arbeitspolitik, Technischer Fortschritt, KMU und multinationale Unternehmen, Aktuelle Probleme. Die Veranstaltung wird jeweils auf aktuelle Entwicklungen zugeschnitten,  z. B.: Deregulierung des deutschen Arbeitsmarktes (Zusammen mit LB Dr. Zwick, ZEW, Mannheim), Randbelegschaften in Deutschland.

Literatur: Brinkmann G., Einführung in die Arbeitsökonomik, München/Wien 1999;  Franz, W.,  Arbeitsmarktökonomik, Berlin u. a. 2006,  Zerche/ Schöning/ Klingenberger:  Arbeitsmarktpolitik und -theorie, München/Wien 2000. Krämer: Skript "Arbeitsökonomik". Vgl. auch Links und Theoreme zur Arbeitsökonomik.

Für Anschlussveranstaltungen (MA) liegt der Focus auf internationalen Gesichtspunkten (Aspekte transnationaler Arbeitsbeziehungen). "Jeder ist zu einer ganz bestimmten Arbeit berufen, und die Sehnsucht nach dieser Arbeit wurde uns ins Herz gelegt", Jalaluddin Rumi, Persischer Mystiker und Dichter des 12. Jahrhunderts ("Sufi"). Noch aktuell?  Im WS 2015/2016 geht es um die Flüchtlingsproblematik und die in verschiedenen Ländern und die Möglichkeiten der Arbeitsmarkt- und Personalpolitik.

Einführung in die Wirtschaftswissenschaften, (Wirtschaftswissenschaften und Praxis) IBM EA, N, S; 1. Sem. Bachelor, 4 Std.,  Kl. . Im WS 2007/2008 machte ich nur den Teil "Produktionswirtschaft/ Umweltwirtschaft" mit 2 Std. "Die industriefreie Dienstleistungsgesellschaft ist eine Illusion. Produktion am Standort bleibt ein Wettbewerbsvorteil. Als Land der reinen Denker werden wir nicht überleben", Burkhard Schwenker, Chef der Beratungsfirma "Roland Berger".

Gliederung (meine Bereiche): 1. Begriffe und ihr Einsatz, 2. Betriebswirtschaftslehre (BWL), 2.1 Allgemeine BWL, 2.2 Spezielle BWL (Schwerpunkte: Produktionswirtschaft, Umweltwirtschaft), 3. Statistik, 4. Volkswirtschaftslehre, 5. Sozialwissenschaftliche Voraussetzungen, 6. Aktuelle Probleme und Trends, 7. Interdisziplinäre Bearbeitung von Themen: Übungen. "Die Wirtschaftswissenschaft ist das einzige Fach, in dem jedes Jahr auf dieselben Fragen andere Antworten richtig sind", Danny Kaye, amerikanischer Komiker.

Literatur: Bea/ Haas, Strategisches Management, Stuttgart 2005; Ebel, Produktionswirtschaft, Ludwigshafen 2003; Krämer, Mittelstandsökonomik, München 2003; Thommen/ Achleitner: Allgemeine Betriebswirtschaftslehre, Wiesbaden 2005; Voss, Grundwissen Betriebswirtschaftslehre, München 2000; Wöhe, Einführung in die Betriebswirtschaftslehre, München 2008. Skript "Wirtschaftswissenschaften".

"Wer nur Ökonom ist, kann kein guter Ökonom sein", Friedrich August von Hayek (1899-1992).

Fallstudie "Asienkrise", Literatur: Krugman Paul R.: Die große Rezession, Frankfurt/New York 1999(2001 als Taschenbuch). Stiglitz, Joseph: Die Schatten der Globalisierung, Berlin 2002. 2009 wurde das Buch im Hinblick auf die aktuelle Finanzkrise aktualisiert und um einige Kapitel erweitert.

Transformation in China: 1. Einführung in die Transformationsökonomie mit Bezug zur WTO, 2. Verwaltungssystem: Struktur, Reformtendenzen 3. Struktur und Wandel des Bildungssystems, 4. Rechtssystem im Wandel, 5. KMU und Mittelstandspolitik, 6. Auswirkungen auf das Management der Unternehmen mit WTO-Anpassung, 7. Statistiksystem, 8. Bankensystem, 9. Zentralbank, 10. Steuersystem, 11. Beschäftigungssystem (Arbeitsmarkt), 12. Verbände. In diese Veranstaltung war im SS 2004 ein Symposion integriert, das am 24. April 2004 ganztätig im OAI stattfand. 

"Die Tür wurde geöffnet und alles geriet aus dem Häuschen. Die Wirtschaft bäumte sich auf wie ein ungezügeltes Pferd. ich muss sagen, dass es uns an Erfahrungen fehlte", Deng Xiaoping. 

M 4. + 5. Sem., Dipl.: 4 Std. Aspekte der Globalisierung (Veranstaltung ist ausgelaufen); Schwerpunkt-Thema zuletzt: Auswirkungen des chinesischen Aufstiegs auf die Globalisierung und Deutschland; Lit.: Hirn, W.: Herausforderung China, Frankfurt 2005, Sieren, F.: Der China Code, Berlin 2005; Pilny, K.: Das asiatische Jahrhundert, China und Japan auf dem Weg zur Weltmacht, Frankfurt 2005; Ullrich, V./ Berie, E.: Weltmacht China, Frankfurt 2005; Rudolph, J. - M.: Wenn China über die Welt kommt..., Wiesbaden 2005. Andere Schwerpunktthemen z. B.: Ökonomische Folgen des Irak-Krieges, Internationalisierungsstrategien der KMU und Multis, Entwicklungspolitik (2005 war das Jahr der Entwicklungspolitik: Tsunami, Live-8), Global Governance (10 Jahre WTO); Umkehrung der Knappheitsrelationen bei Arbeit und Umwelt in der Globalisierung.

"Alle sind wegen der Jobverluste besorgt, die durch Chinas Aufschwung drohen. Über die noch viel größeren Konsequenzen macht sich kaum einer Gedanken", US-Ökonom David Hale.

Für alle Veranstaltungen der VWL gilt:

Zu jeder Vorlesungsstunde wird mindestens  ein einseitiges Skript verteilt (damit eine möglichst große Orientierungsmöglichkeit, aber auch Aktualität, gewahrt bleibt), für jede Veranstaltung ein Gesamtprogramm mit Literaturliste. Damit kann jede Teilnehmerin bzw. jeder Teilnehmer selbst ein Gesamtskript zusammenstellen. Bei routinemäßigen Vorlesungen wird das Skript vorab ausgehändigt (Kopie oder Download). Für das VWL -Grundstudium (1. Abschnitt) wird eine Skriptvorlage zur Verfügung gestellt, die ständig aktualisiert wird. Darüber hinaus sollte ein Lehrbuch (z. B. Baßeler, Mankiw, Krugman/Wells) durchgearbeitet werden. Notwendig ist auch ein regelmäßiges Lesen des Wirtschaftsteils von Zeitungen und Zeitschriften (ersatzweise Internet bzw. Fernsehen). Mittlerweile gibt es auch hervorragende Kurse im Internet, z. B. MIT Open Course Ware.

"Abwechslung ist immer süß", Euripides, griechischer Tragödiendichter.

 

Statistik und Marktforschung  (empirische Sozialforschung)
 Veranstaltung im WS 2009/ 2010  bei IBM (EA), BS, 1. Sem. (Modul "Mathematik/ Statistik"); auch WS 2006/2007, WS 2007/ 2008; (ca. 19 Jahre Erfahrung, vor allem in M, IPO und IBMEA).

"Mit Statistik kann man alles beweisen - sogar die Wahrheit und auch das Gegenteil", N. N.

In jeder Semesterwoche sollten die  Hausaufgaben gemacht werden, da die Statistikprüfung neben guten Mathematikkenntnissen viel "Rechentraining" voraussetzt ("Next time you do your homework right"). Die Klausur besteht aus einem Rechenteil (60%), einem Theorieteil (Multiple Choice, 30 %) und  einem Anwendungsfall (i. d. R. Marktforschung, 10 %). Geprüft werden zunehmend die richtige Auswahl von Methoden und die  Interpretation von Ergebnissen -  wie in der Praxis wichtig. Demnach lautet das Lernziel: "Nicht nur Erbsen zählen".

"Es ist wahrscheinlich, dass das Unwahrscheinliche geschieht", Aristoteles.

Es  liegt eine Komplementär- bzw. Anschluss-veranstaltung "Marktforschung" (bzw. Marketingforschung, auch  Statistik im 2. Studienabschnitt) vor. Kurzgliederung: 1. Grundlagen (Begriffe, Forschungsprozess, wissenschaftstheoretische Kriterien), 2. Methoden (Quellen, Erhebung, Auswertung), 3. Länder und Regionen, 4. Unternehmen (KMU, Multis), 5. Märkte (Gütermärkte, Finanzmärkte, Arbeitsmärkte), 6. Verwertung (Strategisches Marketing, Operatives Marketing), 7. Einbeziehung des PC: Excel, SPSS, WWW. Die beiden Veranstaltungen sind aufeinander ausgerichtet und verzahnt.

"A statistician can have his head in an oven and his feet in ice and he´ll still say that on average he feels fine", N. N.

Für Statistik liegt ein Gesamtskript mit Übungsaufgaben und Übungsklausur vor (vgl. Schriften & Skripte, Statistik, bei Forschung). Das Skript liegt zum Kopieren aus (in der Bibliothek des OAI oder der FH LU).

Zahlen spielen in der chinesischen Vorstellung eine große Rolle: die 4 symbolisiert aufgrund der phonetischen Nähe zum Wort "Tod" das Unheil. Die 8 verspricht Glück. Die 7 steht für Veränderung. Die 9 war als höchste Zahl einstmals nur der Kaiserfamilie vorbehalten und stand für langes Leben. Dies lässt sich heute noch in Qufu beobachten. Der Mathematiker Zhang Quijian lebte etwa von 430 bis 490 in China. Das einzige, was der Nachwelt von ihm geblieben ist, ist sein Handbuch der Mathematik mit dem Titel "Zhang Quijian Suanjing" drei Kapitel mit insgesamt 92 Problemen). Die 0 (Ziffer) machten die Inder zur Zahl, die dann  im Orient eingeführt (bei den Römern unbekannt) wurde, ebenso prägten die Araber die Gründzüge der Algebra. Der Grieche Pythagoras (570 bis 510 v. Chr., Samos) gilt zusammen mit Thales als der Vater der Mathematik (570-500 v. Chr., "Alles ist Zahl"). Vor über 2000 Jahren legte dann Archimedes aus Syrakus die Grundlagen der Kombinatorik und der Integralrechnung. Die Römer und Chinesen konnten mit beiden Händen 100.000 abzählen. Im Computerzeitalter wird dort heute auf diese Art wie bei uns nur noch bis 10 gezählt. In der abendländischen Kultur haben die Zahlen Drei, Zehn und Zwölf eine besondere positive Bedeutung. Die 13 gilt als Unglückszahl, die 11 als "verrückte" Zahl.

Gliederung für Statistik:

1. Inhalt, Grundbegriffe, Nutzen und Träger der Statistik, 2. Phasen der empirisch-statistischen Arbeit, 3. Häufigkeits- und Summenverteilungen, 4. Anschauliche Darstellung statistischer Daten, 5. Berechnung statistischer Maßzahlen (Verhältniszahlen, Indexzahlen, Mittelwerte, Streuung, Konzentration), 6. Fehlermöglichkeiten und Grenzen statistischer Untersuchungen, 7. Das Messen von Zusammenhängen und Abhängigkeiten (Korrelation, Regression, + multivariate Methoden), 8. Zeitabhängige Daten und Prognose ("Weather forecast for tonight: dark", George Carlin, US-Komiker), 9. Aufgaben, Organisation und Arbeit der amtlichen Statistik in Deutschland sowie Europa und der Welt (insb. China, Japan), 10. Überblick über die Auslandsstatistik, Orientierungshilfe für internationale strategische Unternehmens-entscheidungen, 11. Ausgewählte Bereiche der amtlichen Statistik mit Bezug zu betrieblicher Praxis und Marketing (mit Präsentation von Excel, SPSS und Statistischem Jahrbuch am PC),  12. Grundzüge der Wahrscheinlichkeitsrechnung,  13. Einige spezielle Verteilungen, 14.  Auswahlverfahren, 15. Schluss von der Stichprobe auf die Grundgesamtheit, 16. Wiederholung, Übungen.

Benford-Gesetz: In Listen mit Zahlen tritt die Ziffer 1 viel häufiger auf als alle anderen Zahlen. Eine Ziffer kommt umso seltener vor, je höher sie ist.

Literatur: Buttler/ Fickel, Einführung in die Statistik, Hamburg 2002;  Guckelsberger/ Unger, Statistik in der Betriebswirtschaftslehre, Wiesbaden 1999; Puhani, Statistik, Würzburg 2005 (vor allem: Formelsammlung); Rinne, Wirtschafts- und Bevölkerungsstatistik, München/Wien 1996; Krämer, W.: Skript "Statistik". Vgl. auch das Lerndatenraster bzw. die Seite Methode

Es liegt auch eine Veranstaltung in empirische Sozialforschung vor, die anhand von Fallstudien und Hausarbeiten praktische Aspekte aufgreift und mit einem Planspiel verbunden ist. Sie kann im  Master IHRM eingesetzt werden.

There are three types of people in business: those who can count and those who can´t, (Geschäftswitz).

 

Personalökonomik, Psychologie & Kommunikation, internationale Aspekte der Arbeit

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

         Steuern, Finanzierung,

Produktion

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Didaktische Methoden, Lehrtechniken, Dozentenbewertung, generelle Lernziele und -konzeption                (+ Manifest, Tipps); neue Lehrmethoden

 

Personalökonomik (ca. 20 Jahre Erfahrung, vor allem in MO/IBMEA). WS 2007/2008 IBM (EA) 1. Sem. BS, 2 Std. (Modul "Unternehmensführung"); auch zuletzt:  WS 2005/2006, WS 2006/2007, wieder WS 2011/2012 in IBMEA und WS 2012/2013, ebenso WS 2013/2014 und WS 2014/ 2015; auch WS 2015/ 2016

"Bücher lesen zu können, ist gut, aber Menschen lesen zu können, ist besser. Menschen lesen zu können, ist gut, aber Menschen zu verstehen, ist besser. Menschen verstehen zu können, ist gut, aber Menschen einsetzen zu können, ist besser. Menschen einsetzen zu können, ist gut, aber mit Menschen zurechtzukommen, ist besser", Meister Hsing Yun.

In dieser Veranstaltung  wird - dem Thema angemessen -  zwischen verschiedenen didaktischen Formen variiert. In der Leistungskontrolle wird die mündliche Prüfung bevorzugt, wenn die Zahl der Teilnehmer es zulässt. Auf "Denglisch" spricht man heute auch von "Human Resources Management", obwohl es um Menschen geht, getreu dem Motto: "Ein Chef ist ein Mensch, der anderer bedarf", Paul Valery`, französischer Philosoph.

Die Veranstaltung eignet sich auch zur Weiterbildung (die Konzeption hat sich in mehreren Kursen im Rahmen der Weiterbildung Westpfalz bewährt). Elemente werden 2010 auch in die Weiterbildungs-Veranstaltung "Management in Medium-Sized Business" eingebaut. "Stay hungray! Stay foolish!", unbekannter Autor. Abschlusszitat einer Rede von Apple-Gründer Steve Jobs (gestorben am 05.10.11) vor Absolventen der Stanford-Universität..

Gliederung:

A. Grundlagen: 1. Personalökonomik - was ist das ? wer beschäftigt  sich damit? wie ist sie entstanden ? 2.Abhängigkeit des Personalwesens von Kultur, Gesellschaft und Organisation, 3. Arbeitswissen- schaftliche Konzepte, 4. Personalökonomische Ansätze, 5. Zusammenhang zwischen Managementmethoden und Personalökonomik, B. Personalökonomische Aufgaben in der Praxis: 1.Personalplanung, 2. Personalbeschaffung, 3.Personalauswahl, 4. Personalführung,                   5. Personalbeurteilung, 6. Personalentwicklung,       7. Entgeltgestaltung und betriebliches Sozialwesen, 8. Personalverwaltung und -controlling,  9. Ausgewählte, aktuelle Themen (z. B. Personalabbau, Arbeitszeitverkürzung und -flexibilisierung, Internationale Personalarbeit, Ältere Arbeitnehmer, Work - Life - Balance, Outsourcing von Personaldienstleistungen). "If you do`t like your job you don`t strike. You just go in every day and do it really half-assed", Homer Simpson aus der Zeichentrickserie "Die Simpsons".

Literatur : Udo Stopp, Betriebliche Personalwirtschaft, Stuttgart 2006 (28. Aufl.); U. Backes - Gellner/ E. P. Lazear/ B. Wolff: Personalökonomik, Stuttgart u. a. 2001; Berthel, Jürgen/ Becker, Fred. G.: Personalmanagement, Stuttgart 2003 (7.Aufl.); Lazear, E. P./ Gibbs, M.: Personnel Economics in Practice, 2009, Mudra, P. : Personalentwicklung, München 2004; Krämer: Skript "Personalökonomik". Vgl. auch Theoreme der Arbeitsökonomik.

"Coming together is a process; keeping together is progress; working together is success", Henry Ford (1863 - 1947, American car manufacturer).

Aspekte transnationaler Arbeitsbeziehungen  (IHRM, Modul II, WS 2007/2008, WS 2008/ 2009, WS 2009/ 2010, WS 2011/2012, WS 2012/13, WS 13/14; WS 14/ 15), diese Veranstaltung ist interdisziplinär, könnte also auch bei VWL stehen. Im WS 2010/ 2011 geht es umfolgendes Thema: Grundlegender Wandel des Arbeitsmarktes durch die Globalisierung und die Bevölkerungsentwicklung im dritten Jahrtausend. Handlungsspielraum der Politik. Es geht insbesondere um atypische Beschäftigungsformen. Leistungskontrolle ist ein Referat. Die Themen stehen in Blackboard. Im WS 2011/2012 geht es um die Arbeitsmärkte und Personalwirtschaften der Schwellenländer (22). Die Veranstaltung wird über das E-Learning-System OLAT verwaltet. Im Mittelpunkt des WS 2012/2013 stand die Bevölkerungsentwicklung und ihre Auswirkungen. Im WS 2013/2014 ging es um Soziale Gerechtigkeit. Im WS 2014/ 2015 wird die Generationengerechtigkeit und das Deutsche Rentenversicherungssystem (im globalen Vergleich) behandelt. Für das WS 2015/2016 ist als Thema die Flüchtlingsproblematik vorgesehen (Lösungsmöglichkeiten der Arbeitsmarkt- und Personalpolitik).

Gliederung: 1.Abhängigkeit der Arbeitsbeziehungen von Kultur und Globalisierung, 2.Internationale Wettbewerbsfähigkeit und Konsequenzen  der Umkehrung der Knappheitsrelationen bei Arbeit und Umwelt, 3. Weltarbeitsmarkt und internationale Arbeitsmarktstatistik, 4.Internationale interne Arbeitsmärkte (Multis) und Folgen von Internatio-nalisierungsstrategien, 5.KMU als Hoffnungsträger für neue Arbeitsplätze in der ganzen Welt, 6. Internationale Arbeitskräftewanderungen und Weltbevölkerungsentwicklung, 7.Die weltweite Renaissance des Lohnes und globale Interdepen-denzen, 8. Race to the Bottom?, Harmonisierung der Sozial- und Steuersysteme, Zunahme der Ungleichheit, 9. Corporate Social Responsibility, Corporate Governance, Ethische Aspekte, 10.Die Zukunft der Arbeit, Auswirkungen der technologischen Entwicklung, 10.Fazit, Abschlussdiskussion, offene Fragen, Übungen. "In wenigen Jahren wird der Personalvorstand so wichtig sein wie der Finanzvorstand", Ch. Veith, Deutschland-Chef von Boston Consulting.

Zu fast jedem Punkt wird eine Fallstudie durchgeführt: Japan, China, Basarökonomie, ausländische Unternehmen in China, Kooperationen, Gesundheitsmanagement.

Literatur: Franz, W.,  Arbeitsmarktökonomik, Berlin u. a. 2006; Krämer, W. Mittelstandsökonomik, München 2003; Krugman, P. R./Obstfeld, M.: Internationale Wirtschaft, München u. a. 2003; Layard, R.: The New Happiness, London 2005; Mankiw, N. G.: Volkswirtschaftslehre, Stuttgart 2004; Münz, R. / Reiterer, A.: Wie schnell wächst die Zahl der Menschen, Frankfurt 2007; Rodrik, D.: One Economics, Many Recipes, Princeton 2007; Siebert, H.: Weltwirtschaft, Stuttgart 1997; Scholz, C.: Personalmanagement, München 2000; Shiller, R.: Irrational Exuberance, Princeton 2000; Sinn, H.-W.: Basarökonomie, Berlin 2005; Stiglitz, J.: Die Chancen der Globalisierung, München 2006; Tempel, S.: Globalisierung, was ist das?, Berlin 2005. Krämer: Skript "Aspekte transnationaler Arbeitsbeziehungen", zum WS 07/08 neu erstellt. Es ist als Download auf der Homepage des Fb. BW. II (nur mir Passwort) oder im E-Learning-System  OLAT.

Vgl. auch auf dieser Lernplattform Globalisierung, Arbeitsökonomik (Theoreme), Arbeit (Links), Abschlussarbeit, Internationale Wirtschaft und Produktionsfaktor "Arbeit".

Die Ludwigshafener Gespräche am 30. 11. 11 beschäftigten sich auch mit dem Thema "Lebens- und Arbeitswelt 2020". Vgl. ludwigshafener-gespraeche.de . Im Rahmen der Demographie-Woche der Metropolregion Rhein-Neckar findet ein Workshop "Arbeitswelt 3.0: Mein Arbeitsplatz von morgen" am 17.10.12 an der HS Lu statt.

"Arbeit ist die unerlässliche Voraussetzung menschlichen Lebens, die wahre Quelle menschlichen Wohlergehens", Leo N. Tolstoi ("Encuetra la felicidad en el trabajo o no seras feliz", Christopher Kolumbus, Entdecker Amerikas); aber... "McJob" = schlecht bezahlte Arbeit ohne Aussichten auf berufliche Weiterentwicklung (ursprünglich aus dem Buch "Generation X" von D. Coupland).  

Psychologie & Kommunikation (erstmals SS 2006 bei IBM EA N, S, 4. Sem. BA, wieder: SS 2007 und SS 2008, SS 2009, SS 2010, 2011, 2012, 2013, 2014, 2015;  auch im Master "IMM" und "ML" seit SS 2009, wieder im SS 2010 und 2011, 2012 und 2013). Ab SS 2013 in IBMEA nur noch mit 2 Std. Aufgrund der Selbstselektion der Studenten (Internationales Interesse und Vorwissen) geht der Schwerpunkt mittlerweile in die wissenschaftlichen Grundlagen der betriebswirtschaftlichen Bereiche Marketing und Personal (Psychologie, Soziologie).

"Unsere Hauptschwierigkeit bei der Kommunikation ist es, mit Hilfe unserer Vorstellungskraft zu erfassen, wie viel die anderen Leute wissen oder nicht", Cyril N. Parkinson, britischer Historiker.

"Kulturelle Vielfalt: Wir bekennen uns zu unserer regionalen und kulturellen Herkunft und betrachten zugleich Vielfalt als Zugewinn und als Voraussetzung für unseren weltweiten Erfolg", Homepage der Robert Bosch Gruppe.

Grobgliederung: 1. Sozialpsychologische Grundlagen ( theoretische Voraussetzungen), 2. Kulturelle Vergleiche als Analysebasis (empirische Voraussetzungen), 3. Interkulturelle Kommunikation (Anwendung auf Interaktionen), 4. Kommunikationspolitik im interkulturellen Marketing (Anwendung im Markt), 5. Kommunikation in der internationalen Unternehmung (Anwendung im Betrieb), 6. Fallstudien (China, Japan), Rollenspiele. "Die Belehrung ohne Worte, den Wert des Nicht-Handelns erreichen nur wenige auf Erden", Laotse: die Weisheit des Tao Te King.

Literatur (Auswahl):   Beniers, C.: Managerwissen kompakt: Interkulturelle Kommunikation, München/Wien 2006; Chaney, L. H./ Martin, J. S.: Intercultural Business Communication, New Jersey 2004; Kumbier, D. /Schulz von Thun (Hrsg.): Interkulturelle Kommunikation: Methoden, Modelle, Beispiele, Reinbek 2006;  Müller, St./ Gelbrich, F.: Interkulturelles Marketing, München 2004; ; Secord, P. F./ Backman, C. W.: Sozialpsychologie, Eschborn 1997. Krämer: Skript "Psychologie & Kommunikation". Vgl. zum Inhalt auch auf dieser Lernplattform "Kultur/ China und Kultur/ Japan. "Kommt man in ein fremdes Land, fragt man nach seinen Sitten", Chinesisches Sprichwort.

Leistungskontrolle: In der Prüfung können die StudentInnen manchmal zwischen Klausur, mündlicher Prüfung, Referat und Rollenspiel (bei Teilnahme in der Theatergruppe) wählen. Seit SS 2009 gilt die Klausur immer als eine Leistungskontrolle.

"Don´t worry! I´ll pull a few strings and see what Ican do" = Beziehungen = guanxi (Soziale Beziehungen werden immer transnationaler). "Wenn das Wasser allzu klar ist, leben keine Fisch mehr im Teich", chinesisches Sprichwort.

Steuerlehre, WS 2003/2004, SS 2004; WS 2004/2005, SS 2005.

"Der Mann, der jenen Text verfasst, was mag er dünkeln oder wähnen? Ahnt er denn nichts von Zeitverlust und Tränen? Joachim Ringelnatz über das Steuerformular.

Gliederung:

I. Stellenwert und Grundlagen: 1. Definition, Bedeutung, deutsches Steuersystem, "gutes" Steuersystem; 2. Öffentliche Einnahmen, Steuerarten und Finanzausgleich; 3. Prinzipien, Grundsätze, Steuerhoheit und rechtliche Grundlagen; 4. Steuertechnik und Steuertarif; 5. Steuerwirkungen und Steuerlast; 6. Steuerpsychologie und Steuermoral; 7. Steuern und Arbeitsmarkt, Konjunktur; 8. Steuern und Schattenwirtschaft; 9. Steuern und Umwelt

II. Betriebliche Steuerlehre und Unternehmenssteuern: 1. Steuern und Unternehmensform, Steuerbelastung; 2. Steuergestaltung, 3. Abgabenordnung und Besteuerungsverfahren, 4. Einkommensteuer, 5. Körperschaftsteuer, 6. Gewerbesteuer, 7. Umsatzsteuer, 8. Erbschaft- und Schenkungsteuer, Grundsteuer, Grunderwerbsteuer,  9. Unternehmensgründungen und Umwandlungen

Literatur: Albach, H.: Allgemeine Betriebswirtschaftslehre, Wiesbaden 2001; Beek, V.: Grundlagen der Steuerlehre, Wiesbaden 2004; Homburg, S.: Allgemeine Steuerlehre, München 2007; König, R./ Sureth, C.: Besteuerung und Rechtsformwahl, Herne/Berlin 2002;  Krämer, W.: Mittelstandsökonomik, München 2003; NWB -Textausgabe "Wichtige Steuergesetze", Herne/ Berlin 2008, Scheffler, W.: Besteuerung von Unternehmen I, Heidelberg 2007.

"Das Bemühen um Steuervermeidung ist stärker als der Sexualtrieb", H. O. Solms (FDP-Finanzpolitiker).

Finanzierung (Finanzwirtschaft; vgl. auch die Marktbetrachtung); SS 2014 bei M und IPO, 3. Sem.; ebenso im WS 2014/ 2015, SS 2015, WS 2015/2016; SS2016; WS 16/17 nur bei M; SS 2017 bei M und IPO.

Grobgliederung: 1. Grundlagen und System (Grundbegriffe, Organisation, öffentliche und private Finanzwirtschaft, Systematik, Planung), 2. Führungsgrößen und Methoden der Finanzkontrolle (Ziele und Kriterien, Analyse mit Kennzahlen auf den relevanten Ebenen, weitere Methoden der Finanzmathematik), 3. Innenfinanzierung (Selbstfinanzierung, Abschreibungen, Vermögensumschichtungen, Rückstellungsbildung, Unternehmenswert und seine Berechnung, Stellenwert der Innenfinanzierung), 4. Kreditfinanzierung (Vorbereitung, Fristen, Banken, Geldmarkt, Handelspartner), 5. Beteiligungsfinanzierung (Private Equity, Venture Capital, Kooperationen, Netzwerke),   6. Sonderformen und -probleme (Mezzanin; Factoring, Leasing; Derivate, Genussscheine, mit Bezug zu internationalen  Finanzmärkten), 7. Finanzmanagement in der internationalen Wirtschaft: Berücksichtigung von Wechselkursen, Außenhandelsfinanzierung, Direktinvestitionen, 8. Grundlegende Zusammenhänge mit Steuer, Rechtsform und Investition,  9.  Mittelstandsökonomik und KMU - Finanzierung, aktuelle Trends 10. Wiederholung, Übungen, Aufgaben, Fallbeispiele, Klausurtechnik.

Literatur: Amely, T./ Krickhan, T., BWL für Dummies, Weinheim 2013;  Mishkin, F. S.: The Economics of Money, Banking, and Financial Markets, Boston u. a. 2007; Olfert, Finanzierung, Herne 2013; Olfert, K./Reichel, Kompakt - Training Finanzierung, Ludwigshafen 2004,  Zantow, R., Finanzierung, München u. a. 2004, Krämer, W., Mittelstandsökonomik, München 2003, Wöhe, Günter: Einführung in die Allgemeine Betriebswirtschaftslehre, München 2013, Ross, Stephen A./ Westerfield, R. W./ Jaffe, J.: Corporate Finance, Boston u. a. 2005, Lang, W.: Unternehmensfinanzierung, Frankfurt 2004, Perridon, L./ Steiner, M.: Finanzwirtschaft der Unternehmung, München 2012. Thommen/ Achleitner: Allgemeine BWL, Wiesbaden 2012. "Es ist im Handel nicht möglich, Regeln und Lehren Punkt für Punkt vollständig anzugeben, weil mehr Punkte erforderlich sind, um einen Kaufmann zu bilden, als einen Doktor des Rechts", Luca Pacioli, italienischer Mönch und Freund Leonardo da Vincis (beim "Abendmahl" folgte er dessen Bildkomposition), 1445-1514, Mitbegründer und Verbreiter der doppelten Buchführung, Abhandlung über die Buchhaltung: "Summa de arithmetica, geometrica, proportioni et proportionalita", Rom 1494.

"Erkläre es mir, ich werde es vergessen. Zeige es mir, und ich werde es behalten. Lass es mich tun, und ich werde es können", Konfuzius .

Bei allen Veranstaltungen bin ich in bei den Medien (Tafel, Overhead-Folien, Notebook + Beamer, Skripte, Thesenpapiere, nur verbal, Lektüre, Videos, Rollenspiele) flexibel. Dies hat sich im Hinblick auf den Lernerfolg  und die erzielte Bewertung bewährt. Powerpoint-Präsentationen werden mäßig verwendet, um das Denken nicht auszuschalten bzw. vorzuprägen (Thema: Plattituden und Schauerpoint!). Es gibt den berühmten Fall bei der NASA, als die Raumfähre Columbia beim Wiedereintritt in die Erdatmosphäre zerbrach. Eine Analyse ergab, dass die PowerPoint-Präsentation vorher mit ihrer Verkürzung und falschen Vermittlung dafür verantwortlich war. Übungen, interaktive Formen und Lehrtechniken wie Lehrgespräch, Fallstudien, Rollenspiel, Simulation und Planspiel sind von der Zahl der Teilnehmer und dem Studienabschnitt (Vorkenntnisse) abhängig. Aktives Lernen ist aber grundsätzlich - wenn die Bedingungen es ermöglichen - besser. Wahrscheinlich entwickeln sich auch immer mehr Menschen hin zu "Visual"- Lernen. "Auditory"-Lernen und "Kinaesthetic"-Lernen fallen zurück, was didaktisch zu berücksichtigen ist. Die Aufmerksamkeitsspanne der meisten Studenten ist heute deutlich kürzer als früher. Sie lassen sich leichter ablenken von PC und Handy. Sie können rasch Informationen aus verschiedenen Quellen zusammensuchen, aber sie bleiben häufig an der Oberfläche und vergessen schneller. Darauf muss sich die Didaktik einstellen. "Der Weise sieht, wie alle Flüsse ins Meer münden, und erkennt, wie kleine Beiträge zusammen große Kräfte freisetzen", I Ging.

Experimente im Grundstudium (1. Studienabschnitt), die Vorlesung abzuschaffen und durch Lektüre in Verbindung mit Übungen zu ersetzen, sind in Diplomstudiengängen fehl geschlagen. Im Bachelor - Studium dürfte es aber, wenn das Niveau in etwa gehalten werden soll, ohne einen wesentlich höheren Anteil von Selbststudium nicht gehen. Die Institution des "Workload" scheint zu einer allmählichen, Erfolg versprechenden Umorientierung der Studierenden zu führen (z. B. selbständige Aneignung von Stoff in den Semesterferien). In Vorlesungsform können hier nur noch Kernelemente vermittelt werden. Diese könnten durch ein Tutorensystem und Zusatzkurse verstärkt werden, wenn ausreichend Geld da wäre. An Bedeutung gewinnen Transfer - Hilfsmittel (z. B. Methoden, Wissenschaftstheorie). Im Hauptstudium bzw. 2. Studienabschnitt verstärke ich aber der Anteil an Einzelarbeiten und Präsentationen (Referate, Seminararbeiten) und Gruppenarbeiten (Rollenspiele). Diese werden  zunehmend auch als freiwillige Sonderleistung einbezogen. Insgesamt soll die Kommunikation auch mehr bei den Noten berücksichtigt werden. Sehr bewährt haben sich Fallstudien ("case learning"). Optimal wäre eine Vernetzung von mehreren Kollegen. Im Studiengang "Management Ostasien" zum Beispiel habe ich im Hauptstudium jahrelang erfolgreich mit einer Fallstudie "Asienkrise" gearbeitet (anhand eines Buches von Krugman). Auch im Grundstudium hat sich der sporadische Einsatz einzelner Fallstudien (z. B. Oil Price) als gut erwiesen. Versuche mit Lernsoftware als Ergänzung im Grundstudium wurden vereinzelt gemacht. Der Zeitaufwand hierfür ist relativ hoch (ineffizient). Volkwirtschaftliche Simulationsmodelle, die auf einer Internetplattform interaktiv zu bearbeiten sind, halte ich von den Lernzielen der BWL-Studenten her gesehen für weniger geeignet. Generell sind meines Erachtens interaktive Lernprogramme nur im ersten  Studienabschnitt sinnvoll. Sehr empfehlenswert im Hauptstudium -teilweise auch im Grundstudium- ist der Bezug auf aktuelle Probleme (deshalb habe ich tagesaktuelle Tendenzen auf zwei Homepage-Seiten aufgenommen, die Links führen auch zu institutionellem Wissen). Gerade in der Volkswirtschaftslehre ist der Nachweis der praktischen Anwendbarkeit und Nützlichkeit der Modelle und Theorien sinnvoll. Mit einem Planspiel "Mittelstandsökonomik" im zweiten Studienabschnitt experimentiere ich noch. Die Reaktionen der Studenten sind aber viel versprechend. Da die Zeit im zweiten  Studienabschnitt im Bachelor sehr knapp ist, muss die Vorlesung wohl ganz wegfallen. "Siempre que ensenes, ensena a dudar de lo que ensenes" - Jose Ortega y Gasset (Immer, wenn du lehrst, lehre an dem zu zweifeln, was du lehrst).

 E - Learning - Elemente auf Basis der Lernplattform WebCT oder OLAT sind - wo sinnvoll - für die Zukunft vorgesehen. Einzelne Veranstaltungen verwalte ich schon über OLAT (mittlerweile auch alle Skripten). Im Bereich der VWL haben sie allerdings den großen Nachteil, dass ihre Handhabung und Einspeisung gemessen an aktuellen Entwicklungen zu langsam und umständlich ist (hinzu kommt das Free-Rider-Problem). Deshalb hat eine persönliche Homepage mit Lernelementen- wie diese - ganz erhebliche Vorteile (relevante, tagesaktuelle Fakten, Institutionen, Klausurvorbereitung, Übungen, Klausuren, Glossar usw.). Schnelligkeit, Zielgruppengenauigkeit und Individualität sind ihre großen Vorteile. Der Ausbau zu einer kompletten  Lernplattform, die in Ergänzung zu den "face-to-face"- Veranstaltungen stehen soll,  wird zumindest für die Volkswirtschaftslehre, einschließlich Ostasien,  angestrebt ("Blended Learning"). In-class work Simulationsspiele könnten hier auch geeignet sein. Relevante und wichtige Fakten und Theoreme stelle ich zunehmend ins Internet (Seiten "Economics und Fallstudie"), um in den Veranstaltungen mehr Zeit für die Diskussion, Fallstudien und Fragen zu haben. Der ungeheure Vorteil dieses Mediums liegt in der Tages - Aktualität, kompetenter Selektion, Passgenauigkeit zum Stoff  und völliger Autonomie der individuellen Nachfrage der "Kunden". Die Tatsache, dass das persönliche Bildungsangebot zum freien Gut wird, kann in Kauf genommen werden. Das Internet wird das klassische Lehrbuch der Ökonomie ebenso wie Fachzeitschriften für Studenten ersetzen. Web 2.0 - Elemente, die mehr Interaktion ermöglichen, scheitern im Moment noch wegen des Arbeitsaufwands bei vielen verschiedenen Lehrveranstaltungen und der Technik. Außerdem widersprechen sie im OAI dem Campus-Gedanken und  die Arbeitsbelastung wächst rapide. Lecturnity kann auch die Effizienz und Kontinuität des Lehrangebots erhöhen, ist aber nur für Routine -Veranstaltungen im 1. Studienabschnitt geeignet.    "Let`s make things better" (Firmenmotto von Philips: 1891 gegründet, eine der größten Elektronikfirmen der Welt, ca. 165 000 Beschäftigte).

Dozentenbewertungen liefern wichtige Anhaltspunkte, insbesondere die Hinweise auf eigene Schwachpunkte, für die Verbesserung der Lehrtechnik. Der größte Nutzen liegt für mich darin. die Orientierung am Lernerfolg der Studenten und Studentinnen optimieren zu können. Gefälligkeit durch Noten, unterschiedliche Ausgangsbedingungen der Fächer (z. B. übergroße Teilnehmerzahl)  und Studienabschnitte  sowie Manipulationsmöglichkeiten (z. B. Instrumentalisierung für Gruppeninteressen, "Studiengangmanagement", Legitimation von Organisationsentscheidungen) sollten aber ständig beachtet werden. In kleineren Einheiten kommt sogar "Coaching" vor, in dem Sinne, dass Studenten von Interessen gelenkt instruiert werden (auch sehr indirekt über Stimmungserzeugung, Diffamierung mit dem Stichwort "Frauendiskriminierung"). Die Studenten setzen zunehmend die Evaluierung als Mittel ein, ein "mundgerechtes" und "bequemes" Angebot zu bekommen, was ihren eigenen Aufwand möglichst gering hält ("Schwarzer Peter" beim Dozenten). Die Organisation nach Studiengängen mit Studiengangleitern hat zu einer bedenklichen Entdemokratisierung der Hochschule geführt. Für unseriös halte ich offene Bewertungen wie z. B. MeinProf. im Internet (bei geringer Beteiligung streuen sie in die Extreme; bei hoher Beteiligung sind sie "gesteuert", es gibt auch starke Nachahmungseffekte; auch "Mobbing" gibt es mittlerweile). Untersuchungen deuten darauf hin, dass bei der Bewertung der Studenten die Dimension "Aufwand/ Note" dominiert.  Große, ungelöste Probleme bei den meist freiwilligen Bewertungen stellen die Selbstselektion/ Repräsentativität und die positive Würdigung der "Schmalspur" (Transferelemente und eigenes Denken werden oft negativ gesehen)  dar. Transferbeiträge werden bei hoch - qualifizierten Kursteilnehmern in der Weiterbildung allerdings positiv gesehen.  "Nichts ist unmöglich" (Firmenmotto von Toyota, hat GM 2006 beim Absatz überholt, wird 2012 noch nicht von VW  als weltgrößter Hersteller abgelöst, 2011 war General Motors wieder größter Hersteller wegen Naturkatastrophe in Japan). Toyota sponsert 2012 die Website der KPC.  2013 wieder größter Hersteller mit 9,98 Mio. Wagen; auch 2014 (in Japan -9%). 2015 fährt Toyota weiter an der Weltspitze (10,15 Mio. Fahrzeuge). 2017 und 2018 ist VW größter Autobauer der Welt.  "Tausche gute Beurteilung meiner Lehrveranstaltung gegen gute Abschlussnoten", Deutscher Philologenverband ("Kuhhandel").

Die Notengebung an den Hochschulen wird immer positiver. Eine empirische Untersuchung der Europa-Universität Flensburg (Volker Müller-Benedict) untersuchte Noten in einem Zeitraum von 50 Jahren zwischen 1960 und 1996 (700.000 Examensnoten). Sie belegt, dass die Noteninflation kaum mehr eine Leistungsdifferenzierung zulässt. So kommt es zu Ungerechtigkeiten. Noten differenzieren nach Fächern (schlecht in Jura; sehr gut in Deutsch und Psychologie, Biologie). Noten unterliegen auch Zyklen: Jobchancen und Studentenzahlen haben einen großen Einfluss ( wenn Chancen sinken und Zahlen steigen werden die Noten schlechter). Wenn sich die Situation ändert, werden sie stärker wieder besser.

Generelles Lernziel:  "Ökonomische Analyse ist kein Spiel mit immer gleichen Regeln, sondern eine Denkmethode -  das  theoretische Rüstzeug also, das dazu befähigen sollte, auf die Probleme einer sich verändernden Welt stets neue Antworten zu finden", Paul R. Krugman: Die große Rezession, Frankfurt/ New York 1999, S. 215f. (mit diesem Buch habe ich einige Jahre eine Fallstudie "Asienkrise" bei MO durchgeführt). Geistige Offenheit und Erziehung zum Denken ist meiner Meinung nach in der Volkswirtschaftslehre wichtiger als Verschulung und Auswendiglernen von Wissen.

Generelle Lernkonzeption: Ökonomische Probleme auf den Ebenen "Betrieb, Volkswirtschaft, Internationale Wirtschaft und Umwelt" mit dem wirtschaftswissenschaftlichen  Instrumentarium analysieren, beurteilen und lösen können. "Man sollte dabei immer so reden, dass einen die Studenten verstehen und man selbst aber auch", §8 von Lore`s Law des gesunden Menschenverstands.

Manifest des Lernens (von Frank Smith: Insult to Intelligence, zitiert nach Tom Peters: Re-imagine, S. 287): "Der Kopf lernt ständig. Lernen erfordert keinen Zwang. Lernen muss bedeutsam sein. Lernen geschieht beiläufig. Lernen ist eine Gemeinschaftsaktivität. Die Vorteile sinnvollen Lernens sind offensichtlich. Lernen hat immer mit Gefühlen zu tun. Lernen muss risikofrei sein". "Wenn man alles, was einem begegnet als Möglichkeit zu innerem Wachstum ansieht, gewinnt man innere Stärke", Milarepa, tibetischer Meditationsmeister, 1052-1135.

Tipps zum Lernen gebe ich auch  in meiner Lehrveranstaltung "Techniken wissenschaftlichen Arbeitens". Aber es gilt auch Folgendes zu beachten: "Everybody who is incapable of learning has taken to teaching", Oscar Wilde (1854 - 1900).

Ausgangsbedingungen: Dozent und Didaktik können keine Wunder vollbringen. Als wichtigster Faktor hat sich die Qualität der StudentInnen (Fähigkeiten, Motivation) erwiesen. Deshalb hat das Angebot an StudentInnen und die Auswahl der Hochschule eine Kernbedeutung. Eine Professionalisierung der Studentenauswahl (z. B. über Assessment-Center) bringt mehr als eine Verbesserung der Lehre. "Denn nicht genug, dem Schwachen aufzuhelfen, auch stützen muss man ihn", William Shakespeare. Am besten hat aber schon Galileo diese Erkenntnis ausgedrückt: "Man kann einen Menschen nichts lehren, man kann nur helfen, es in ihm selbst zu finden". Das Gleiche drückt folgender chinesischer Spruch aus: Wer als Uhu auf die Welt kommt, kann nicht als Nachtigall sterben".

Wandel der Rolle des Professors: Einseitige Monologe sind heute nicht mehr gefragt. Eher braucht man "Orchesterleiter", die zuhören, moderieren und animieren können. Der Hörsaal ist mehr ein Treffpunkt, bei dem Diskussionen fachkundig gelenkt werden müssen. Leider sind die Rahmenbedingungen heute noch weitgehend so (vor allem zu große Gruppen), dass sich die neuen Ansprüche nur zäh umsetzen lassen. Durch die digitale Revolution verändert sich auch das Lernen der Studenten. Es wird immer schwerer, zwischen reinen Wissenselementen und Denkstrukturen zu unterscheiden. Viele Studenten haben das Lernen verlernt oder es zeigen sich neue krankhafte Störungen (z. B. Prokrastination - krankhaftes Aufschieben).

Neue Lehrmethoden (Experimente): Auf der Grundlage von OLAT und des E-Learning-Systems dieser Homepage probiere ich neue Lehrtechniken aus. Es geht insgesamt um das Füllen der Zwischenräume der interaktiven Lehre. Damit soll das Lehren in "harten" Fächern erleichtert werden (Buchwissen ist hier immer ungeeigneter). Gleichzeitig sollen ganzheitliche Ansätze entwickelt werden, die den Einsatz von Volks- und Betriebswirtschaftslehre (auch Psychologie) im Zusammenhang ermöglichen (verbinden verschiedener Fächer in einem Konzept. Dies dürfte auch die Durchführung bei Lehraufträgen erleichtern, wo oft nicht der gleiche Zugang zu Studenten da ist.

Das Veranstaltungskonzept besteht aus einer Online-Phase, wo die Studenten ausgewählte und verabredete Abschnitte dieser Online-Plattform lesen und aufnehmen (aufgrund von "Peer Instructions"). Sie eignen sich die Bausteine im Internet an. In der Präsensphase wird  dieses Wissen reaktiviert mit einem Aha-Effekt: Dazu wird mit "Placement" (gebildete Dreiergruppen denken alleine vor und präsentieren die Ergebnisse  vor der Gruppe; "Lernen durch Lehren"). Ergänzt wird dies mit einem "VIT-Pool" ("Very Important Term", Begriffe, Konzepte, Definitionen werden in den Kleingruppen vorbereitet und präsentiert). Idealerweise führt dies zur Ableitung und Bildung von Hypothesen im Ergebnis. Empirische Ansätze mit Hypothese(n) (als Abschluss des theoretischen Teils) und empirischer Überprüfung werden besonders positiv bewertet. Vgl. Kiehne, Björn: Interaktive Lehre. Expertise für die Zwischenräume entwickeln, in: WiSt, Heft 5, Mai 2015, S. 280-283.

Als Unterrichtsmaterialien (Tools) werden weiterhin Lehrbücher, eigene Skripte, OLAT u. a. verwendet. Der Lernerfolg der Online-Phase kann im Unterricht durch Reihenrotation (in jeder Reihe 5 bzw. 6 Studenten, die bei richtiger Antwort wechseln), Minutenpapier (aktuelles Lernergebnis) und DAF-Fragen (nachdenken, assoziieren, erfinden) verstärkt werden. Durch die Kleingruppen wird kooperatives Verhalten  und Teamarbeit gefördert.  Der Lernerfolg soll konkret ermittelt werden, indem ein Vergleich mit allen früheren Gruppen erfolgt. Dies ist möglich, weil der Lernerfolg vorläufig gleich gemessen wird: Klausur plus Referat (je 50%-Gewichtung; evtl. Drittelung, indem die Reproduktion des Stoffes auch bewertet wird).

Der ganzheitliche Ansatz, d. h. die Verbindung verschiedener Fächer in einem Gesamtkonzept, wird wie folgt geplant (gemeinsame Referate): 1. Internationale Ökonomie und Interkulturelle Kompetenz und Personalwirtschaft geht von folgendem Raster aus: Land (beliebiges Land, jedes nur einmal), Märkte und Wirtschaftspolitik als Rahmenbedingung (Globalökonomik), BWL/KMU, Marketing/ Kommunikation,  aktuelle Probleme (Migration/ Überalterung, Digitalisierung, Klimawandel, Ausstieg Chinas, Islamisierung). 2. Transnationale Arbeitsbeziehungen: Land (jedes nur einmal), Arbeitsmarkt (Arbeitsökonomik), KMU/ BWL, Personalwirtschaft, aktuelle Probleme (Migration/ Überalterung, Digitalisierung, Klimawandel, Aufstieg Chinas, Islamisierung). 3. Wirtschaftspolitik : Land in Asien (außer China, Japan; jedes nur einmal), Rahmenbedingungen und Wirtschaftspolitik (Globalökonomik), BWL/ KMU, aktuelle Probleme (Migration/ Überalterung, Klimawandel, Digitalisierung, Aufstieg Chinas, Islamisierung).

 

"Wenn Du es eilig hast, gehe langsam", (Chinesische Weisheit).

"Fürchte nicht , langsam zu gehen, fürchte nur stehen zu bleiben". (Zen - Weisheit).

"Ob du eilst oder langsam gehst, der Weg vor dir bleibt derselbe", (aus China).

"Ein Weg bildet sich dadurch, dass er begangen wird", Chuang-tzu.

"Glück ist kein Ort, sondern ein Weg", tibetisches Sprichwort.

"No corras, ve despacio, que adonde tienes que ir es a ti solo", Juan Ramon Jiminez (1881-1958), spanischer Schriftsteller. Renne nicht, gehe langsam, denn wohin du gehen musst, ist zu dir selbst.

Judo: japanisches Wort. Bedeutet der "geschmeidige Weg.

Gehen ist hier mehr als Fortbewegung, kombiniert mit Bewusstsein hat es mit Wandel zu tun=dao aus den Elementen "Kopf" und "gehen"; interessant ist, dass die chinesische Maßeinheit li=500 m traditionell bergauf kürzer als bergab ist. Ganz gut passen auch zu der Metapher die Lieder von Xavier Naidoo von den Söhnen Mannheims "Dieser Weg" (die Hymne der deutschen Fußballnationalmannschaft bei der WM 2006) oder "Der Weg" von H. Grönemeyer.

"Je öfter du fragst, wie weit du zu gehen hast, desto länger erscheint dir die Reise", Maori-Weisheit.

"Dem Gehenden schiebt sich der Weg unter die Füße", Martin Walser.

Es gibt einen Weg, den niemand geht, wenn Du ihn nicht nicht gehst, einen Weg , der entsteht, wenn du ihn gehst, Werner Sprenger, aus: "Jeder Tag ist neues Leben".