Werner Krämer

Abschlussarbeit/ Theses

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Auch Selten fing mal klein an ! (Reinhard Selten, geb. 1930, 1994 einziger deutscher Ökonomie-Nobelpreis für seinen Beitrag in der Spieltheorie. Der Preis wurde ihm zusammen mit John Harsanyi und John Nash vergeben). Reinhard Selten starb am 23.08.2016 in Posen. Er wurde 1930 in Breslau geboren. Er studierte zunächst Mathematik in Frankfurt. Später war er Professor in Berkeley, Berlin, Frankfurt, Bielefeld und Bonn. In spieltheoretischen Experimenten konnte er nachweisen, dass der Mensch sich im Wirtschaftsleben nicht immer wie ein "homo oeconomicus" verhält. Auch Ökonomen seien irrationaler als sie glaubten und überschätzten ihr Wissen. Selten war ein Anhänger der Weltsprache Esperanto. Er schuf auf Basis von Nashs Werk eine stabile Theorie  (im Nachhinein dürfen sich die Teilnehmer nicht wünschen, dass sie besser anders entschieden hätten; berühmt ist sein Ladenketten-Paradoxon).  In späteren Jahren, etwa bei Auftritten beim Verein für Sozialpolitik, zeigte Selten eine eher kritische Haltung zum Nutzen der Spieltheorie.

Worüber könnte ich meine Thesis (Bachelor - Abschlussarbeit, auch Diplomarbeit) bzw. Master - Thesis (Masterabschlussarbeit) schreiben? Und  bei wem ??

Diese Fragen müssen nicht sein, denn...     Fiat Lux !

das ist  mein Service (auch unverbindliche Beratung in meiner Sprechstunde möglich): Zielsetzung, Bereiche, Merkmale, Themenauswahl, Umfang und Anmeldung, Vergebene Themen, Themenvorschläge, Beratung, Bearbeitungshinweise, Redaktionelle TippsTestarbeit , Bewertungskriterien, Probleme, Gutachten, empirische Methoden, Unterstützende Veranstaltung (Techniken wissenschaftlichen Arbeitens), Weitere Hilfe (Warnung!); (die Aspekte gelten teilweise auch für Seminararbeiten bzw. Referate, die auch einen Test für Abschlussarbeiten darstellen). Diese Seite kann auch nützlich sein, wenn Sie eine Abschlussarbeit bei mir in Erwägung ziehen (dann erst sollten sie ein Informationsgespräch mit mir führen). Ich betreue auch Studenten anderer Fachbereiche, wenn es in Bezug auf das Thema Sinn macht.

 

Zielsetzung:

In der wissenschaftlichen Abschlussarbeit soll der/die Autor/in zeigen, dass er/ sie fähig ist, eine Praxis bezogene Problemstellung selbständig unter Benutzung anwendungsbezogener und wissenschaftlicher Erkenntnisse und Methoden zu bearbeiten.  

"Gegen Zielsetzungen ist nichts einzuwenden, sofern man sich dadurch nicht von interessanten Umwegen abhalten lässt", Mark Twain.

"Nur wer sein Ziel kennt, findet den Weg", Laotse.

 

Bereiche:

Bevorzugt aus Internationale Wirtschaft/Außenwirtschaft  (Überschneidungen mit Internationalem Marketing bzw. Auslandsmarktforschung und Internationalem Management möglich, Schwerpunkt: Finanzmärkte), Arbeitsökonomik (Schwerpunkt: Personalökonomik), Mittelstandsökonomik (KMU, mittelständische Unternehmen, Entrepreneurship, Rollenwandel der KMU, Familienunternehmen, Finanzierung/ Steuern, Marketing), Empirische Sozialforschung (Forschungsfelder: Märkte, Marketing, Umwelt, Nachhaltigkeit, psychologische Faktoren, Steuern, Finanzierung, Kommunikation, Wirtschaftlicher Wandel, Wohlfahrt, Ostasien).

"Die gemeinsten Meinungen und was jeder für ausgemacht hält, verdient oft am meisten untersucht zu werden", Georg Christoph Lichtenberg oder August von Platen.

 

Merkmale:

Möglichst interdisziplinär (hauptsächlich aus der BWL), empirisch (vgl. Empirische Forschungsmethoden in den Wirtschaftswissenschaften (insbesondere in Bachelor- und Masterarbeiten), notfalls durch Fallstudien untermauert, praxisorientiert (im Rahmen eines Praktikums sehr empfehlenswert), aktuell (Prüfprogramme sind aber vorhanden!); die interessierten  Studentinnen und Studenten sollten Veranstaltungen in höheren Studienabschnitten bei mir besucht haben. Gegenseitiges Vertrauen und Kennen ist sinnvoll. Die Abschlussarbeit kann auch in Englisch geschrieben werden (im Master wird dies empfohlen, Minimum: Zusammenfassung in Englisch: Summary).

Ein Mustervorgehen bei praktischen Projekten gibt es nicht. Hier muss man den Wünschen und Erfordernissen der Praxis weitgehend entgegenkommen (Vertrag  ja/nein, Bezahlung  ja/nein, Dauer, Geheimhaltung u. a.). Das Vertrauen und das gute Verhältnis zum Kontaktpartner in der Praxis sind sehr wichtig. Unvorhersehbare Komplikationen sollten unmittelbar mit dem Gutachter abgestimmt werden. Auf wissenschaftliche Distanz und Kritik sollte aber immer geachtet werden. Wichtig ist auch die Einbeziehung der Generalisierbarkeit der Ergebnisse.

In Ausnahmefällen ist eine Teamarbeit (zu zweit) möglich, wenn das Thema es sinnvoll erscheinen lässt und die Eigenleistung klar erkennbar ist.

Aber auch: "Theoretische Gedanken über die Gesellschaft insgesamt sind nicht bruchlos durch empirische Befunde einzulösen: sie wollen diesen entwischen wie spirits der parapsychologischen Versuchsanordnung", Theodor W. Adorno, Soziologie und empirische Forschung.

 

Themenauswahl:

Die Themenauswahl sollte nach Aktualität, Zeitkapazität, Studienschwerpunkt, Auslandsaufenthalt,  eigenen Stärken, Interesse, Fach- und Methodenkompetenz, Berufsaussichten, Anschlussstudium und Möglichkeit einer Praktikumsstelle erfolgen. Dann erst sollte man sich einen Betreuer, der dazu fachlich passt, suchen. Auch Firmen suchen Bearbeiter für Themen: vergleiche zum Beispiel folgenden Diplomarbeiten - Guide  der Firmen www.wisu.de . Zur Themenauswahl insgesamt vgl. auch: Andreas W. O. Böhringer: Das Beste zum Schluss: Welche Kriterien bei der Themenwahl einer Studienabschlussarbeit zu beachten sind, in: WiSt, H. 5 Mai 2009, S. 271 ff. Aus dem Gesagten ergibt sich auch, dass das Thema, das ich betreue, in der Regel nicht aus dem Bereich der Volkswirtschaftslehre (VWL) kommt (siehe oben). Mittlerweile sind Themen aus der VWL die große Ausnahme (das hängt mit dem klaren BWL-Schwerpunkt zusammen). Ich bitte um Verständnis dafür, dass ich ein gerechtes Gleichgewicht zwischen allen Studiengängen wahre, so dass mein Kontingent schnell erschöpft ist, zumal ich intensiv betreue. Intensiv Betreuen und Beraten heißt, dass ich mich viele Male mit den StudentInnen zusammensetze. Die interessierten Studentinnen und Studenten sollten auch in meinen Fächern überdurchschnittliches Engagement gezeigt haben (nicht unbedingt die besten Noten haben).

Für die Themenfindung gibt es kein Patentrezept. Man sollte so früh wie möglich in den Lehrveranstaltungen damit anfangen und auch entsprechende Gespräche mit mehreren Dozenten führen. Sicher hat auch die langfristige Berufsplanung einen Einfluss. Die eigene Auswahl eines Themas sollte aber angestrebt werden. Für Anregungen sind meine Themenvorschläge gedacht. Umweltthemen haben wegen der Bedeutung bei mir oberste Priorität (nehme ich im Zweifelsfall immer noch an, weil die Problemlösung überlebensnotwendig für die Menschheit ist). So früh wie möglich sollte dann eine Konzeption entwickelt werden, um die Machbarkeit des Themas vorab beurteilen zu können (in einigen Studiengängen terminlich fixiert und institutionalisiert). "Nothing will work unless you do", Maya Angelou (1928-2014, American poet and actress).

Sehr empfehlenswert sind praktische Themen (vgl. auch oben Merkmale), die von einem Unternehmen vergeben werden und in der Regel im Rahmen eines Praktikums bearbeitet werden. Hier ist einerseits die maximale Unterstützung des Unternehmens gewährleistet und andererseits eine optimale Lernsituation gegeben. Außerdem besteht eine große Chance, im Betrieb bleiben zu können. Vom Thema her betreue ich hierbei fast alle ökonomischen und sozialwissenschaftlichen Themen. Wichtigstes Kriterium ist, dass die Themen innovativ sein müssen und sie noch nie bei mir bearbeitet wurden (möglichst auch nicht an der Hochschule oder häufiger an anderen Hochschulen). Bedingungen der Firmen wie Sperrvermerk für Teile der Thesis, für die ganze Thesis oder Anonymisierungsforderung werden berücksichtigt (ob mit oder ohne Vertrag). Praktische Themen passen gut zur Ausbildung an der Hochschule und erhöhen die Chancen bei der Firma sowie auf dem ganzen Arbeitsmarkt.

"Die Dinge im Keim erkennen, das ist Schöpferkraft", Laotse; aber auch: "Der Einfall ersetzt nicht die Arbeit", Max Weber, berühmtester deutscher  Sozialwissenschaftler, 1864-1920. "Der Tag, an dem du einen Entschluss fasst, ist ein Glückstag", japanisches Sprichwort.

 

Umfang und Anmeldung:

"Die Hälfte des Werkes hat, wer einmal angefangen hat", Horaz, römischer Dichter.

 Der Umfang einer Bachelor - Arbeit liegt normalerweise bei mindestens 40 Seiten. Wenn ein praktisches Thema bearbeitet oder eine empirische Untersuchung enthalten ist, wird der Umfang in der Regel bei 60 Seiten liegen. Ich gebe aber keine Seitenbeschränkung (ist auch kein Bewertungskriterium). Die Anmeldung muss nach den meisten Prüfungsordnungen spätestens 4 oder 6 Wochen (unterschiedlich!) nach der letzten bestandenen Modulprüfung erfolgen (bitte im Prüfungsamt oder bei den Studiengang - AssistentInnen nachfragen; die genaue Info ist eine Holschuld). Eine neue Rahmenprüfungsordnung an der Hochschule gibt wieder einen größeren Spielraum (auch bei der Bearbeitung durch späterer Anmeldungstermin). Andere, informelle Bearbeitungszeiten sind möglich, wenn noch eine Klausur offen ist oder wenn strategisch und flexibel geplant wird (mit der Veröffentlichung auf dieser Homepage stehe ich zur Betreuung). Dann sind individuelle Absprachen mit mir möglich. Die Planung sollte langfristig erfolgen, um Auslandsaufenthalte für die Erhebung und die Quellensuche einzubeziehen (diese Möglichkeit sollte systematischer genutzt werden). Eine Master - Thesis umfasst  mindestens 60 und normalerweise maximal 120 Seiten. Auch hier habe ich aber keine Seitenbeschränkung. Die Bearbeitungszeit liegt bei 6 Monaten. Diese kann wie auch die Anmeldungsmodalität je nach Prüfungsordnung des Studiengangs variieren. Für die Einhaltung bzw. Beratung  bei Terminen bin ich nicht zuständig. Dabei sollte man sich an folgende Ratschläge halten:

"Die Verantwortung für sich selbst ist die Wurzel jeder Verantwortung", Mong Dsi. "Chancen multiplizieren sich, wenn man sie ergreift", Sun Zsu.

 

Vergebene Themen bzw. abgeschlossene Arbeiten:                   (Auswahl, chronologisch angeordnet beginnend mit den älteren Arbeiten)

SAP R/3 für den Mittelstand - Empirische Optimierung des Servicebereichs im Rahmen des Systemhauskonzepts der SAP für mittelständische Unternehmen.

Finanzkrise in Asien - Empirische Analyse unter besonderer Berücksichtigung des Bankensystems

Konsequenzen für die Preisfindung der Unternehmen durch die Umstellung von der DM auf den EURO  - 1. Förderpreis der Hochschule  1998

Wechselkursmanagement  japanischer Unternehmen vor dem Hintergrund des Weltdevisenmarktes und des japanischen Finanzmarktes (untersucht am Beispiel des Handelshauses  Marubeni)

Der Wandel von Arbeitsanforderungen an Führungskräfte durch die Europäisierung der Wirtschaft

Entwicklung eines Parkraumbewirtschaftungskonzeptes für die Stadt Neustadt an der Weinstraße im Kontext der Stadtattraktivität und der Wettbewerbsfähigkeit des Neustädter Einzelhandels

Die Anpassung der Unternehmen an die Globalisierung - Eine empirische Überprüfung außenwirtschaftlicher Hypothesen am Fall "Samsonite"

 Altersteilzeit -gesetzliche Grundlagen und sich daraus ergebende Chancen und Risiken für die Personalwirtschaft - (Untersucht am Beispiel  der Heidelberger Zement AG)   - 1. Förderpreis der Hochschule 2001

Evaluation der Personalauswahlinstrumente für Auszubildende, untersucht am Beispiel einer Versicherung

Entwicklung einer Marketing-Strategie für die Services der SAP AG  in Asien

Arbeitslosigkeit in China

Zusammenspiel beschäftigungsorientierter Rahmenbedingungen hinsichtlich der Harmonisierung personalpolitischer Regelungen innerhalb der EU am Beispiel eines Mitarbeitertransfers von Deutschland nach Frankreich der Heidelberger Druckmaschinen AG

Internationale Marketingkooperationen von kleinen und mittleren Unternehmen im Zuge der Globalisierung

Existenzgründungen  in China

Knowledge Transfer - Alter geht in Rente. Untersucht am Beispiel des Ford-Werkes Saarlouis

Umsetzung geringfügiger Beschäftigung in der Praxis in Deutschland (Empirische Analyse mit Vergleich zu Japan)

"Aging Workforce" als Herausforderung für die Personalarbeit am Beispiel der PKW-Entwicklung der Mercedes Car Group

Der Beitritt der Türkei zur Europäischen Union

Fusionen kleiner und mittlerer Unternehmen (Mergers  & Acquisitions)

Personalpolitik deutscher Unternehmen in China

Darstellung und Bewertung des Einführungsprozesses zum Entgeltrahmentarifvertrag unter besonderer Berücksichtigung der innerbetrieblichen Kommunikation am Beispiel der Siemens AG

Effizienz einer Ausbildungsabgabe - Eine empirische Analyse der Chancen und Risiken -

Direktinvestitionen deutscher KMU in der VR China am Beispiel der G. BEE GmbH

Die Öffnung des chinesischen Aktienmarktes und die zukünftigen Entwicklungsmöglichkeiten ausländischer Banken in China

Kaufkraftdisparität und Konsum - eine empirische Untersuchung über die  Konsequenzen der wirtschaftlichen Intra- und Interheterogenität der chinesischen Provinzen für die ausländische Konsumgüterindustrie -

Der Arbeitsmarkt in Polen und seine Konsequenzen für die Personalwirtschaft ausländischer Unternehmen in Polen

Die Chinesische Umweltpolitik und ihre Relevanz für  Unternehmen in der VR China  - am Beispiel der BASF -

Analyse und Optimierung der Personalprozesse "Versetzung und Lohnänderung" mit Hilfe von SAP R/3 - Human Resources in den John Deere Werken Mannheim

Existenzgründung als Weg aus der Arbeitslosigkeit in China - Eine empirische Untersuchung des arbeitsmarktpolitischen Instruments der Existenzgründung von KMU, unter besonderer Berücksichtigung von Existenzgründerinnen -

Verpackung im Kontext von Kaufentscheidungen am Point of Sale. Ein Vergleich zwischen Deutschland und Japan

Environmental problems on the Philippines in connection with new professions and job requirements

Biomarkt Japan. Markteintritt deutscher und schweizerischer Unternehmen

Personalführung in China - Kulturelle Einflüsse als globale Herausforderung an ausländische Unternehmen -   1. Förderpreis der Hochschule 2007

Analyse der Rahmenbedingungen von gesellschaftlichen Bildungsprojekten und Erarbeitung von neuen Vorschlägen für Bildungsprojekte für die BASF AG unter dem Gesichtspunkt der demographischen Entwicklung

Die VR China als die größte Basarökonomie der Welt

Führungsdialog als Personalentwicklungsinstrument im internationalen Kontext: Kulturelle Unterschiede hinsichtlich seiner Implementierung in  den Ländern "China, Japan und Türkei" bei der Robert Bosch GmbH 

Entwicklung der Sozialen Arbeit und des Systems der sozialen Sicherung in der Russischen Föderation (Masterthesis, Zweitgutachten)

Eigenreflexion von Führungshandeln bei Sozialmanagern am Beispiel von Heimleitungen (Masterthesis, Zweitgutachten)

Das Marktpotential  für die chinesische Gastronomie in Deutschland - Eine empirische Analyse -

Die Entwicklung des chinesischen Kapitalmarktes unter besonderer Berücksichtigung des Aktienmarktes  in Shanghai und Shenzhen

Wirtschaftliche Betrachtung von Solarparks von der Projektion bis zur Errichtung am Beispiel von Powerbags  AG

Der Entscheidungsprozess deutscher Unternehmen zwischen Joint-Venture und Wholly Foreign Owned Enterprise beim Markteintritt in China am Fallbeispiel der Firma Scholpp

Corporate Social Responsibility (CSR) in the Inter-Cultural Perspective: What are the Distinct Features of CSR-Concepts of Emerging Chinese Multinational Corporations?

Mitarbeiterbindung in China - Eine empirische Untersuchung von chinesischen Ingenieuren und Wirtschaftswissenschaftlern in deutschen Tochtergesellschaften in Kooperation mit der Zamcom GmbH -

Immigration nach Japan und die Folgen ("Migrationsrentabilität")

Personalmarketing für Ingenieure - Eine empirische Untersuchung (am Beispiel von Südzucker AG, Master- Thesis)

Mikrofinanzierung in der Volksrepublik China. Lösungsmöglichkeiten des Ungleichheitsproblems durch Mikrokredite

Die strategische Energiepolitik Chinas - Empirisch untersucht am Beispiel Afrikas

Deregulierung des japanischen Arbeitsmarktes und ihre Konsequenzen für die betriebliche Personalpolitik

Personalmanagement in der Sozialwirtschaft unter Berücksichtigung sozialwirtschaftlicher Non-Profit-Organisationen (Masterthesis, Zweitgutachten)

Post Merger Integration in Nonprofit-Organisationen - Die Relevanz kritischer Erfolgsfaktoren der Integration unter dem Eindruck des gestiegenen Fusionsdrucks im Nonprofit-Sektor (Masterthesis, Zweitgutachten)

Chancen der Windenergie in China. Eine empirische Analyse unter Einbeziehung eines deutschen Windenergieunternehmens

Onlinewerbewirkung - ein integrativer Review (Master - Thesis)

Markenwissen. Eine empirische Studie über die Bekanntheit und das Image von globalen Marken im internationalen Vergleich (Master - Thesis)

Der Wandel des Geschlechterrollenverhältnisses in Japan

Direktinvestition in Vietnam

Die aktuelle Wechselkurspolitik der Volksrepublik China und die Konsequenzen in der betrieblichen Außenwirtschaft

Wirtschaftliche Auswirkungen des demographischen Wandels, untersucht am Beispiel Japans

Die VR China in der Welthandelsorganisation WTO und die Auswirkungen des Beitritts auf das Land

Clean Technologies/ alternative Energien als Rahmenbedingung für Unternehmen in Dänemark und Schweden (Masterthesis)

Der Stellenwert von Diversity innerhalb des Anforderungsprofils. Eine Analyse der Umsetzbarkeit von Diversity in der Personalbeschaffung am Beispiel des Start up-Programms der Deutschen Telekom AG (Masterthesis, Zweitgutachten)

Entwicklung eines selektiven Kennzahlensystems zur konzernweiten strategischen HR-Steuerung am Beispiel von HeidelbergCement (Masterthesis, Zweitgutachten)

Web 2.0 im Personalwesen. Chancen und Risiken für Bewerber und Unternehmen (Masterthesis, Zweitgutachten)

Anreize zur Nutzung alternativer Energien und umweltschonender Technik in der Produktion in China - Exemplarisch untersucht bei einer kleineren  ausländischen Gerberei

Fan-Anleihen im deutschen Profifußball - Konzeption und Vermarktung einer Fan-Anleihe des Bundesligisten 1. FC Kaiserslautern

Energiepolitik in Japan nach Fukushima. Ausstieg aus der Atomenergie?

Virales Marketing für Sicherheitstechnische Lösungen in Großprojekten der Bosch Sicherheitssysteme GmbH - Möglichkeiten und Grenzen (Masterthesis)

The Global Financial Crisis: - From a Banking to a Debt Crisis

Vergleich "Werbung" zwischen Deutschland und Japan

Corporate Social Responsibility in Social Media (Masterthesis)

Einführung einer Social Media Strategie in einem B2B-Unternehmen am Beispiel der fluid Operations AG

Die Bedeutung des Marketing in kleinen und mittleren Unternehmen mit Finanzierungsbedarf, empirisch untersucht bei KMU in einer ländlichen Region

Eco-friendly buying as a matter of dying? The Effects of Mortality Salience on the Consumption Behaviour of environmental-friendly Products (Masterthesis)

Optimierung des Anforderungs- und Kompetenzprofils lokaler HR Business Partner bei Roche Diagnostics und Evaluierung der Positionierung in den Regionen  EMEA & LATAM (Masterthesis, Zweitgutachten)

Strategische Planung in kleinen und mittleren Unternehmen (Master - Thesis)

Der Nutzen der chinesischen Außenwirtschaftspolitik in Afrika für die Länder Afrikas

Renminbi - Aufwertung  - Eine Analyse von der historischen Entwicklung der chinesischen Wechselkursregime bis hin zur zukünftigen Internationalisierung des Renminbi -

Ursachen und Konsequenzen der sinkenden japanischen Exporte

Social Media in China

Wirtschaftliche und politische Folgen der Katastrophe von Fukushima in Japan

Governancestrategien als Kooperationslösung zum Abbau institutioneller Distanz in internationalen Distributionskanälen. Eine empirische Untersuchung deutscher Unternehmen in der Türkei (Masterthesis)

Ethno - Marketing in Deutschland - Eine empirische Untersuchung zur Notwendigkeit des Ethno-Marketings -

Behavioral Branding in der Unternehmenskommunikation - Die Marke ABB bei den Mitarbeitern in Deutschland sowie in anderen europäischen Ländern und die praktischen Konsequenzen (Master - Thesis)

Lifestyles of Health and Sustainability (Lohas) - Möglichkeiten für die Unternehmenskommunikation

Eine Frage des Geldes? - Reflexion des aktuellen Geldsystems und  Bedeutung von Komplementärwährungen  (Master - Thesis)

The Impact of Human Resource Management Practices on Corporate Entrepreneurship in Large Companies - An Analysis in Germany and Scandinavia (Master - Thesis, Zweitgutachten)

Flexibilisierung der Arbeitszeit bei der Neopost GmbH (Master - Thesis)

Erstellung einer Vermarktungsstrategie für lebensmitteltechnische Schmierstoffe in China unter Berücksichtigung des Direktmarketings und -verkaufs. Untersucht am Beispiel eines großen chemischen Unternehmens

Abenomic(s) in Japan - Ein Erfolgsmodell?

Stärkung des Kundenintegrationsgrades von Hauswärmetechnik durch moderne Medien (am Beispiel eines namhaften Heizungsanlagenbauers; Master - Thesis)

Die "silberne Zukunft" - Senioren als Herausforderung für japanische Unternehmen

Nachhaltigkeitskonzept bei der Bechtle AG

Chancen und Grenzen des Direktmarketings am Beispiel des HPV-Impfstoffs GARDASIL (Master - Thesis, Zweitgutachten)

Ausgewählte Instrumente des Online-Marketing zur Stärkung des Bekanntheitsgrades bei kleinen und mittleren Unternehmen

Einfluss von Freihandelsabkommen auf die japanische Landwirtschaft

Potentiale des Energiemarktes in China - Markteintrittsstrategien für deutsche Unternehmen im Kontext des Urbanisierungstrends - (Master - Thesis, Zweitgutachten)

Flucht von armen Ländern in reiche Länder. Chancen der Integration von Asylbewerbern auf dem deutschen Arbeitsmarkt  - im Hinblick auf den sich ausbreitenden Fachkräftemangel

Islamisches Finanzwesen in Asien als Vorbild für die Finanzwelt

Kosmetik im "grünen Bereich". "Lohas" als Zielgruppe in der Kosmetikbranche (Master - Thesis) 

Das Matriarchat, insbesondere in China,  als Organisationsform und mögliche wirtschaftliche Konsequenzen

Intercultural Communication between German and Japanese Employees within Enterprises - Ideas for optimizing business procedures. An empirical study using BASF SE as example -

Probleme in Projekten zwischen Japanern und Deutschen in der Initiierungs- bzw. Implementierungsphase.

Einfluss der Kultur auf die Verpackung im internationalen Marketing - Empirische Untersuchung und Handlungsempfehlung für die Wiedereinführung eines Konsumgutes in Japan bei einem bedeutenden deutschen Konsumgüterhersteller -

Generation 50plus  - Die wachsende Bedeutung älterer Konsumenten als zentrale Zielgruppe im Konsumgütermarketing - (Master - Thesis)

Auswirkungen der Einführung einer Frauenquote

Lauf-Events als Kommunikationsplattform  für Unternehmen  (Master - Thesis)

Kollaborativer Konsum. Empirische Analyse eines Teils der Sharing Economy

Der Heiratsmarkt in der VR China

Talentmanagement als Instrument zur langfristigen Bindung von chinesischen Angestellten in westlichen Unternehmen in China

Privatisierung von staatseigenen Unternehmen in der VR China

Analyse zur Entstehung von Gattungsnamen aus Markennamen am Beispiel von Neopor der BASF SE in der Türkei (Master - Thesis)

Market Evaluation in the Customer´s Training Division - Development of a Training Strategy to enhance Key Competences

Go-to-Market Strategy for Supply Chain Networks - Based on the Example of SAP connected Logistics

Herausforderungen bei der Umsetzung globaler Markenstrategien von Volumenmarken in Japan im Kontext der Automobilindustrie. Eine empirische Analyse der Implementierung am Beispiel der Volkswagen Group K. K.

Die Präferenz der Japaner für den Inlandsarbeitsmarkt

Crowd Finance als Finanzierungsweg. Empirische Untersuchung bei Start-ups in Deutschland

Die starke Zunahme atypischer Beschäftigungsverhältnisse in Japan in ihren Auswirkungen auf Kultur und Menschen

Employee Resource Groups und Retention-Management. Empirisch untersucht am Beispiel von Dell (Halle)

Neue Wege in der Fachpressearbeit. Empirisch untersucht am Beispiel der EBM-Papst Mulfingen GmbH und Co KG (Master - Thesis)

How does Digital Transformation affect a Component Supplier in China in the Area of Plant and Mechanical Engineering in a B2B -  Sales Environment?

Faktoren bei der Einführung neuer E-Canter-Modelle (Mitsubishi, Fuso) im etablierten Absatzmarkt Deutschland. Empirisch untersucht am Beispiel von Mercedes-Benz Nutzfahrzeugen

Business Travel Risk Management - An Analysis of today´s Travel Risk Environment and strategies companies can employ in Medical and Terroristic Incidents of their employees abroad

Chance and Challenge? The Influence of "Made in China 2025 Strategy" on Chinese manufactoring industry

Folgen der Digitalisierung für die interne Kommunikation in kleinen und mittleren Unternehmen

Einsatzpotentiale von Big Data im Marketing von Einzelhandelsunternehmen

Rollenwandel der Lebensmittelverpackung in Deutschland

Mass Customization - Die Individualisierung des Konsums und dessen Auswirkung auf Unternehmen, Handel und Konsumenten

Influencer Marketing im B2C - Die Macht der digitalen Meinungsführer und wie Unternehmen diese erfolgreich für sich nutzen können

Entwicklung des elektronischen Handels in China

Arbeit 4.0 - Zukunft von Arbeit im Zeitalter von Digitalisierung

Entrepreneurial financing methods along with their respective sub-parameters and their impact on German start-ups in seed and early stages

Wandel in der Kundenkommunikation im digitalen Zeitalter - Empirisch untersucht durch den  Vergleich des Kundennutzens von Generationen (Master - Thesis)

Nachhaltigkeitsmarketing und Konsumverhalten. Untersucht bei Ressourcen sparenden Produkten im Konsumgütermarkt

Interkulturell bedingte Schwierigkeiten zwischen Japanern und Deutschen - Empirisch untersucht bei Übersetzern und Dolmetschern in verschiedenen Praxisbereichen

Virtual Reality - Möglichkeiten des Einsatzes im Marketing. Empirisch untersucht am Beispiel der Reisebranche

Etablierung eines einheitlichen Erscheinungsbildes in der internen Kommunikation von Qualitätsmanagement/ Qualitätssystem der Daimler AG

Einführung eines DIN EN ISO orientierten integrierten Managements und aktuelle Geschäftsplanung von Goliath Trans - Lining in Pfungstadt (Master - Thesis, Zweitgutachten)

Die Entwicklung der Blockchain - Technologie in Japan

Entwicklung einer Marketingstrategie für eine Digitalisierungsplattform anhand der Siemens AG (Master - Thesis)

Führt die digitale Transformation zu mehr Nachhaltigkeit?

Die Stadt als Marke - Empirische Analyse des Stadtmarketings in Heilbronn  für eine neue Konzeption

Der Markt für Velo-Taxis in Heidelberg und Umgebung. Empirische Analyse anhand des Unternehmens "Velotaxi Heidelberg"

"Smart City" als Mittel des Stadtmarketings und der Strukturpolitik. Empirische Analyse anhand einiger ausgewählter, strukturschwacher Städte (hauptsächlich in der Westpfalz, Master - Thesis)

Energy Controlling and New Business Cases in Germany and France (Master - Thesis; Zweitgutachten)

Vertriebliche und marketingspezifische Erfolgsfaktoren im Finanzsektor - anhand des Beispiels DVAG

Die Herausforderungen der digitalen Transformation in der "Fast Moving Consumer Goods Branch"

Neue globale Handelspolitik (USA unter Trump, Brexit, Vertrag Japan - EU, Strategie Chinas) und Weinprodukte (aus Trauben, aus Reis/ Sake, aus Pflaumen) und Auswirkungen auf den internationalen Handel von Weinprodukten

Integration von Nachhaltigkeitsaspekten in die Handlungsfelder des Marketing (Zweitgutachten).

"Jeder ist berufen, etwas in der Welt zur Vollendung zu bringen", Basho, japanischer Dichter.

 

 

Der Fluss Mississippi bei St. Louis/ Missouri (dort in der Washington University haben Trump und Clinton ihr zweites Duell am 09.10.16, sehr interessant nach den sexistischen Äußerungen von Trump)  im Süden der USA. Flüsse spiegeln hervorragend die Geschichte, die Kultur, den Verkehr und die Natur eines Landes wider. Auf diesem Fluss wurden lange auch Sklaven transportiert, die insbesondere auf den Baumwollplantagen arbeiten mussten. Aber auch die Bahnlinie, die größtenteils am Fluss entlang führt von Chicago nach New Orleans, ist legendär. Sklaverei ist auch heute noch allgegenwärtig in vielen Ländern, wenn auch in anderem Gewand. In den USA löste die Abschaffung der Sklaverei den Bürgerkrieg aus, der lange nachwirkte (Ku-Klux-Klan, Prohibition, Mafia, Stopp der Einwanderung u. a.).  Im April 1862 zogen dick gepanzerte Dampfer vor einer Insel des Mississippi auf. Eine Nacht lang beschossen die Schiffe der Nordstaaten die Stellungen der Konföderierten. Im Bürgerkrieg zeigte sich immer wieder die Überlegenheit des Nordens gegenüber dem Süden an Material und Technik. Im Amerikanischen Bürgerkrieg starben 620.00 Menschen - mehr als in jedem anderen Krieg der USA.  Ökonomische Themen für Thesis und Master - Thesis können gerne geschichtliche Bezüge haben oder ganz aus dem Bereich der Wirtschaftsgeschichte sein. Aus der Stadt St. Louis ziehen die Menschen seit den 1950er Jahren kontinuierlich in die Vorstädte, so dass die Einwohnerzahl sinkt. Wahrzeichen ist Gateway Arch. In St. Louis wurde Chuck Berry, der große Rock´n´Roll - Pionier  als einer der berühmtesten Söhne geboren. Er lebte auch immer in der Nähe seiner Geburtstadt bis er im März 2017 starb. In den beschaulichen Vororten am Rande von St. Louis schlagen sich die Bewohner mit den Hinterlassenschaften des Manhattan-Projektes herum (Programm zum Bau der ersten Atombombe). Es gibt noch öfter radioaktiv verseuchte Abfälle.

Themenvorschläge (nur Anhaltspunkte, Eigeninitiative erwünscht; in Blöcke aufgeteilt, siehe Gliederung):

"Wenn du zu schreiben beginnst, fürchte nicht, kein Thema zu finden, fürchte eher, keine Worte und keinen Sinn zu finden", Meister Hsing Yun.

Gliederung Mittelstand/ KMU (SME)/ Entrepreneurship;                         Transformation/Schwellenländer/Wirtschaftliche Dynamik;                Umwelt/Energie/Klima/Ökologie/ Sustainable Development;     Arbeitsmarkt/ Personal/ Human Resource M./ Sozialpolitik;                            Marktforschung (Marketingforschung)/ Statistik/ Methoden;       Kommunikation/ Öffentlichkeitsarbeit  (Marketingaspekte);                         Bedeutung psychologischer Variablen und der Kultur;                           Managerial Economics: Steuern/Finanzierung/Innovation;              Wirtschaftsgeschichte/ Globalisierung/ Folgen der Global. .

 

Mittelstand/ Entrepreneurship/ KMU/ Familienunternehmen: KMU und Regionalentwicklung, , Netzwerke und Allianzen, Familienunternehmen,  die Rolle in der Globalisierung, Bedeutung der Lohnnebenkosten, Nachfolge, M & A. Spezifische Organisationsformen (virtuelle O.),  Zusammenhang "Umfeld - Management", Strategische Planung auch in KMU?, Risikomanagementsysteme. Existenzgründung und Fördermittel, Mittelstandspolitik (auch international), kleine und mittlere Unternehmen als Zulieferer (Japan), grenzüberschreitendes Kooperationsmanagement (z. B. globale Kooperation "Freudenberg und die japanische NOK"); Small and Medium Enterprises Acency in Japan; japanische Zulieferer -KMU  im Spannungsfeld zwischen Kultur und Kosten. Absicherung gegen Währungsrisiken. Die Rolle der (Ehe-) Frauen in japanischen Familienunternehmen; Finanzierung und staatliche Förderung in Japan. Warum sind japanische KMU nicht so erfolgreich in der Außenwirtschaft? Direktinvestitionen in China (WFOE, EJV, CJV), Nachfolgproblematik in China, Gründe der Qualitätsprobleme in China. Department of Small and Medium-Sized Enterprises (im SETC), China;  Unternehmensstrategien in China (Upgrading, Downsizing, Streamlining). M & A deutscher KMU in China;  Die Rolle der KMU in Schwellenländern.   Ausbildungsprogramme, Weiterbildung, Logistikkonzepte und Integration der KMU in Produktions- und Logistiknetzwerke, regionale Netzwerke/ kooperative Optimierung von Wertschöpfungsketten, Fehler- und Beschwerdemanagement, Überprüfung der Basarökonomie-These anhand von Produktion und Logistik in KMU; Mitarbeiterbeteiligung an KMU (das Modell in RLP mit der ISB). Das Lobby-System des Mittelstandes; Behördenberatung (z. B. Wirtschafsförderung)Krisenmanagement im Maschinen- &Anlagenbau. Folgen und Folgerungen für KMU nach der Finanzkrise. Möglichkeiten der Schwarmfinanzierung. Produktion 4.0. KMU und Sharing-Economy. Familienunternehmen in Asien (Jaebol, Keiretsu, Bambus-Network), Türkei und Deutschland. Die Nachhaltigkeit von Familienunternehmen im mehrfachen Sinne. Social Sustainability; Internationale Familien (Wohnsitzwechsel, Heirat). Familienunternehmen und ethisches Verhalten. ( Familienbonus, Family Office). Die Firma als Kind. Handwerk: Kooperationen, Ausbildungsplätze und -umlage, Handwerksordnung, Kündigungsschutz, Steuerlast, Schwarzarbeit, Gründungen. Handwerk als Stabilisator in Krisen. Compliance im Handwerk; Kundenbindung (CRM); Nachhaltigkeit. "Entrepreneurship is an  art: it is based on Attitude, Action, Risk-taking and Traits". "Die Chinesen können jedes Qualitätsniveau liefern, und sie sind mindestens so gut wie die Europäer", Bruno Sälzer, Chef von Hugo Boss.

Schwellenländer/ Wirtschaftliche Dynamik/ Transformation (China, Russland)/ Evolutorische Ökonomik:   Der Mittelstand als Vorreiter der Transformation in China (oder andere Themen im Rahmen der Transformationsökonomie); Steuersystem in China, Folgen des WTO-Beitritts, Produktpiraterie,  Bankensystem, Auswirkungen des chinesischen Aufstiegs auf unser Leben, China als Produktionsbasis der Welt und De -Industrialisierung der Industrieländer, Merkantilismus in China? , wie lange noch funktioniert das chinesische Wirtschaftsmodell, das auf zu starken Anlageinvestitionen und Exporten beruht?  Der chinesische Immobilienmarkt: Überinvestitionen und die Folgen, Gründe für das überproportionale Wachstum der meisten asiatischen Volkswirtschaften in den letzten Jahren;  Innovationen und Wirtschaftswachstum. Die Rolle der Notenbank (China); die Abhängigkeit Asiens vom US-Konsumgütermarkt; der Überschuss in der chinesischen Leistungsbilanz. Chinas zukünftige Rolle an den internationalen Finanzmärkten. Netzwerke, Unternehmensnetzwerke in Transformationsländern (Russland), Privatisierung (z. B. Post in Japan, auch Kooperation mit deutscher Post). Das Konzept "Cross National Hapiness (CNH)" in Bhutan. Analyse der Probleme in Argentinien und Russland.   EU-Osterweiterung, Beitrittskandidaten, Verschuldungsproblematik einzelner Peripherieländer, Verdrängungskonkurrenz, Dumping, Produktionsverlagerung, Outsourcing, Mittelstandspolitik, Direktinvestitionen und Schwellenländer (z. B. Indien, Indonesien, Brasilien, Türkei), Schwellenländer als die jetzigen Investitionsgütermärkte und die Konsumgütermärkte der Zukunft. Ungenauigkeiten in der VGR in China (BIP-Berechnung; auch für Provinzen). Globalisierung und Entwicklungsländer. Ursprünglich war der Begriff "Transformation" auf die Industrielle Revolution bezogen, vgl. K. Polanyi: The Great Transformation, 1944, deutsch 1977. "China ist wahrscheinlich das erste der großen von Armut geplagten Länder des zwanzigsten Jahrhunderts, die den Kampf gegen das Elend im 21. Jahrhundert gewinnen werden", Jeffrey D. Sachs: Das Ende der Armut, München 2005, S. 208 (geb. 1954, wurde weltweit bekannt durch seine Mitarbeit an grundlegenden Wirtschaftsreformen auf der ganzen Welt).

Umwelt/ Energie/ Klima/ Ökologie/ Sustainable Development/ Environmental Economics:  KMU (Mittelstandsneutralität), kommunale Investitionen und ihre Bedeutung, Umweltbewusstsein, EU-Umweltpolitik, Zertifikate und ihr Handel (Erstausgabeverfahren), Missbrauch der CO2-Emissionszertifikate (auch Überwälzung). Umweltschutz und Globalisierung, Klimawandel als Bedrohung der Weltwirtschaft, Chancen der deutschen Umweltindustrie in Schwellenländern, "Grüne Technologien" bzw. Boombranche Umwelttechnik, die Zukunft der Umwelttechnologie aus Deutschland, Umwelttechnologie als Branche des 21. Jahrhunderts. Energie/Rohstoffe und Wirtschaftswachstum. Evaluation der EU-Agrarsubventionen, Bioimporte aus China, noch Bio?; Öko-Dumping, Wertschöpfungsprozesse unter besonderer Berücksichtigung von Umweltaspekten in KMU. Brauchen wir weltweit gültige Umwelt- und Sozialstandards?. Ökologische Industriepolitik vs. angebotsorientierte Umweltpolitik.  Gesundheitsgefährdende Produkte aus China (Spielzeug, Zahnpasta, Medikamente). Ökonomische Analyse von Biodiesel, Zusammenarbeit zwischen Staat und Privaten im Umweltschutz weltweit (Beteiligungsgesellschaften). Umweltsituation in China, China als Umweltmarkt der Zukunft; Umweltpolitik in Asien (Bedeutung für das Überleben der Menschheit, Japan als Vorbild?). Erneuerbare Energien, die SEPA in China.  Religion und Umweltbewusstsein in Asien, "Leapfrogging" in Asien, Wettbewerbs- und Marketing - Aspekte betrieblicher Umweltwirtschaft, Kyoto - Protokoll und Weltklima-Konferenzen (z. B. "Bali-Roadmap", Regelungen über 2012 hinaus, Paris), Analyse der Ergebnisse des Weltklimagipfels in Kopenhagen und Cancun. Global Governance im Umweltbereich, EU-Importsteuer für Nicht-Kyoto-Teilnehmer?, Wasser: vom freien zum privaten Gut,  Erdölpreis und Verhalten, Ressourcenkonflikte, Rohstoffe und Rohstoffverbrauch in China,  der Energieanbieter Russland, alternative Energieformen, Kraft-Wärmekopplung, Energie- Verteilungs- Konflikte in der Welt. Energiepolitik nach Fukushima. Chinesische Energiepolitik. Abschaffung der Zölle für klimafreundliche Produkte. Market Design and Energy Markets from an International Perspective; Projekt bei Siemens, auch fachliche und finanzielle Unterstützung von Siemens, Karlsruhe). Energiehandelssysteme, Nachhaltigkeit in der Logistikkette, Messung der Energieeffizienz (Kennzahlen, statistische Verfahren). Nachhaltigkeitsberichte für den Kapitalmarkt. Möglichkeiten der Techniken zum Ausgleich von Energieschwankungen bei Erneuerbaren Energien (Power-to-Gas; Smart Grid; Energieschwärme, Batterietechnologie). Bedeutung des Genossenschaftskonzeptes von Raiffeisen für die dezentrale Energieversorgung. Möglichkeiten und Grenzen von Nudge-Anreizen in der Umweltpolitik. Die Ergebnisse der Weltklimakonferenzen in Paris Kattowitz und die Folgen für Unternehmen. Klimawandel-Folgen und Migration. Social Sustainability (im Weinbau, insbesondere Social Compliance). "La tierra no nos fue heredata por nuestros padres, nos fue prestada por nuestros hijos", Murrieta. "For 200 years we`ve been conquering nature. Now we`re beating it to death", Tom McMillan (US-amerikanischer Baseballspieler).

Arbeitsökonomik: Arbeitsmarkt/ Personalökonomik/ Human Resource Management/ Sozialpolitik/ Gesundheitspolitik: Lernen ,Wissen, Management: Employability, Zukunft der Arbeit: national, international; Wandel der Erwerbsarbeit; Chancen und Risiken des Kombilohns bei Problemgruppen, AM für Geringqualifizierte (Überschuss an unqualifizierten Kräften?); Beteiligung der Mitarbeiter am Unternehmen,  informelle Arbeit (Gemeinwohlarbeit, Bürgerarbeit); Ausbildung; Folgen der demographischen Entwicklung;  Migration (Rentabilität) und Integration; Vormarsch der atypischen Beschäftigungsformen. Wohlfahrt und Gesundheit,  geschlechter-spezifische Besonderheiten (z. B. Übernahme und  Gründungen durch Frauen); Hartz I-IV. Der Senior-Experten-Service (z. B. bei Bosch). Fachkräftemangel und Ingenieure, Frauen und Ingenieurstudium. Evaluierung betrieblicher Personalpolitik. Konzepte zur Lösung des Fachkräftemangels (Asylbewerber?). Integration von Asylbewerbern in den Arbeitsmarkt (Zugang), Migrationsrentabilität, Ökonomie der Flucht; Mitarbeiterressourcengruppen (ERG) und Flüchtlingsintegration. Altersvorsorge in Deutschland: wie sicher sind die Renten? Click-Working (Lohnsklaverei); digitale Kompetenz. Die Reform der Rentenversicherung in Deutschland; Altersarmut. Integration von Flüchtlingen in den AM. Aufbau der Sozialversicherung in China,  Schicksal der Wanderarbeiter (Sozialversicherung?), Fluktuation chinesischer Mitarbeiter von ausländischen zu einheimischen Firmen, Ehrenkodex unter ausländischen Firmen, Facharbeiterausbildung in China, "Labour Brokerage" in China, Einkommensverteilung und Armut in China (z. B. Tibet), Mittelschicht in China (soziale Schichtung). Expansion der Zeitverträge, Missstände auf dem AM in China (Kinderarbeit, Zwangsarbeit, Hungerlöhne, erzwungene Überstunden), Bildungsökonomische Analyse des Hochschulsystems, die Funktionsweise der Arbeitsverwaltung (auch als Teil nichttarifärer Hemmnisse); chinesische Exporte und Arbeitsplätze in Industrieländern als Problem. Reformwerkstatt "Japan" und Vergleich mit Deutschland; "Temporary Employment" und "Freeter" in Japan; Deregulierung des japanischen Arbeitsmarktes; das Wunder der Vollbeschäftigung auf dem Arbeitsmarkt für niedere Dienstleistungen bei hoher Arbeitsmotivation in Japan; besondere Aspekte der Arbeit in Japan (Mobbing, Todarbeiten, Selbstmorde, Stressbewältigung, Hikikomori). Anpassung ausländischer Führungskräfte an die Arbeitsbedingungen japanischer Unternehmen. Japanische Arbeitskräfte im Ausland. Wandel der Arbeitswelt durch Digitalisierung (Intrapreneurship, Click-Working, digitale Nomaden). Demographischer Wandel und Senioritätsprinzip, Einstellung zum Alter bzw. Kultur 4.0 "The art of management is to recognise your deficiencies and then hide them", anonymous.

Marktforschung (einschließlich Marketingforschung)/ Statistik/ Methoden/ Empirische Wirtschaftsforschung: Arbeitsmärkte (z. B. Deregulierung, Wirkungen eines gesetzlichen Mindestlohns, Weltarbeitsmarkt, Direktinvestitionen und Arbeitsplätze), Finanzmärkte ( z. B. Banken und Bankensystem in Ländern Ostasiens, Börsenwesen, boomender Immobilienmarkt in China, Unterbewertung des Yuan, Zinspolitik in China und Japan, Chaostheorie, Volatilität des Aktienmarktes), Gütermärkte (z. B. Konsum- und Sparverhalten in China und Japan), "Die chinesischen Verbraucher sind die anspruchvollsten der Welt", Ian Duffy, Ikea-Chef in China. Immobilienmarkt in China - Zusammenbruch 2011? Protektionismus (nichttarifäre Handelshemmnisse: z. B. Produktzertifizierung), Stahlmarkt, Weltenergiemarkt (Öl), Schwarzmärkte, mathematische Methoden, Kostenvorsprung Asiens versus höhere Produktivität und bessere Dienstleistungen im Westen. Marktforschung in KMU, Wirtschaftsfaktor "Alter" (50+).  Auslandsmarktforschung (Ostasien; Olympische Spiele 2008 in Peking); Vergleich der chinesischen Restaurants in Deutschland und China. Konstrukt-, Methoden-, Itembias);  Anwendung von Disparitätenmaßen auf China (z. B. Gini), das chinesische oder japanische Statistiksystem (mit Behörden). Der chinesische Heiratsmarkt. Share Economy. Big Data. Konsequenzen von Handelsabkommen (Ceta, TTIP u. a.). Ethno-Marketing im Hinblick auf die Asylbewerber und Zuwanderer. Integration von Asylbewerbern in den deutschen Arbeitsmarkt. "Jobs to be done" in der modernen Marktforschung; die Messung des Konsumentennutzens eines Produktes. Konzeption "Insights Engine" in der Marktforschung. Preisdynamisierung und Preispolitik. Interpretation von und Umgang mit gesamtwirtschaftlichen Daten, (bei empirischen Fragestellungen unter intensiver Nutzung der amtlichen Statistik ist eine Teilnahme am Gerhard -Fürst - Preis des Statistischen Bundesamtes möglich). "Man kann nicht in die Zukunft schauen, aber man kann den Grund für etwas Zukünftiges legen - denn Zukunft kann man bauen", Antoine de Saint - Exupery (Autor von "Der kleine Prinz").

Kommunikation/ Öffentlichkeitsarbeit (Marketing, digitale Transformation): Erfolgskontrolle, Globalisierung,  mittelständische Unternehmen, Corporate Citizenship,  Corporate Social Responsebility (CSR), Legitimität als Ressource, interne Kommunikation, homogene Güter und Werbung, interkulturelle Kommunikation und Verhandlung, interkulturelle Kompetenz, Kommunikationspolitik im interkulturellen Kontext, interkulturelles Asienmanagement,  chinesische Geschäftspartner, die Bedeutung der ästhetischen Komponente im japanischen Marketing. Markteintritt in China/ Japan. Ökonomisches Denken in Kulturabhängigkeit, Fallstudien zu Kulturschock und Akkulturation,  Öffentlichkeitsarbeit in verschiedenen Kulturen, Zensur im Internet,  Web 2.0 und interkulturelle Kommunikation, Voraussetzungen der Kommunikation, kulturelle Einflüsse im Marketing-Mix, Weltkultur in der Globalisierung und Marken, faire Geschäfte (Marktvolumen für energiesparende und nachhaltige Produkte); Beurteilung der Werbung in der VWL (Galbraith versus Hayek).  Kommunen, Kleinstadtmarketing, Volksentscheide über die EU-Verfassung und Öffentlichkeitsarbeit. Kommunale Mittelstandspolitik, lokale Wirtschaftsförderung, Stadtmarketing, Standortentwicklung. Bedeutung der Kommunikation in der Migration. Ethno-Marketing für Flüchtlinge? Social Sustainability (Weinbau). Agile Marketingmethoden. Folgen der digitalen Transformation; digitale Revolution. Die Blockchain - Technologie und ihre Auswirkungen. Kultur 4.0. Gefahren und Möglichkeiten von Big Data. Der Meister sprach: "Die Natur der Menschen lässt sie einander nah sein, doch die Gebräuche halten sie voneinander fern", Konfuzius, Lunyu 17.2 .

Bedeutung psychologischer Variablen und der Kultur in der Wirtschaft: Ethik (und Marktwirtschaft), BWL ohne Unternehmensethik?!, Steuermoral, Gründungsmotivation, Selbstselektion, Umweltbewusstsein, Arbeitsorientierung (Japan), Arbeitszufriedenheit, Motivation und Produktivität in China (auch nach Regionen), die Bedeutung von Erwartungen im Zusammenhang zwischen Arbeitslosigkeit und Inflation in China und Japan (anlässlich des Nobelpreises an E. Phelps). Legitimitätsglaube und Wirtschaft, die Entstehung von Werten und ihr Bezug zu den ökonomischen Rahmenbedingungen, Innovation und Kultur, Wert - orientierte Unternehmensführung nur in KMU?, Beziehungen zwischen Unternehmen und Politik ("wenn es wie geschmiert läuft"), kulturelle Faktoren bzw. Religion und Wirtschaftsentwicklung, Berücksichtigung nationaler Eigenheiten in der Unternehmenskultur, interkulturelle Kompetenz, Kultur und Produktpiraterie (Technologieschutz), Korruption, Zeitbewusstsein, subjektive Faktoren und am Markt orientierte Unternehmensführung, psychologische Faktoren der Wachstumsschwäche, Demokratiebewusstsein und Wirtschaftserfolg, Konsumentenverhalten (z. B. Vergleich China, Deutschland, Japan, auch Kreditaufnahme und Privatinsolvenz). Die Bedeutung der westlichen Philosophie in China (Sokrates bis Sartre). Der Einfluss der Kultur am Beispiel der Türkei im Hinblick auf die EU. Depression und Angststörungen in China (durch Leistungsdruck und Perfektionismus im schnellen Wandel). Ein Matriarchat im Süden Chinas. Vorbild für westliche Industriegesellschaften? Markt und Moral. Analyse anhand praktischer Beispiele (auch mit Experimenten). Kollaborative Commons. Peer Production. Wohltätigkeit als Wirtschaftsfaktor. Einfluss des Wahhabismus in Saudi-Arabien auf den Islamismus und Salafismus. Die Bedeutung von Vertrauen in der Wirtschaft. Entschleunigung in Japan (Chancen in der Depression). Okinawa, Insel der Alten. Die Bedeutung von Karl Marx (Marx-Jahr 2018). Die Analyse von Marx über die Lage der Mosel-Winzer. Ökonomische Folgen von Terror.  "Hält man sich an den Ausgangspunkt, dass alles Wirtschaften menschliches Handeln und daher von den allgemeinen Antrieben alles menschlichen Handels bestimmt wird, so wird der Blick auf die Rhythmik des wirtschaftlichen Geschehens von vornherein sehr viel freier", ... , Günter Schmölders: Konjunkturen und Krisen, Hamburg 1955, S. 92.

Managerial Economics: Steuern/Finanzierung (Internationale Finanzmärkte)/ Innovation:    Steuern als Element der internationalen Wettbewerbsfähigkeit von Volkswirtschaften, der Weg zu indirekten Steuern, Steuerharmonisierung in der EU, Steuersysteme und Steuerpolitik in China und Japan (+Bedeutung für ausländische Direktinvestitionen); Steuern und Arbeitsmarkt ( Umwelt), "Flat-Tax", Tobin-Steuer, Abgeltungsteuer, negative Einkommensteuer und Kombilohn, Unternehmensteuer-Modelle des SRW und der Bundesregierung, Arbeitsplatzverlagerungsteuer?, Bedeutung der Geldmenge für die Politik der EZB, Rätsel der wirkungslosen Fiskalpolitik in Japan, Carry - Trade in Japan.  Kapitalmarkt, Notenbankpolitik und Finanzierung in China. Beijing als internationales Finanzzentrum der Zukunft, Ursachen und Folgen des chinesischen Wechselkursdumpings. Die Krise der Internationalen Finanzmärkte 2007/2008/2009 und Konsequenzen für die Finanzierung der Unternehmen; Finanzkrise und ökonomische Theorie (Theorie internationaler Finanzmärkte).  Einfluss der Kultur auf das Innovationsverhalten. Konjunkturprogramme in Form von Steuervergünstigen in den USA. Steuerbelastung "KMU - Großunternehmen", Steuermoral, Zusammenhang zwischen Unternehmensbesteuerung und Finanzierung, Steuerwirkungen, Mittelstandsfinanzierung (Basel III, Gewährträgerhaftung, Mezzaninkapital), Gründungsfinanzierung und Investitionsrechnung;  Innovationsmanagement in KMU; Zusammenhang "Rechtsform, Controlling, Finanzierung" bei KMU. Notwendigkeit der Steuerharmonisierung in der EU. Ersatzmechanismen der früheren Abwertung einer Währung in Europa (Griechenland, Italien). Komplementärwährungen. Crowdfunding und Crowdinvesting; moderne Finanzierungsformen. Folgen der Finanz- und Eurokrise für die Unternehmensfinanzierung. Ethische Finanzierung (auch Mezzanine, Subventionen). Möglichkeiten der Schwarmfinanzierung. Crowdfunding für Flüchtlinge. Steuerhinterziehung, Steuerflucht und Steueroasen und ihre Bekämpfung. Islamische Finanzierung als Vorbild? Factoring bei Exportfirmen. Reform der Erbschaftssteuer - Evaluation. Die Blockchain Revolution und ihr Einfluss auf das weltweite Finanzsystem. "I can`t make a damm thing of this tax problem. I listen to one side and they seem right, and then - God! - I talk to the other side and they seem to be right", W. G. Harding, 29. US-Präsident, 1922.

Wirtschaftsgeschichte/ Globalisierung/ Folgen der Wirtschafts-entwicklung/ Zukunft: Die Entwicklung der Produktionsfaktoren und die Verschiebung der Gewichte (z. B. Boden: Ertragsgesetz/ Thünen, Kulturgeschichte und Umwelt); Globalisierung zu allen Zeiten; das Römische Reich als erste Währungsunion. China als Beherrscher der Weltmeere zu Beginn des fünfzehnten Jahrhunderts; Kultur und Autarkiestreben in China, Konfuzianismus und legalistischer Zentralismus; Merkantile Metropolen (z. B. Troja, Rom) und Handelswege in der Antike und "World Cities" heute, frühe Überlegenheit und Niedergang Ostasiens, die Rolle Asiens im Welthandel vor dem 1. Weltkrieg, Zusammenhänge zwischen ökonomischem, politischem, sozialem und kulturellem System (Polen, Russland, China, Japan, Indien), kulturelle und historische Faktoren des Erfolgs bzw. Misserfolgs von Volkswirtschaften am Beispiel von China und Russland, Kulturrevolution und ökonomische Entwicklung in China, Export von Arbeitsplätzen, Gewinner und Verlierer der Globalisierung (wird Europa weltwirtschaftlich abgehängt?), Offshoring (Indien, Software). Fallbeispiele für Strategische Handelspolitik. Volkswirtschaftliche Bedeutung von Incoming und Outcoming - Tourismus (Japan, China). Geschichte der japanischen Umweltpolitik. Lange Jahre lockere Geldpolitik in Japan und gesellschaftliche Veränderungen (Bevorzugung der Alten und Reichen). Technischer Fortschritt und modernes Wirtschaftswachstum, Geschichte der Besteuerung, Geschichte des Geldes, Geschichte der KMU; Umsetzung der wirtschaftspolitischen Konzeption von Keynes durch Hitler (angeregt durch einen Besuch auf dem Obersalzberg; unter Historikern ist der Bezug strittig: "Kanonen statt Butter"). Der Einfluss deutscher Wissenschaftler auf das türkische Finanzsystem. Bedeutung von Karl Marx und Friedrich Engels (z. B. anhand einer Analyse des Tourismus in Trier und Wuppertal aus China; 2018 Marx-Jubiläum!). Karl Marx und Kapitalismus. Was taugt seine Analyse für die digitale Ökonomie? Die Analyse von Karl Marx über die Lage der Winzer an der Mosel. Marx und das Wesen des Geldes.  Trend zu hybriden Wirtschaftssystemen. Das Phänomen niedriger Grenzkosten bzw. Grenzkosten von Null und Konsequenzen. Der Einfluss der Aufklärungs-Philosophie von Immanuel Kant auf die Ökonomie. Der Deutsche Jesuit Johann Adam Schall von Bell als Sterndeuter in Chinas Diensten in der Qing - Dynastie im 17. Jahrhundert (er prägte wesentlich das Bild Deutschlands in China).  "Es steht meines Erachtens fest, dass die meisten grundlegenden Fehler, die immer wieder in der Wirtschaftsanalyse gemacht werden, häufiger auf einen Mangel an geschichtlicher Erfahrung zurückzuführen sind als auf andere Lücken im Rüstzeug des Wirtschaftswissenschaftlers", Joseph A. Schumpeter (1883-1950), Geschichte der ökonomischen Analyse, Bd. 1, Göttingen 1965, S. 43.

"Konfuzius sprach: "Wer sich das alte noch einmal vor Augen führt, um das Neue zu verstehen, der kann anderen ein Lehrer sein", Lunyu 2.11.

 

"Breakfast in America" (zu schädlichen Folgen des Plastikmülls vgl. die Seite "special"). Der Umweltschutz und das entsprechende Umweltbewusstsein sind noch nicht im Alltag der USA angekommen. Immerhin ratifizieren die USA den Pariser Klimavertrag im September 2016 auf dem G20-Treffen in Hangzhou/ China. Sie sind für ca. 18% des weltweiten CO2-Ausstoßes verantwortlich (nach China, vor Indien). .Es ist erschreckend, welche Verschwendung die größte Wirtschaftsmacht der Erde betreibt. Immerhin haben die USA uns voraus, dass Diesel teurer als Benzin ist und Bioethanol der billigste Kraftstoff ist. Umweltthemen vergebe ich immer noch, auch wenn ich eigentlich voll ausgelastet bin. Die Bewältigung dieses Problem entscheidet über das Überleben der Menschheit. Auch bei praktischen Themen in Unternehmen ist der Bereich expandierend. Das Konzept "Sustainability" wird mittlerweile auch auch viele andere Bereiche der Ökonomie ausgedehnt. So etwa Social Sustainability auf viele langfristige Beziehungen und ihre Bedeutung (Nachfolge, Social Compliance).

 

 

Beratung:                                                           

Das erste Beratungsgespräch sollte so früh wie möglich stattfinden, da eine eventuelle  kürzere Bearbeitung (3 Monate bzw. 10 Wochen) und die verkürzte Zeit bei der Thesis (manchmal nur 10 Wochen) eine längere Vorbereitungszeit und eine rationellere Planung erforderlich machen. Im Ostasieninstitut sollte der einjährige Aufenthalt im Ausland schon zur Recherche genutzt werden. Jede Woche können Sie vorbeikommen, wenn es nötig ist (in der vorlesungsfreien Zeit  nach Vereinbarung). Private Telefonnummer anrufen oder Email schicken ist jederzeit möglich, wenn es "brennt".  In jedem Falle muss die Gliederung abgestimmt werden (zeigt die logische Grundstruktur). Bei empirischen Arbeiten sollten ggf. auch die Fragebögen bzw. die anderen Messinstrumente besprochen werden (eine Beratung in Methodenfragen bei mir ist sehr sinnvoll, weil ich viel Erfahrung und Spezialkenntnisse in der Statistik habe). Der Zusammenhang zwischen theoretischem Bezugsrahmen (Hypothesen, Forschungsfragen) und empirischem Vorgehen (Erhebung, Auswertung) bereitet vielen Studenten mangels Erfahrung und Übung Probleme. Gliederungen sollten nicht methodisch, sondern inhaltlich strukturiert werden. Bei aktuellen Themen aus dem Bereich der Internationalen Wirtschaft kann auf das Internet als Informationsquelle nicht verzichtet werden. Allerdings ist eine exakte Quellenangabe mit Datum und Seite erforderlich, unter Umständen eine Kopie bzw. CD.

Bei der Auswahl des Erstgutachters durch die Studenten spielen Termine eine immer größere Rolle. Viele Studenten wollen die Bachelor - Thesis möglichst schnell schreiben und beurteilt haben, um termingemäß im folgenden Semester ein Master-Studium zu beginnen. Als alleiniges Auswahlkriterium reichen Termingründe aber nicht aus. Die Initiative zu einem Gesprächstermin liegt natürlich bei der Studentin bzw. dem Studenten. Die Kontaktaufnahme erfolgt über E-Mail (Hochschuladresse).

Ohne laufende Betreuung vergebe ich wegen der Ghostwriter - Dienste keine Themen. Ich biete an, Probeseiten und die Rohfassung (Entwurf) zu lesen. In Anbetracht der Vielzahl von Bachelor- und Masterarbeiten in der Betreuung kann ich mittlerweile den Entwurf nur noch "überfliegen". Dabei kann nur auf grobe Fehler hingewiesen werden, eine Bewertung erfolgt hier noch nicht (aber es kann folgendem Sprichwort aus Japan entgegen gehandelt werden: "Der Leser kennt nicht die Mühen des Verfassers"). Bachelor- und Master - Thesis erst anmelden, wenn notwendig. Wenn ich als Zweitgutachter benannt bin, bin ich auch zu einer Betreuung und Unterstützung bereit. Wenn fachlich sinnvoll, berate ich auch bei Arbeiten, die ich selbst nicht betreue. Zur Abstimmung mit den Betreuern in der Firma bin ich - wenn notwendig - bereit. Dies kann auch Besuche in den Unternehmen einschließen. Beurteilungen von den Firmen nehme ich - wenn gewünscht -  zur Kenntnis. Über die Formalien informiert allein das Prüfungsamt.

Bei der Betreuung von Abschlussarbeiten gibt es grundsätzlich zwei Extrem- Konzepte: Die eine Gruppe von Kollegen vergibt nur die Themen und bewertet die Thesis. Die andere Gruppe berät regelmäßig und so oft wie möglich und macht ständig Verbesserungsvorschläge (hier bewertet sich der Professor natürlich teilweise selbst). Trotzdem bin ich ein Anhänger des zweiten Weges. Dazwischen dürfte es viele Varianten geben.  Der zweite Weg der engen und ständigen Betreuung birgt die Gefahr, dass die Studenten zu passiv agieren und automatisch Spitzen-Noten erwarten.

Ich bitte um Verständnis dafür, dass ich nicht per Email betreue. Der Aufwand dabei ist extrem hoch. Ausnahmen mache ich bei Studenten, die im Ausland sind, oder bei Studenten anderer Hochschulen, an denen ich Lehraufträge habe.

Die Suche nach der passenden Literatur ist Aufgabe des Studenten. Es kann nicht erwartet werden, dass der Erstgutachter eine Literaturliste zur Verfügung stellt. Heute stehen auch genügend Suchsysteme, Homepages mit "Working Papers" ("graue Literatur", oft aktueller), und Spezialbibliotheken zur Verfügung. Schluss der Arbeit ist in der Regel ein Quellenverzeichnis getrennt nach Literatur und Internet bzw. gegebenenfalls Intranet. Wichtige Internetquellen, die in absehbarer Zeit gelöscht werden könnten, sollten auf die beiliegende CD kopiert werden.

Die Fachhochschulen bzw. anwendungsorientierten Hochschulen haben noch kein Promotionsrecht. Eine Promotion ist in Ausnahmefällen in Kooperation mit ausländischen Hochschulen (z. B. Leeds) oder mit in bestimmten Studiengängen kooperierenden  Universitäten (z. B. Heidelberg, Chemnitz) möglich. Dafür müssen aber entsprechende Leistungen und Ausrichtungen des Studiums erforderlich sein. Interessen- und Berufsvertretungen der Fachhochschulprofessoren versuchen das Promotionsrecht an Fachhochschulen in neuen Hochschulgesetzen zu verankern.

"Wer sich nicht selbst bemüht, dem mag ich nicht weiterhelfen; wer sich nicht selbst das Wort sucht, dem zeige ich es nicht", Konfuzius.

Quien llega tarde ni oye misa ni come carne (Wer zu spät kommt, hört weder die Messe, noch isst er Fleisch; Spruch war vor Gorbatschow da!).

 

Bearbeitungshinweise:

Bei Benutzung des Internets ein Quellenverzeichnis anlegen (getrennt nach Literatur und Internet): bei den in der Regel aktuellen Themen der Volkswirtschaftslehre (z. B. aus dem Bereich "Ostasien") muss das Internet extensiv genutzt werden, was einen sehr korrekten, nachvollziehbaren Nachweis verlangt. Arbeiten ohne Literaturverzeichnis haben keine Chance (aber auf Relevanz und Qualität achten). Ehrlichkeit sollte selbstverständlich sein, "abkupfern" ist kein Kavaliersdelikt. In der Volkswirtschaftslehre und in der Betriebswirtschaftslehre sollte bei der Literatur beachtet werden, dass die führenden Wissenschaftler gelesen werden, auch wenn die Quellen in Englisch sind. Bei Berücksichtigung der neuen Rechtschreiberegeln bin ich tolerant. Literatur verarbeiten und analysieren, auf keinen Fall aneinander reihen und abschreiben; das Übernehmen ganzer Passagen aus anderen Veröffentlichen kann mit Prüfprogrammen ermittelt werden. Überlange Zitate sollten vermieden werden, besonders sorgfältig mit der Einleitung (Problemstellung) und dem Abschlusskapitel  umgehen; es sollten keine formalen Überschriften wie z. B.  "Einleitung" benutzt werden; technische Highlights können Inhalt und Substanz nicht ersetzen; eine CD müssen Sie beifügen (wichtige Sachverhalte gehören aber immer noch in den Anhang), bei selteneren Statistikprogrammen bitte eine Demo-Version aufspielen. Es sollte auch deutlich werden, dass die statistischen Methoden verstanden wurden. Der Anhang sollte auch gegliedert sein. Zentrale Begriffe, die eindeutig und definiert sein sollten,  können auch in einer anderen Sprache zusätzlich ausgedrückt werden (hinter den Begriffen oder als Glossar, z. B. in Chinesisch, Japanisch, Russisch). Sie sollten die Arbeit gegenlesen lassen, dies gilt insbesondere für Ausländer mit Defiziten in der deutschen Sprache. Eine Auseinandersetzung mit den Techniken wissenschaftlichen Arbeitens ist unerlässlich (Download, Buch oder Veranstaltung). Auch, um bestimmte Grundtechniken des Denkens zu lernen, in Anbetracht des folgenden Spruches: "Oft ist das Denken schwer, indes das Schreiben geht auch ohne es", Wilhelm Busch.

Weil ich in mehreren Studiengängen tätig bin, habe ich keinen eigenen formalen Anforderungskatalog; wichtig sind insgesamt übliche und  konsistente Formalia, (von der HS - Homepage sind Downloads möglich: besonders empfehlenswert sind die Richtlinien zur Anfertigung von wissenschaftlichen Arbeiten von den Studiengängen "Marketing" oder "Internationales Personalmanagement"); bei der Formatierung (Layout) hat sich 12 Pt für den Text und 10 Pt für die Fußnoten und die Abbildungen/Tabellen als Schriftgröße bewährt; bei Tabellen und Abbildungen sollte eine serifenlose Schriftart wie z. B. Arial benutzt werden; links sollte der Rand (z. B. 2,5 cm) etwas breiter sein wegen des Bindens.  Keine Blindabsätze,  keine inhaltsleeren Füllwörter, keine unvollständigen Sätze. Ebenso kein substantivistischer Stil, keine "reißerischen" Formulierungen, keine Pleonasmen. Auch "Denglish" sollte nicht übertrieben werden. Auf das Layout und die Korrektheit der Fußnoten achten. Eigene Darstellungen und Tabellen sollten als solche kennzeichnet sein (Eigene Darstellung, In Anlehnung an...). Schlussfolgerungen sollten die Arbeit am Ende abrunden (Praxisrelevanz, Folgerungen für das Fachgebiet usw.). Eine Zusammenfassung der Arbeit sollte in Englisch angefertigt werden und ca. 2 Seiten umfassen (kann dann auch später als Arbeitsprobe Bewerbungen beigefügt werden). "Cogito, ergo sum", Philosophischer Grundsatz von Rene Descartes und wichtigster Rat für die Thesis.

Bitte orientieren Sie sich formal am jeweiligen Erstgutachter. Die vorliegenden Bücher über Techniken wissenschaftlichen Arbeitens formulieren Regeln, über die normalerweise ein wissenschaftlicher Konsens besteht (ca. 60%). Ich selbst als Erstgutachter empfehle den StudentInnen, den Kriterien der Studiengänge zu folgen (Aufsummierung auf ca. 80%). Die Ergänzung zu 100% ergibt sich dann aus den Kriterien und Vorlieben der Erst- und Zweitgutachter. Um Missverständnissen vorzubeugen, sollten regelmäßig Arbeitsproben vorgelegt werden.

Eine Einsichtnahme in abgeschlossene Arbeiten zur Orientierung ist möglich (etwa in der Bibliothek des OAI oder in meiner Privatsammlung; ständige Öffentlichkeit darf wegen Datenschutz und Geheimhaltungsklauseln nicht gegeben werden); Abschlussarbeit nach den Examensklausuren nicht "nebenher" (z. B. einem Job) schreiben; nicht vor Beendigung der Diplomarbeit/Thesis in den Job einsteigen. Theoretische Themen sind schwieriger als empirische zu bearbeiten (hängt mit der Praxis bezogenen Ausbildung zusammen), hier stimmt das Motto von J. W. von Goethe: "Grau, teurer Freund, ist alle Theorie und grün des Lebens goldener Baum";  empirische Arbeiten sollten aber einen theoretischen Bezugsrahmen haben. Wenn möglich, vorher eine Seminararbeit zur Probe schreiben. Geht die Arbeit daneben, was sehr selten ist, kann man sich mit folgendem Zitat trösten: "Wer nicht für Dummköpfe schreibt, hat nicht nur keine Leser, er kommt schließlich auch selbst als Genießer seines Werkes nicht in Frage", Nowaczynski, A..

 

Redaktionelle Tipps:

Prüfen Sie, ob Einführung (nie die formale Überschrift "Einleitung" verwenden) und Fazit/ Schlussfolgerungen zusammenpassen? Sind Gliederung und Aufbau logisch strukturiert mit einem "roten Faden"? Haben Sie ihre Eigenleistung herausgestellt und ausreichend kenntlich gemacht (vor allem in Tabellen und Graphiken)? Achten Sie noch mal darauf, dass die Methode genau beschrieben und auch relativiert ist. Prüfen Sie, ob die Vorgaben des Studiengangs umgesetzt wurden bzw. ob sie den Abweichungen des Erstgutachters entsprochen haben. Besonders auf die Vollständigkeit der Verzeichnisse, die Orthographie und die Grammatik achten. Zitate müssen korrekt gekennzeichnet und eingefügt sein (denken Sie an die vielen aberkannten Titel wegen dieses Grundes). Ist der Gesamtzusammenhang der Arbeit durch Verweise und Überleitungen gegeben? Achten Sie auf einen verständlichen, einheitlichen und präzisen Sprachstil. Den Praxisbezug der Thesis gebührend herausstellen. Schreiben Sie eher kurze Sätze (ein Gedanke=ein Satz). Am besten verwenden Sie überhaupt kein Copy & Paste. Formale Dinge (Zitationsstil, Quellen usw.) bitte einheitlich handhaben. Wichtige Quellen aus dem Internet auf die beiliegende CD speichern (da Quellen auch verschwinden können).

Onlinebasierte Ressourcen genießen einen immer größeren Stellenwert - gerade in der Forschung. Es gibt noch keine flächendeckende Lösung zur Archivierung der oft kurzlebigen Inhalte. Auch die Qualität ist manchmal schwierig zu überprüfen. Also ist ein flexibler und problembewusster Umgang gefragt. Im Kern geht es immer darum, dass wissenschaftliche Texte intersubjektiv nachprüfbar sind. Daher sollten so viele Angaben wie nötig gemacht werden mit dem Ziel, dass die Leser alle verwendeten elektronischen Quellen auffinden können.

 

Seminararbeit als Test:

(Referat: Hausarbeit + Präsentation; vgl. auch zu formalen Kriterien "Prüfung"). "Es ist besser mit drei Sprüngen zum Ziel zu kommen, als sich mit einem das Bein zu brechen" (afrikanisches Sprichwort).

Zum Kennen lernen und Üben ist eine Seminararbeit (Referat: Hausarbeit + Präsentation mit PP) ideal. In Forschungs- orientierten Veranstaltungen habe ich diese Leistungskontrolle standardmäßig. Als Ausnahme (bei großer familiärer Belastung, Schwangerschaft), Freiversuch (zur Notenverbesserung bei entsprechender mündlichen Beteiligung in der Veranstaltung) oder freiwillige Zusatzleistung ist eine solche Arbeit auch in anderen Veranstaltungen möglich. Die StudentInnen bekommen so einen möglichst großen Handlungsspielraum, um ihre Ressourcen zu optimieren. In externen MBA-Veranstaltungen gelten vom Umfang und von der Abgabezeit her Sonderregelungen, die bilateral mit mir vereinbart werden können. Zwei Exemplare sind abzugeben (in der Regel am Klausurtermin), wobei eines mit Note und Bemerkungen zurückgegeben wird. Das Thema muss mit mir abgestimmt sein, die Gliederung sollte abgesprochen werden. Es werden nur hochaktuelle, äußerst innovative Themen vergeben (fertiges Informationsangebot im Internet!). Intensive Betreuung beugt einem Betrug vor. Eine CD der Arbeit muss beigefügt sein, um gfs. eine Überprüfung vornehmen zu können. Es sind zwei Exemplare jeweils mit CD abzugeben, meistens besser nur mit Heftzunge (wegen der Aufbewahrung). Bei der Präsentation sollten nicht Plattheiten hinter aufwendigen Powerpoint-Folien versteckt werden, wie es leider immer öfter der Fall ist (Thema: Schlauer- oder Schauerpoint). "Originelle Formulierungen sind noch nicht originelle Einsichten", Ludwig Marcuse, deutscher Philosoph.

Beispiel-Themen: Kooperationsmöglichkeiten zwischen deutscher und japanischer Post; China als Produktionsstandort der Pharmaindustrie unter besonderer Berücksichtigung des Auslandsmarktes "Japan" - untersucht am Beispiel von Boehringer Ingelheim - . Die Bedeutung des Auslandsmarktes Südafrika für die alternative Energiewirtschaft in Deutschland, untersucht am Beispiel der Solarsparte. Können deutsche Haushaltsgerätehersteller bei abnehmender Bevölkerung und Globalisierung überleben? Strategien am Beispiel "Miele". Entwicklung der Konsumnachfrage in der VR China, eine Fallstudie anhand von IKEA. Hypothetische Suche eines Fusionspartners für Haribo in der globalisierten Welt. Beteiligung chinesischer und deutscher KMU an den Bauarbeiten für die Olympischen Spiele 2008 in Peking. Trends im Mittelstand in der Region Ostwestfalen/ Lippe.

Im Rahmen der Veranstaltung "Techniken wissenschaftlichen Arbeitens" bei IBM EA  ist, wenn ich die Veranstaltung halte, eine Seminararbeit/Hausarbeit im Umfang von 7 Seiten Pflicht, um die gelernten Fähigkeiten und Kenntnisse anzuwenden und zu üben. Die Themen suchen sich die StudentInnen in Absprache mit mir selbst aus.

Bei Seminararbeiten und Referaten sollte man in jedem Falle vermeiden, dass der Nobelpreisträger G. J. Stigler zitiert wird: "Dieses Referat enthält viel Neues und viel Gutes, aber das Neue ist nicht gut und das Gute ist nicht neu".

 

Bewertungskriterien:                            

1. Ausgangsbedingungen (einschließlich Themenentwicklung, Stand der Wissenschaft bzw. Forschung wiedergeben), 2. Schwierigkeitsgrad (auch besonders Aktualität), 3. Vollständigkeit (Problemstellung, Zielsetzung, Schlussfolgerungen) , 4. Logischer Aufbau/ Konsistenz (stringente Argumentation, klare Konzeption und Struktur, Gliederung), 5. Materialverarbeitung (Fach-Literatur, Internet, Quellenverarbeitung), 6. Technische, formale Gestaltung (korrekter Umgang mit Tabellen und Graphiken, Rechtschreibung, Grammatik, angemessener Sprachstil), 7. Methodische und statistische Regeln (Hypothesen, Modell, richtige Untersuchungsmethode, Auswertung), 8. Anschaulichkeit/ Verständlichkeit, 9. Formulierungen klar und präzise/ korrekte Terminologie,  10. Zuverlässigkeit und Gültigkeit (bei empirischen Studien), 11. Innovativität/ Originalität, 12. Praktische Verwertbarkeit (Praxisrelevanz), 13. Kritikfähigkeit und Distanz (Objektivität der Aussagen), 14. Gesamteindruck (die vollständige Liste einschließlich der Operationalisierungen kann eingesehen werden).

In den Marketingstudiengängen folge ich dem dort entwickelten Bewertungsschema.

Meine Bewertungskriterien gelten zum großen Teil auch für Hausarbeiten. Die Bewertungskriterien für offene Klausuren finden Sie auf der Seite "Prüfung". Manchmal passe ich mich auch den Bewertungsrastern einzelner Studiengänge an. Dabei kann es sich um Formblätter handeln, die eine einheitliche und schnellere Bewertung ermöglichen (mit Spielraum für freie Kommentare am Ende). Dies hat den Vorteil, das die Bewertung innerhalb eines Studiengangs dem gleichen Maßstab unterliegt und vergleichbar ist. "Der Leser kennt nicht die Mühen des Verfassers", (japanisches Sprichwort); oder: "Was sich nicht vermeiden lässt, kann man auch gleich begrüßen", (chinesisches Sprichwort).

 

Häufige Probleme bzw. Schwachstellen:

Diskussion des "State of the Art" fehlt. Zusammenhang theoretischer Bezugsrahmen empirische Forschung (Hypothesen, Forschungsfragen) nicht erkennbar. Zu viel Aneinanderreihen von Literaturstellen ohne ausreichende Analyse. Richtiges Zitieren und seriöses Arbeiten mit Internetquellen nicht gelernt; nur Internetquellen sind nicht zulässig (kein wissenschaftliches Arbeiten!). Gestaltung von Tabellen und Graphiken mangelhaft (Daten werden vergessen, Quellenangabe mit Seite), Verarbeitung und Wiedergabe der relevanten Fachliteratur in eigenen Worten unzureichend. Übertriebener technischer Schnickschnack verbunden mit Plattitüden ("Put silk on a goat, and it´s still a goat"). Fehlende Analyse und Diskussion; klare Problemstellung und Zielsetzung wird vermisst. Zusammenfassung und Generalisierung der Ergebnisse unzureichend; fehlende Hinweise auf Grenzen und Fehlerquellen (Kritik). Mögliche Konsequenzen für die praktische Umsetzung sind zu knapp. Gerade am Ende der Thesis wird oft "geschludert". Übernahme von ganzen Teilen aus dem Internet. Mangelhafte Auswertung der Ergebnisse mit schweren statistischen Fehlern. Eingeschränkte Literatursuche und Verwendung (zu alt, nur in Deutsch, zu knapp). Besonders unglücklich sind viele Grammatik-, Komma- und andere Flüchtigkeitsfehler. Man sollte die Arbeit von mindestens einer Vertrauensperson Korrektur lesen lassen. Studenten aus dem Ausland sollten - wenn möglich - noch mehr Hilfe in Anspruch nehmen.  "Bewältige eine Schwierigkeit und du hältst hundert andere von dir fern", Konfuzius.

"Probleme muss man kondensieren, wenn man sie lösen will. Erst der Extrakt ist überschaubar", Henry Kissinger.

 

Gutachten:

Anhand der Bewertungskriterien verfasse ich ein Gutachten (ca. zwei Seiten bzw. bei Formblättern einzelner Studiengänge eine Seite), das zugänglich ist (in einigen Studiengängen wird es automatisch zugeschickt, in anderen muss es angefordert werden). Normalerweise geschieht bei mir die Fertigstellung des Gutachtens  innerhalb von ein bis zwei Wochen nach Abgabe. Beim Zweitgutachter berücksichtige ich den Wunsch der  Studentin bzw. des Studenten. Der Student bzw. die Studentin sollte selbst vorher mit dem Zweitgutachter sprechen und ggf. auch Beratung in Anspruch nehmen oder besondere Wünsche erfragen. Für den Zweitgutachter übernehme ich keine Verantwortung (auch nicht für die Einhaltung von Terminen). Das Fachgebiet des Zweitgutachters sollte einen engen Bezug zum Thema haben. Genauso stehe ich selbst als Zweitgutachter nur zur Verfügung, wenn das Thema meine Arbeits-Schwerpunkte betrifft. Wird mit viel Fachliteratur in Chinesisch oder Japanisch gearbeitet, muss der Zweitgutachter ein entsprechender Fachkollege sein. "Der Zweitgutachter ist ein  Gutachter, der über zwei Arbeiten gutachtet: Die seines Vorgängers im Verfahren ,..., und die Leistung irgendeinen armen Teufels, genannt Prüfling", Der Campus-Knigge, München 2006, S. 236. Bei der Bewertung kann es selbstverständlich keine Rolle spielen, welche Note eine Studentin oder ein Student für eine bestimmte Gesamtnote braucht. Von entsprechenden Hinweisen bitte ich abzusehen. Auch Bewertungen von Firmen nehme ich zur Kenntnis, sie spielen bei der Note aber keine entscheidende Rolle.

"Sei wirklich ganz und alle Dinge werden zu dir kommen", Laotse. Und:  "Weder Lob noch Tadel bringt den Weisen aus dem Gleichgewicht", (aus Japan).

 

Unterstützende Veranstaltung:

WS 2003/2004 und SS 2004 bei IPO, WS 2004/2005, SS 2006, SS 2007 und SS 2008 bei MO/IBMEA; (+ Master "Unternehmensführung im Wohlfahrtsbereich", Fachbereich I und IV sowie Uni Heidelberg) und Teile in Forschungskompetenz des Masters Logistik.

Techniken wissenschaftlichen Arbeitens, insbesondere Erstellung von Abschlussarbeiten

Gliederung (Auszüge): 3. Empirische Untersuchungen in Diplomarbeit/ Thesis/ Masterarbeit  (Forschungsprozess, Hypothesenbildung, Messinstrumente, Datentypen, Stichprobe, Fallstudie); 5. Technische Gestaltung und formale Grundsätze einer Arbeit; 8. Die Diplomarbeit/Thesis/ Masterarbeit (Themensuche und -auswahl, Dauer der Bearbeitung, Verlängerung, Beratung und Betreuung, Praxisarbeit, Projektmanagement, Ergonomie, Bewertung, Dekan und Vertrauensdozent, Rechtliche Aspekte, Stipendium, Veröffentlichung). "Jade, die nicht bearbeitet wird, wird nicht zu einem Gefäß", Chinesisches Sprichwort.

Literatur: Becker, Fred G.: Anleitung zum wissenschaftlichen Arbeiten, Lohmar/Köln 2004; Engel, Stefan/ Slapnicar, K. W. (Hrsg.): Die Diplomarbeit, Stuttgart 2003;  Frank, Norbert: Handbuch Wissenschaftliches Arbeiten, Frankfurt 2005; Rahn, H.-J.: Betreuung, Bewertung und Begutachtung von Seminar-, Bachelor-, Master- und Diplomarbeiten, in: WiSt 5/2006, S. 289-295; Ruffing, Reiner: Einführung in die Geschichte der Philosophie, Paderborn 2004; Theisen Manuel: Wissenschaftliches Arbeiten, München 2011; Winter, Wolfgang: Wissenschaftliche Arbeiten schreiben, Frankfurt 2005; FH LU/Fb. II: Die Technik des wissenschaftlichen Arbeitens, Download; U. Hummrich: Richtlinien zur Anfertigung von wissenschaftlichen Arbeiten, Download und verv. Ms., FH LU/Fb. II.

Leistungskontrolle: Sie erfolgt in der Regel über eine Arbeitsprobe, d. h. eine Hausarbeit zwischen 6 und 10 Seiten. Dabei wird besonders auf formale Kriterien geachtet.

Der Meister sprach:" Lernen ist eine Tätigkeit, bei der man das Ziel nie erreicht und zugleich immer fürchten muss, dass schon Erreichte wieder zu verlieren", Konfuzius, Lunyu 8.17; ähnlich Laotse: "Wer das Lernen praktiziert, der gewinnt von Tag zu Tag hinzu. Wer sich übt auf dem WEG, der verliert von Tag zu Tag. Er verliert - und verliert selbst noch das Verlieren, bis er anlangt beim Nichttun, in dem nichts ungetan bleibt" (in diesem Kern-Spruch sind Dao - Weg, De - Wirken und Wuwei - Nichtstun/Übereinstimmung mit der Welt vereint).

 

Weitere Hilfe (Warnung!):

Im Internet gibt es viele zusätzliche Informationsmöglichkeiten. Einige werden im Folgenden genannt: Nützliche Tipps für die Diplomarbeit: www.diplomarbeiten24.de ,  Vermarktung der Diplomarbeit: www.diplomica.com , www.diplomarbeit.de oder www.diplomaworks.de. Es gibt auch eine Informationsplattform für Diplomanten, wo eine gegenseitige Unterstützung bei ähnlichen oder gleichen Themen möglich ist (www.diplomhilfe.de). Bei www.hausarbeiten.de können Arbeiten gegen Gebühr mit Download erworben  werden. Bei Grin.com können akademische Arbeiten eingestellt und gekauft werden (mögliche Plagiate werden den Dozenten kostenlos zugeschickt). Hier werden mittlerweile viele Texte "abgekupfert". Bekannt ist mittlerweile auch das Portal "Examicus". "Ein Plagiat ist ein Zitat unter Weglassung der Gänsefüßchen", Viktor de Kowa, deutscher Schauspieler. Das Risiko des Kaufs einer Diplomarbeit oder Thesis für private Zwecke (so genannter Ghostwriter-Dienst) sowie die Übernahme einer fertigen Arbeit oder von Teilen aus dem Internet (Plagiat, Plagiarismus) und damit eines gravierenden Täuschungsversuchs  lohnt in keinem Falle (Prüfung ungültig und Exmatrikulation!), weil auch die Suchprogramme im Internet und die Kontrollprogramme der Hochschulen immer besser werden. Mittlerweile gibt es auch entsprechende Dienstleistungen im Internet (z. B. Turnitin). Es ist auch eine Ordnungswidrigkeit, die mit hohen Strafen geahndet werden kann (NRW: 50.000 €). Außerdem sehe ich selbst die Dienste regelmäßig durch, wenn ich Themen vergebe. Googleberg und GuttenPlag sollten keine Vorbilder sein.  "Rennen und Jagen machen der Menschen Herzen toll. Seltene Güter machen der Menschen Wandel wirr", Laotse. Aber: "Der Weise lässt sich nicht irreführen", Konfuzius.

 

"So eine (Abschluss-) Arbeit wird eigentlich nie fertig, man muss sie für fertig erklären, wenn man nach Zeit und Umständen das Mögliche getan hat" (Johann Wolfgang von Goethe).