Werner Krämer

Prüfung/ Examination

HWG LU Prüfungsa.Tiefere Gliederung s. Sitemap Erläuterung Home Impressum 

Non scholae, sed vitae discimus 

                                                       (Seneca; epistulae morales ad Lucilium 106, 11–12; aber Umkehrung)                                                             

 I. Klausurvorbereitung &( -bewertung), Seminararbeiten, Prüfungsergebnisse,

II. Prüfungsfragen (Volkswirtschaftslehre, Auswahl anderer auf Seite Fallstudie)

III. Zusatzqualifikationen, psychosoziale Bedingungen, Wiss. Arbeitstechniken 

Humboldtuniversität, Berlin           

Humboldt, Fichte: Gilt das humanistische Bildungsideal (z. B Unabhängigkeit,

 Humanität, Weltbürgertum, Gewissenspflicht, Abenteuer, Wissenwollen) noch ? 

Im Jahre 2014 ist der 200. Todestag (Fichte prägte eine Philosophie von Freiheit

und  Selbstbestimmung; Ausweg aus der übersättigten und müden Spaßgesellschaft).

"Wer auf Autorität hin handelt, handelt notwendig gewissenlos", Johann Gottlieb Fichte

Per aspera ad astra (Wörtlich: "Durch das Raue zu den Sternen". "Wer die hohen Berge nicht besteigt, kennt die Ebene nicht", Chinesisches Sprichwort, oder: "Climb High - Climb Far - Your Goal - The Sky - Your Aim - The Star",  St. Williams College, Mark and Albert Hopkins Memorial). In a short form: No pain, no gain.

Sprechstunde:         Por favor, echame una mano!

Termin und Verfahren bei "Zur Person/ Kontakt" dargestellt. In der vorlesungsfreien Zeit findet die Sprechstunde nach Vereinbarung statt (per E-Mail ausmachen).

Klausurtraining (oder "Carpe diem", Q. H. Flaccus):

Normalerweise immer die zwei letzten Vorlesungswochen: Übungsaufgaben, alte Klausuren; Gliederungstechnik; Wiederholung; Gelegenheit, offene Fragen zu klären; keine Eingrenzung oder konkreten Hinweise; "Überstunden" (auch Samstags), wenn notwendig, möglich. Für einige Fächer (z. B. VWL, Statistik) habe ich spezielle Übungsprogramme entwickelt. Daneben gibt es zahlreiche Übungsbücher, auf die ich in den Literaturlisten hinweise.

In einigen Fächern, vor allem in der Volkswirtschaftslehre, ist ein "Vertraut sein"  mit dem Denken erforderlich, das nur durch längerfristigen und kontinuierlichen Umgang bzw. Auseinandersetzung mit dem Stoff erworben werden kann. Kurze Trainingsphasen bzw. nur Pauken unmittelbar vor der Klausur (z. B. zwei Wochen) bringen hier wenig.

Klausurvorbereitung (oder "De nihilo nihil", T. L. Carus):

Eine Bearbeitung alter Prüfungsthemen und -fragen ist sehr sinnvoll. In der BWL, VWL und Statistik gibt es auch Übungsbücher, die in den Bibliotheken vorhanden sind. Sehr empfehlenswert in schwierigen, harten  Fächern (z. B. Statistik) ist eine Vorbereitung in Kleingruppen oder mit einem Tutor. Auch zu einer Simulation möglicher Themen kann geraten werden (diese aber nicht einpauken und unpassend "abladen"). In vielen Veranstaltungen der Volkswirtschaftslehre bevorzuge ich aktuelle Themen, weil auch die Veranstaltungen selbst höchst aktuell sind. Deshalb sind Klausuren aus den Vorsemestern vom Stoff her weniger geeignet, sie können aber dazu dienen, sich notwendige Methoden anzueignen.

Gewarnt werden muss ausdrücklich davor, sich ausschließlich auf das Auswendiglernen von Antworten alter Prüfungsklausuren zu verlassen. Dies konnte ich im ersten Studienabschnitt bei VWL I beobachten. Es kursieren auch alte Klausuren mit erarbeiteten Lösungen im Internet (sehr kleine Kameras während der Klausur führen dazu). Das war für mich der Anlass, ständig neue Fragen zu erarbeiten. Das Skript hat  in der Hauptsache hier eine Orientierungsfunktion zur Vorlesung; ein Volltext zum Pauken ist wegen der Dynamik des Faches unmöglich und wegen der  Transferfragen nicht sinnvoll. Transferfragen werden in Klausuren weiter zunehmen, weil das Benutzen von Smartphones (insbesondere auf der Toilette) nicht zu kontrollieren ist. Außerdem muss die Zeit stärker rationalisiert werden, damit Suchen im Internet durch durch hohen Zeitverlust uninteressant wird.

Einige Prüfungsordnungen laden dazu ein, "Blindversuche" (ohne jede Vorbereitung) zu machen. Dies ist unfair gegenüber dem Dozenten und den anderen Teilnehmern. Es wird dazu führen, dass die Klausuren mit Hilfe von Mathematik, Geometrie, Statistik, Spieltheorie und Multiple Choice (soweit zugelassen) weiter "rationalisiert" werden.

Musterlösungen gebe ich nicht mehr raus, weil sie absolute Kontinuität in der Beantwortung und Bewertung erfordern. Dies hat sich als nicht sinnvoll erwiesen, da ein enger Zusammenhang zur jeweiligen Vorlesung bestehen muss. Ich variiere aber sehr stark meine Veranstaltungen von Semester zu Semester. So reicht es bei Wiederholungen nicht, die Veranstaltung nur einmal zu besuchen.

Klausurart:

Unterschiedlich: abhängig von Studienabschnitt (Grund-, Hauptstudium bzw. 1., 2., 3. Abschnitt), Themengebiet, Klausurteilnehmerzahl und Fach. Gelegentlich werden auch Fragetechniken gemischt: offene Fragen, Multiple Choice (Umfang in neuer Prüfungsordnung begrenzt und an Bedingungen gebunden), Spieltheorie bzw. Logik, Rechenaufgaben (mathematische Aufgaben), Geometrie, freie Themen mit Transfer und Fallstudien. In höhern Semestern oder im Master werden freie, offene Themen, die auf Transferaspekte abstellen, gestellt. Damit ist auch eine größere Sicherheit gegen das Benutzen von Smartphones gewährleistet. Klingeln Smartphones während einer Klausur, ist diese in der Regel dann nicht bestanden.

Klausurtechnik: (Motto: "Ruhig sein - dem Strom der Zeit die Richtung geben, Han Fe Dsi).

Bei freien Themen: - Gliederung notwendig, - Themen bezogen schreiben, - gfls. Thema erläutern bzw. eingrenzen, journalistische Fähigkeiten üben; bei Multiple - Choice - Themen:  genau überlegen und Vorlesung rekapitulieren (diese Prüfungsart setzt sehr gewissenhaftes Lernen voraus); bei mathematischen oder statistischen Aufgaben muss der Lösungsweg  erkennbar sein (wird auch gewertet, wenn das Ergebnis falsch ist). Oft gibt es mehrere Lösungswege, von denen Sie selbst einen wählen können. In solchen Fällen kann es keine Musterlösungen geben, sondern das Einfordern notwendiger Aspekte ("notwendiger Kern").

Verhaltens-Tipps für Klausuren: 1. Grundregeln: Schreiben Sie leserlich. Verwenden Sie ein neues Blatt für eine neue Aufgabe. Markieren Sie, wann sinnvoll. Lassen Sie genügend Platz für den Korrektor. 2. Fit in die Klausur gehen (richtige Ernährung vorher), Wasser mitnehmen, Traubenzucker für den Notfall. In der Vorbereitung viel Sport treiben. 3. Strategisch an die Klausur rangehen: Mit der einfachsten Aufgabe beginnen. Zeit zum Überlegen nehmen. Nicht in eine Aufgabe verbeißen. Machen Sie einen Abschluss-Check.

Klausurbewertung (gilt hauptsächlich für freie Themen,  2. Studienabschnitt):

Äußeres Erscheinungsbild (z. B. Rechtschreibung, Sprache1)), formelle Aspekte (z. B.  Service, Korrektheit), Qualität der Stoffwiedergabe (bei mathematischen und statistischen Arbeiten: Weg und Nachvollziehbarkeit), Themenbezug 2), Logik und Schlüssigkeit (Gliederung),  Art der Begründung von Argumenten und Thesen (ökonomisches Denken!), Kompaktheit (Fluss),  sachliche Richtigkeit, wissenschaftliche Objektivität, Transferleistung, Analogie (Intuition), Kreativität und neue Gedanken, aktuelle Beispiele bzw. Praxisbezug, Gruppennorm u. Lernerfolg, (die fett gedruckten Kriterien sind von herausragender Bedeutung).  1) "Unklare Worte sind wie ein blinder Spiegel", aus China  2)"Wer am falschen Faden arbeitet, zerstört das ganze Gewebe", Konfuzius.

Offene Klausuren setzen voraus, dass man sich vorher über längere Zeit intensiv mit einem Themengebiet beschäftigt hat und regelmäßig die Medien (vor allem Presse) dazu verfolgt hat. Die relativ kurze Bearbeitungsdauer lässt ein zu langes Nachdenken oder Graben im Gedächtnis nicht zu. In Anbetracht der stark gestiegenen Studentenzahlen müssen die Kommentare zur Notenbewertung kürzer werden. Dafür bitte ich um Verständnis.

Die Noten sind in den vergangenen Jahren immer besser geworden. Dies hat auch der Wissenschaftsrat in einer Untersuchung über die Examensnoten festgestellt. Er sieht eine "Aufweichung der Bewertungsstandards" sowie eine "schleichende Noteninflation". Meiner Ansicht nach liegt dies auch an der Form der Dozentenbewertungen, der Prüfungsordnungen (mehrere Versuche) und an der allgemeinen Studentenzahlentwicklung.

"Wissenschaft: das selbstbewußteste aller Vorurteile", Hans Lohberger. Um dagegen anzugehen, lege ich die Kriterien offen.

Klausurtermine:

Termine bitte dem Klapla entnehmen, in der Regel führe ich selbst bei meinen Klausuren  Aufsicht.

Bei den Themen der Statistik oder Volkswirtschaftslehre sind Täuschungsversuche sinnlos, da normalerweise Wissen auf neue Aufgaben und Fragestellungen angewandt werden muss (Transfer). Der positive Effekt eines Täuschungsversuchs mit Zetteln o. ä. liegt in der kompakten Rekapitulation des Wissens. Dies könnte risikoloser ohne  das unfaire Verhalten erfolgen. Durch die Möglichkeiten der Smartphone - Handys sollten reine Wissensfragen immer weniger werden.

Nachholtermine/ Wiederholungsklausuren (oder: " Potius sero quam nunquam"):

Beim Studiengang  "IBMEA" stelle ich Nachholklausuren. Diese können nicht mehr optimal auf den Veranstaltungsstoff ausgerichtet werden (insbesondere aktuelle Spezialisierungen gelten nicht mehr). Insofern setzen sie ein umfangreicheres Wissen und eine bessere Vorbereitung (in den Semesterferien) voraus. In Fächern wie Volkswirtschaftslehre oder Statistik wird einfach der gängige Stoff vorausgesetzt (bekannte und empfohlene Lehrbücher). Grund dafür ist, dass ich mit alten Klausuren arbeite (sind natürlich auch optimal "geeicht"). Bei Modulen kann es vorkommen, dass bei Nichtbestehen eines Teiles das ganze Modul wiederholt werden muss. In einigen Modulen vergebe ich für meinen Teil auch nur noch Punkte und keine Noten. Verhandlungsprozesse sind hier aber völlig sinnlos (Punkte wurde bei Vorliegen aller Klausuren gebildet beim aktuellen Eindruck über die Veranstaltung). Konfuzius sprach: "Einen Fehler begangen zu haben und ihn nicht zu korrigieren: Erst das ist ein Fehler", Lunyu 15.30 .

Mündliche Prüfungen: "Wer redet, muss auch etwas zu sagen haben", Zhuangzi

Die Beteiligung in der Veranstaltung geht nach Möglichkeit in die Note ein.  Absprachen, Eingrenzungen oder Hinweise werden nicht gemacht. Es werden Wissensfähigkeiten, Kommunikationsfähigkeiten und  intellektuelle Fähigkeiten geprüft. Normalerweise wird in der Gruppe geprüft, aber ohne Konkurrenzsituation. Im Fach "Personalökonomik" ist bei mir die Leistungskontrolle normalerweise die mündliche Prüfung (auch Kolloquium, wenn in der Gruppe abwechselnd), wenn die Gruppengröße dies noch möglich macht.

Mündlich prüfe ich auch in Englisch die Studenten aus dem Ausland ("Incomings"), die ein oder zwei Semester an der Hochschule Ludwigshafen verbringen. Es handelt sich um StudentInnen im Rahmen des Erasmus-Programms der EU oder um StudentInnen von Partnerhochschulen aus Japan. Bei mir belegen und hören sich das Fach "International Economics, especially European Union (EU)". Zusätzlich ist eine Präsentation (Power Point) über ein ökonomisches Problem im Heimatland mit Bezug zur EU abzuliefern.

Seminararbeiten (Referate bzw. Hausarbeit + Präsentation), (Where there`s a will, there`s a way):

Umfang: ca. 20 Seiten bzw. gegen 25 Seiten bei alleiniger Leistung (zwischen 15 und 25, Schriftgröße 12°, gängige Schrifttype, 2,5 - 3 cm Rand); Abgabe: am Klausurtermin bzw. Ende des Semesters, 2 Exemplare (mit Heftzunge); die üblichen formalen Kriterien müssen erfüllt sein; ich stelle keine Sonderanforderungen. Referate bestehen aus einer Hausarbeit und einem mündlichen Vortrag (Präsentation). Die mündlichen Vorträge bzw. Präsentationen werden aus terminlichen Gerechtigkeitsgründen in der Regel nicht bewertet oder geringfügig gewichtet (negativ, wenn keine Präsentation erfolgt). Jedem Exemplar muss eine CD (mit Word, nicht PDF) in einer speziellen, an der Arbeit befestigten Tasche beigefügt werden (die Präsentation - in der Regel mit Power point - sollte auch auf die CD gespielt werden). Mangelhafte Teilnahme und geringe Beteiligung am Seminar führt normalerweise implizit zu Notenabschlägen (Handlungsspielraum). Kreative, besonders aktuelle Themenvorschläge können fertige Themenlisten noch ergänzen.

Bei sehr schwierigen Themen ist auch Gruppenarbeit (in der Regel zwei Personen) möglich. Unterschiedliche Ausgangsbedingungen (z. B. Quellenlage) versuche ich bei der Bewertung zu berücksichtigen.

Thema muss und Gliederung sollte abgestimmt sein. Es werden nur aktuelle, innovative Themen vergeben (Informationsangebot im Internet!). Es gibt aber Plausibilitätsprogramme. Deshalb nehme ich keine PDF -Dateien an.

Bitte keine Gliederungen und Seminararbeiten per E-Mail zusenden (Ausnahmen gelten für Studenten, die im Ausland sein müssen).

Zu weiteren formalen Hinweisen vgl. die Seite "Abschluss/ Theses"

"Zuerst die innere Haltung, dann die äußere Form!", Konfuzius.


  Alea iacta est, (G.Julius Caesar, 100 - 44 v.Chr.).

"..If your time to you is worth savin´ Then you better start swimmin´or you ´ll sink like a stone for the times they a- changin´ " (Bob Dylan: The times they are a-changing, deutsch: Lyrics 1962-2001,Hamburg 2004,S. 166, 2012 bekommt Dylon die Freiheitsmedaille der USA von Obama verliehen). Ein weiteres berühmtes Lied von Dylan ist "Blowin´ in the wind". Der Text von 1963 bleibt immer aktuell. Es ist eine Mahnung an die Verantwortlichen und Mächtigen dieser Welt: "Wie große Berge von Geld gibt man aus für Bomben, Raketen und Tod? Wie große Worte macht heut mancher Mann und lindert damit keine Not? Wie großes Unheil muss erst noch gescheh´n damit die Menschheit sich besinnt? Die Antwort mein Freund weiß ganz allein der Wind".

Sonderausstellung Bob Dylan und Jonny Cash 2016 in der Country Hall of Fame in Nashville, Tennessee. Nashville gilt als Zentrum der Country- und auch der ganzen Musik in den USA. Es ist die Hauptstadt des Bundesstaates und eine stark aufstrebende Stadt. Cash ist als einziger Musiker in allen drei Halls of Fame (Rock, Blues, Country). Dylan ist in der Country Hall of Fame für Country noch nicht aufgenommen. Die Musik-Museen spiegeln auch gut die Kultur und Kulturgeschichte des Westens und der USA. Cash war wie Elvis Presley als Soldat in Deutschland (in Landsberg, Elvis in Bad Nauheim). So wie die USA nach dem 2. Weltkrieg die dominierende Supermacht werden, so sind sie bald Vorbild in der Musik für die ganze Welt. Im Jahre 2016 bekommt Dylan mit 75 Jahren den Literatur-Nobelpreis für seine poetischen Neuschöpfungen in der amerikanischen Songtradition (Dylan geht nicht ans Telefon, nimmt den Preis an und begründet das mit Sprachlosigkeit; erst im März 2017 holt er den Preis in Stockholm persönlich ab anlässlich eines Konzertes). Die Texte sind zum großen Teil in dem Buch Lyrics, s. o., veröffentlicht. Dylan wurde in seiner langen Karriere auch mit einem Oskar, mit dem Pulitzer-Preis und dem Golden Globe ausgezeichnet. Wer sich mehr informieren möchte über die Verbindung von Vergangenheit und Gegenwart in den USA sowie die Geschichte und seine Kultur sollte folgendes Buch lesen: Sean Wilentz, Bob Dylan und Amerika, Stuttgart 2012. Der Autor schildert die Einflüsse, die Dylans Musik und Texte prägten. Er geht auch auf die Schlüsselmomente seiner Karriere ein (z. B. Album Blonde on Blonde). 2017 bringt Dylon das Dreifachalbum "Triplicate" heraus. Damit arbeitet er weiter an seiner Version des Great American Songbooks.    "I made shoes for everyone but still go barefoot", Bob Dylan. "Literaturnobelpreis für Bob Dylon? Warum nicht? Es wurde verdammt noch mal Zeit! Ich bin dann wohl als Nächster dran...Na klar - für Chemie", Keith Richards, Rolling Stones, in Entertainment Weekly. Auf der Bühne ist Dylan kein großes Erlebnis (er redet nicht mit dem Publikum; die Bühne ist dunkel, so dass man ihn von weiter weg kaum sieht; dann zieht er sich noch schwarz an; er gibt auch selten Zugaben; manchmal dreht er dem Publikum den Rücken zu). Ich habe ihn zweimal gesehen und gehört.

Klausurergebnisse:  "No hay mal que por bien no venga".

Alle Ergebnisse der letzten Klausuren und Seminararbeiten werden im gleichen Semester beim Prüfungsamt bzw. im Ostasieninstitut abgegeben (nach ein bis drei Wochen). Ergebnisse dürfen grundsätzlich nicht vorab mitgeteilt werden: Zweitkorrektor! Dieses Verfahren ändert sich bei den Bachelor/Master - Prüfungsordnungen für alle bestandenen Klausuren. Ich selbst gebe aber aus formalen Gründen keine Noten bekannt. Dies gilt natürlich auch für dritte oder gar vierte Versuche.

Bei Modulen wird es in der Regel (hängt vom Studiengang ab) keine Einzelnoten der Bausteine mehr geben. Es werden die Punkte addiert, aus der Summe ergibt sich die Note. In vielen Studiengängen müssen allerdings die Noten statt der Punkte zusammengerechnet werden. "Wenn man am Gras zieht, wächst es auch nicht schneller", Chinesisches Sprichwort.

Klausurbesprechung:

Besprechung der Klausuren bei besonders großen Gruppen, falls erforderlich, in einer Gruppen - Sprechstunde (alle interessierten Klausurteilnehmer zusammen) möglich. In Anbetracht meiner extrem hohen Studentenzahlen bitte ich dafür um Verständnis. Bei kleineren Gruppen führe ich weiterhin Einzelgespräche. Dies ist vorher mit mir zu vereinbaren, da ich die Originalklausur, die Musterklausur und die Punkteliste brauche. Verhandlungen sind nicht möglich. "Grenzfälle" werden von mir mehrmals gelesen und überprüft, so dass Fehler auszuschließen sind (im Zweifel immer für den Studenten). Noten werden deshalb grundsätzlich nicht geändert. Bei Modulen ist eine Änderung des Punkteschlüssels nicht mehr möglich. Auch Irrtümer sind hier vollkommen ausgeschlossen. Daher bitte ich, die Klausur - Besprechungsmöglichkeit nur in Ausnahmefällen in Anspruch zu nehmen.

In Anbetracht der hohen Teilnehmerzahlen sind die Kommentare in den Klausuren mit offenen Fragen (zweiter Studienabschnitt, Master) kürzer und weniger geworden.

In der Regel besteht bei den nicht bestandenen Klausuren ein größerer Abstand zur Mindestpunktezahl (mindestens 10 Punkte). Dieser ergibt sich, weil im Rahmen aller Handlungsspielräume versucht wird, die Punktezahl auf das Mindestniveau anzuheben.  Daraus folgt aber im Umkehrschluss, dass bei nicht bestandenen Klausuren absolut keine Chance besteht. Insofern bitte ich auch, von entsprechenden Sprechstundenterminen abzusehen.

"Unsere größte Ehre liegt nicht darin, dass wir niemals fallen. Sondern dass wir jedes Mal aufstehen, wenn wir am Boden sind", Konfuzius.

Ergebnisse von Seminararbeiten/ Hausarbeiten:

Die Note wird mit dem zweiten Exemplar zurückgegeben. Ebenso werden dort Bemerkungen eingetragen, aus denen sich eine Begründung der Note ableiten lässt. Die Anwesenheit & Beteiligung fließt - wenn möglich - indirekt in die Note ein! Dies ist aber nicht quantifizierbar. Stark gewichtet werden formale/ technische Kriterien oder methodische Aspekte  als Übung für die Bachelor - Thesis. Es gelten vergleichbare Bewertungskriterien wie bei Bachelor - Arbeiten. Man sollte bedenken, dass die Bewertung nicht ganz ohne subjektive Elemente geht (systematische Beurteilungsfehler versuche ich zu vermeiden; qualitative Bewertungen sind nicht unzuverlässiger). Wird die Seminararbeit durch mich betreut, ist daraus kein Recht abzuleiten, dass alle Fehler beseitigt sind und automatisch eine Spitzennote erreicht wird.

Bei einigen Prüfungen fließen die Seminararbeiten zu 50 Prozent in die Gesamtnote (zusammen mit der Klausurnote) ein. Ist die Seminararbeit eine freiwillige Leistung, wird die Note nicht berücksichtigt, wenn sie schlechter als die Klausurnote ist (äußerst selten).

Da ich selbst über keine Kopie der Kommentare und Begründungen verfüge (wegen des hohen Verwaltungsaufwands) , kann ich ohne Einsicht der Arbeit keine Stellung dazu nehmen (natürlich auch nicht per Email). Deshalb bitte ich darum, von Fragen unmittelbar nach der Notenbekanntgabe abzusehen. Die Einsichtnahme in die Kommentare ist an einem Termin im Semester möglich. Wenn Fragen dazu offen bleiben, setze ich einen Sammeltermin im Semester an.

Auskünfte zur Prüfungsordnung erteilt nur der Dekan.

"Experience is the name everyone gives to their mistakes", Oscar Wilde


   La experiencia es la madre de la ciencia

oder ähnlich: nicht ´ne ruhige Kugel schieben. Noch besser Pablo Picasso: "La inspiration existe, pero tiene que encontrarte trabajando".

Prüfungsfragen:

Volkswirtschaftslehre (Internationale Wirtschaft)

Hauptstudium (bzw. 2. Studienabschnitt):

1. Who has the advantage of trade on global market?

2. Is free trade always the best?

3. Which is the best currency system?

4. Is globalization responsible for the problems of labor markets?

5. Why is it good to trade between nations?

6. What means "growing interdependence" in world economy?

7. Is there a dominant influence of financial interrelations in modern world?

"Klug zu fragen ist schwieriger, als klug zu antworten", Persisches Sprichwort. Deshalb ist Bewertungsbonus bei schlechten Fragen möglich, siehe bei Prüfung.

Prüfungsthema (Musterklausur):

„It is a mistake to think of trade between nations. Trade takes place between firms.“

 a. Interpretieren Sie diesen Satz von Kindleberger.  (10 Punkte)

 b. Analysieren Sie die Rolle multinationaler Unternehmen und mittelständischer Unternehmen im Außenhandel. Inwieweit kann bei den Multis von Macht und bei den KMU`s von Benachteiligung gesprochen werden?  ( 25 Punkte)                                                                           

c. Wie könnte man die internationale Wettbewerbsfähigkeit eines Unternehmens messen? (Punkte, auf die Sie auch eingehen können: Marktphase, Subventionen,  Auslandsinvestitionsmotive)   (20 Punkte)

 d. Inwieweit kann die Währungssituation, z. B. eine Abwertung des EURO, die internationale Wettbewerbsfähigkeit deutscher Unternehmen beeinflussen ?   (15 Punkte)                                          

e. Welchen Beitrag kann die Volkswirtschaftslehre für die Strategische Unternehmensplanung eines international tätigen Unternehmens leisten?  (10 Punkte).

"Wirtschaftswissenschaft ist das einzige Fach, in dem jedes Jahr auf dieselben Fragen andere Antworten richtig sind", Danny Kaye.

Dies ist nur eine sehr kleine Auswahl von Fragen. Volkswirtschaftslehre wird mittlerweile von mir stark nach Studiengängen differenziert. Außerdem wechsele ich jedes Semester die Schwerpunkte. Insofern geben Musterfragen keinen großen Sinn mehr.

Neue Konzeption ab WS 2018/19: In Anbetracht sich verändernder Qualität und Gewohnheiten der Erstsemester (die Bedeutung der Fachhochschulen zwischen Unis und Dualen Hochschulen  schwindet)  habe ich eine neue Konzeption für Volkswirtschaftslehre entwickelt. Die Studenten sind weniger lese- und denkbereit, sie haben eine geringere Unsicherheitsabsorption und Eigeninitiative, sie sind  eher Wissenskonsumenten sowie Re-Produzenten. Ich ändere die Leistungskontrolle (Hausarbeit, Präsentation, Klausur). Die Differenzierung in immer engere Studiengänge und damit verbundener engster Fachorientierung erfordert auch einen Nachweis der Relevanz generalistisch orientierter Fächer. Näheres dazu ist im Lernsystem OLAT zu finden.

Übungsthema für Management Ostasien:

"Keine Gesellschaft kann gedeihen und glücklich sein, in der der weitaus größte Teil ihrer Mitglieder arm und elend ist", Adam Smith, schottischer Nationalökonom und Moralphilosoph. Sehen Sie dieses Zitat als Hypothese im Bezug auf China und führen Sie eine Analyse durch.

Übungsthemen für Mittelstandsökonomik:

- Wie stehen Sie zur These der Basarökonomie in Bezug auf KMU?

- Müssen auch KMU ein Wechselkursmanagement betreiben? Analysieren Sie diese Frage.

 Motto bei den Antworten: "Weil Kürze denn des Witzes Seele ist, fass ich mich kurz. "(Shakespeare: Hamlet). Test auf Wissens- und Transferfähigkeiten (Denkfähigkeit).

Grundstudium/ 1. Studienabschnitt (VWL I, Grundlagen):

1. Der "Devisenkurs" US-Dollar ($) verändert sich von 1 Euro (€) = 1,20 $ auf 1 € = 1,04$. Dies hat zur Konsequenz, dass a) die Exporte in die USA billiger werden oder b) der Aufenthalt eines deutschen Unternehmens in den USA billiger wird oder c) sich die Exportquote verbessert, d) keine Antwort ist richtig.

2. Zur Leistungsbilanz gehört u. a.  a) die Zahlungsbilanz oder b) die Kapitalbilanz oder c) die Handelsbilanz oder d) die Devisenbilanz. Richtige Antwort ankreuzen.

3. Was wissen Sie über die WTO? Was ist bei der letzten Konferenz raus gekommen?

4. Problemlösungen mit Hilfe der Mathematik (z. B. Theorie komparativer Kosten), der  Statistik (z. B. Konzentration) oder der Spieltheorie (z. B. strategische Handelspolitik). Hier sei auf Übungsbücher (hiervon gibt es geradezu eine Flut; einige Übungsbücher sind speziell auf Lehrbücher zugeschnitten) verwiesen.

5. Erläutern Sie den Kern des Theorems der komparativen Kosten? Was wissen sie zur Geschichte und zum Autor?

6. Interpretieren Sie folgendes Zitat: "Die beste Sozialpolitik ist eine freie Marktwirtschaft", Milton Friedman (1912-2006, Begründer des Monetarismus).

7. Stellen Sie den Zielkonflikt zwischen Arbeitslosigkeit und Inflation zeichnerisch dar und wie heißt die Skizze? Gehen Sie auf die Kritik des Nobelpreisträgers von 2006 ein.

8. Skizzieren Sie die Annahmen der vollkommenen Konkurrenz (Ideal-Modell). Wie unterscheidet sich dieses Modell von der monopolistischen Konkurrenz?

Im Grundstudium (1. Studienabschnitt) werden Wissensfragen, Transferfragen (praktische Anwendungen), und Fragen nach aktuellen Ereignissen und Problemen gestellt. Bei sehr vielen Klausurteilnehmern wird das Gerüst von Multiple Choice - Fragen (Anteil ist in der Prüfungsordnung eingeschränkt), spieltheoretischen Anwendungen und mathematischen bzw. statistischen Aufgaben gebildet.

"Man ist nicht nur verantwortlich für das, was man tut, sondern auch für das, was man nicht tut", Laotse, chinesischer Philosoph und Begründer des Taoismus.


  Logik verfährt mit der Vernunft, wie sie von Natur aus ist, Rhetorik verfährt mit ihr, wie sie in den Köpfen der Leute aussieht

oder lernen,  gedanklich und sprachlich Ping - Pong zu spielen.

Beide Gebiete sind wichtige Voraussetzungen in den Sozialwissenschaften. Beide werden als Fach an der Hochschule nicht gelehrt (bei MO gibt es einen Rhetorik-Kurs). Deshalb sollte man sich gegebenenfalls Grundlagen selbst aneignen.

Hier einige Literaturempfehlungen:

Lange, Gerhard:  Rhetorik. Mit Worten gewinnen, Bonn 2003

Heringer, Hans Jürgen: Interkulturelle Kommunikation, Tübingen/ Basel 2004 (philologische Aspekte)

Brinkmann, Gerhard: Analytische Wissenschaftstheorie, München/Wien 1997

Dixit, Avinash K./ Nalebuff, Barry J.: Spieltheorie für Einsteiger, Stuttgart 1997.

According to research, the total impact of a presentation or a lecture is composed of the following: 7% verbal impact - the words only; 38% vocal impact - tone of voice; 55% non-verbal impact - gestures, facial expressions, body language.

"Um einen Zufall herbeizuführen, bedarf es vieler Vorbereitungen. Um eine gut improvisierte Rede zu halten, braucht man mindestens drei Wochen", (Mark Twain). Zum Beweis: www.heinrichluebke.de .


  "Aequam memento rebus in arduis servare mentem", Horaz, römischer Dichter (65-8 v. Chr., frei übersetzt mit einem deutschen Sprichwort: "In der Ruhe liegt die Kraft"). Nahe schießen hilft nicht, man muss treffen.

Über lernpsychologische Bedingungen und Gesetzmäßigkeit informiert unter anderem das Erstsemestertutorium (Kollege Prof. Dr. Walz) und meine unten aufgeführte Veranstaltung. Besonders wichtig sind  Motivation, Konzentration, Gedächtnis und soziale Faktoren. Auch ergonomische, physiologische und infrastrukturelle Voraussetzungen (PC) sind sehr zu beachten. Die alten Griechen haben schon ein Leben in Muße und Freude zu Wissenschaft (Lust und Wissen) geadelt.  Durch körperliche Aktivität (Sport, deshalb auch die Sport-Buttons; auch weil man für Prüfungen ähnlich trainieren sollte) und eine gesunde Ernährung kann die Gehirndurchblutung deutlich gesteigert werden. Außeruniversitäre Aktivitäten (wie sie immer bei Bewerbungen erwähnt werden) sind nicht nur für Bewerbungen, sondern auch zum Erlernen kommunikativer Fähigkeiten sinnvoll. Besonders zu empfehlen ist die Mitarbeit in der studentischen Selbstverwaltung (AStA, SIM, STEAM). In dieser Hinsicht aktiven Studenten bin ich bereit,  über das normale Maß hinaus zu helfen.

Aber auch einige Spiele (Schach, Doppelkopf, Mühle, Skat, Backgammon; Open-Source-Spiele: GNU Backgammon, Free Doko) sind allein schon zum Verständnis der Spieltheorie nützlich. Diese eignet sich besonders gut zur Analyse strategischer Probleme (Preispolitik, Handelspolitik, Umweltpolitik, Arbeitsmarktpolitik). Das über 1000 Jahre alte Tangram - Puzzle aus China ("Sieben Steine der Weisheit") soll der Schlüssel zu großer Weisheit sein (formen Sie im chinesischen Jahr des Schweins 2007 ein  Schwein). I Ging, ein 3500 Jahre altes Orakelspiel aus China, führt in die Kunst der Divination ein.  Shogun, ein Spiel aus Japan (nach dem Feldherr des Kaisers benannt, bis ins 19. Jhrdt. oft politisch wichtiger als der Kaiser) schult das strategische Denken. (I´ve cracked it - Ich habe die Lösung gefunden). Sudoku trägt zwar einen japanischen Namen, gilt aber zu Unrecht als japanisches Spiel. Es basiert auf dem Lateinischen Quadrat, das bereits im Mittelalter bekannt war und mit dem der Schweizer Mathematiker L. Euler sich im 18. Jahrhundert intensiv beschäftigte. Es wurde zuerst als "Number Place" im New Yorker Magazin der Firma "Dell" veröffentlicht (Sudoku kostenlos als Download, mit Lösungen: www.portableapps.com).

Eine philosophische Betrachtung über Prüfungen liefert folgendes Buch:  Kodalle, K. - M.: Der geprüfte Mensch. Über Sinn und Unsinn des Prüfungswesens, Würzburg 2006.

Durch die Umstellung auf Bachelor ist der Druck auf die Studierenden gestiegen. Mehr Studenten mit Lern-, Selbstwert- und Kontaktschwierigkeiten müssen die psychologische Beratung in Anspruch nehmen. Eine gute Lernplanung und ein gutes Zeitmanagement werden immer wichtiger. Mit institutionellen Maßnahmen (Einführungswoche, Tutoren, Mentorenprogramme) versuchen die Hochschulen zu helfen. Der Hochschulpakt verteilt die Kosten zu sehr auf Studenten und Dozenten.

"Tadle nicht den Fluss, wenn du ins Wasser fällst", (aus Asien). Ähnlich George Washington: "It is better to offer no excuse than a bad one".


" Verachte nur die Vernunft und Wissenschaft", Goethe, Faust. Oben auf dem Foto ist die Götzenburg in Jagsthausen an der Jagst abgebildet, wo Götz von Berlichingen lebte (begraben im Nachbarort im Kloster Schöntal 1562). In der Götzenburg lagern Urkunden und Akten, nach denen Goethe sein berühmtes Stück mit dem weltberühmten Zitat schrieb, das bekanntlich wesentlich krasser ist als das oben zitierte. Der deutsche Schauspieler Götz George wurde nach ihm benannt, weil sein Vater Heinrich George im Götz von Berlichingen die Paraderolle hatte (spielte 2013 seinen Vater).

"Insofern sich die Sätze einer Wissenschaft auf die Wirklichkeit beziehen, müssen sie falsifizierbar sein, und insofern sie nicht falsifizierbar sind, beziehen sie sich nicht auf die Wirklichkeit", Karl Popper (1902 - 1994, geboren in Wien, lehrte zuletzt Logik und wissenschaftliche Methodenlehre an der LSE, Hauptwerke: Logik der Forschung 1935, Die offene Gesellschaft und ihre Feinde 1944). Jürgen von der Manger hat dies mit folgendem Spruch auf den Punkt gebracht: "Glaube denen, die die Wahrheit suchen, und zweifle an denen, die sie gefunden haben".

Berühmt ist auch folgendes Zitat von Popper aus "The Logic of Scientific Dicovery": "Kühne Ideen, ungerechtfertigte Vorwegnahmen und spekulatives Denken sind unsere einzigen Mittel, um die Natur zu interpretieren... Diejenigen, die ihre Ideen nicht der zufälligen Zurückweisung aussetzen möchten, nehmen allerdings nicht teil am Spiel der Wissenschaft".

Veranstaltung:

Techniken wissenschaftlichen Arbeitens, MO/IBM(EA) N, S ; 2. Sem., WS 2004/2005 (1. Sem.), SS 2006, SS 2007 (Teile auch im Master "Unternehmensführung im Wohlfahrtsbereich"). Vorher hatte ich diese Veranstaltung im Personalstudiengang "IPO".

Lernziel: Jede Person soll danach in der Lage sein, sich ein persönliches Wissensmanagement zu erarbeiten, um ihre berufliche Zukunft weitgehend selbst zu bestimmen. Sie muss Wissen als Holschuld begreifen, die Dienstleistung der Hochschule als Chance. "Wer gegen sich selbst streng und gegen andere nachsichtig ist, wird der Gehässigkeit entgehen", Konfuzius.

Grobgliederung: 1. Zum Wesen wissenschaftlicher Arbeit (einschl. Denkmethoden), 2. Wissenschaftstheoretische Grundlagen (Wissenschaftslehre), 3. Arten von Prüfungen und wissenschaftlichen Arbeiten, 4. Informationsquellen und Informationsverarbeitung, 5. Empirische Untersuchungen in Abschlussarbeiten (Seminararbeit, Diplomarbeit, Thesis), "Hypothesen sind Netze; nur der wird fangen, der auswirft", Novalis, deutscher Dichter, 6. Phasen bei der Anfertigung einer wissenschaftlichen Arbeit, 7. Technische Gestaltung und formale Grundsätze einer Arbeit, 8. Aufbau einer schriftlichen Arbeit und Gliederungstechniken, 9. Das Schreiben und Vorbereiten von Klausurarbeiten (Transfer), 10. Die Diplomarbeit/Thesis/Masterarbeit 11. Anwendungen und Übungen (Diskussion von entstehenden und fertigen Arbeiten, Fallbeispiele).  

Literatur: Becker, F. G.: Anleitung zum wissenschaftlichen Arbeiten, Lohmar/Köln 2004; Brinkmann, G. : Analytische Wissenschaftstheorie, München/Wien 1997; Corsten, H./ Deppe, J.: Technik des wissenschaftlichen Arbeitens, München/Wien 2002; Schnell, R./Hill/ Esser: Methoden der empirischen Sozialforschung, München/ Wien 2005; Seiffert, H. : Einführung in die Wissenschaftstheorie, München 2003; Theisen, M. R.: Wissenschaftliches Arbeiten, München 2005; Winter, Wolfgang: Wissenschaftliche Arbeiten schreiben, Frankfurt 2005. "Wer heute zu einem ganz beliebigen Thema  nach einer halben Stunde Googeln drei Power -Point - Folien zusammenklauben und darüber zehn Minuten passabel reden kann, ist für das Leben fit genug", Guenter Dueck in der ZEIT vom 9. 8. 2007, S. 58 (Autor des satirischen Buches "Lean Brain Management").

Prüfung: Für Credit Points muss in der Regel eine Leistungskontrolle erfolgen. Es muss dann eine anwendungsbezogene Hausarbeit, z. B. aus dem Bereich der VWL mit Bezug auf Ostasien, eingereicht werden. 

"Um zu lernen, brauchen wir nur mehr zu lesen und im Gedächtnis zu behalten. Um zu schreiben, brauchen wir nur mehr zu denken und niederzuschreiben", Meister Hsing Yun.

 

"Die Wissenschaft ist das wichtigste Mittel gegen das Gift der Schwärmerei und des Aberglaubens", Adam Smith.