Werner Krämer

 Forschung, Research  

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 Klein, aber oho !               

       Small is beautiful?  Small is more efficient? 

Seit vielen Jahren beschäftige ich mich u. a. mit mittelstandsökonomischen Problemen und kleineren Unternehmungen (siehe auch: Buch, Institute, Weitere Spezialisierungen, Forschungsethik und -methodik, Forschungs-kompetenz, Konkrete Vorhaben, Tagungen , Wissenstransfer, Weiterbildung, Projekte, OstasienAufenthalte, Forschungsergebnis). Hierzu habe ich auch einige Bücher und zahlreiche Aufsätze in  Fachzeitschriften und Kompendien veröffentlicht (vergleiche dazu das Gesamtverzeichnis der wissenschaftlichen Publikationen, Schriften, Working Papers, publizierte Forschungsergebnisse, Vorträge und Skripte (auch Vorhaben) mit den Projektresultaten, Englisch: Publications). Gegenwärtig bin ich verstärkt damit beschäftigt, mittelstands-ökonomische Fragestellungen, Erkenntnisse, Aspekte und Fakten in den Stoff der Volkswirtschaftslehre einzubeziehen. Dies geschieht längerfristig im Rahmen der Entwicklung  einer stark auf die Anwendung bezogenen sowie weitgehend interdisziplinär orientierten Wissenschaft (die Grenzen zur BWL verschwimmen immer mehr). Sie nimmt einige relevante Elemente aus der Betriebswirtschaftslehre, Statistik, Mathematik, Soziologie, Politologie, Geschichte und Psychologie auf und entspricht eher dem angelsächsischen Konzept "Economics". So hat sie zur dominierenden Zielsetzung, aus einer sozialökonomischen Verhaltensorientierung heraus (Behavioural Economics) praktische Handlungsempfehlungen zu geben. Dieser Ansatz erlebt in den USA jüngst eine Renaissance, auch im Zusammenhang mit der Weltwirtschaftskrise 2008/2009. Hier ist vor allem das Buch "Animal Spirits" von G. A. Akerlof und R. J. Shiller zu nennen (Frankfurt/ New York 2009). Die Autoren erörtern die Bedeutung von Vertrauen, Fairness, Arglist und Geldillusion. Weltweit wird mittlerweile die positive Rolle des deutschen Mittelstands für den Aufstieg Deutschlands nach der jüngsten Wirtschaftskrise herausgestellt (vgl. weitere Ausführungen). Customer: "I´d like to start a small business. How do I go about it ?" Bank manager: "Buy a big one and wait."

Am Bereich "Kleine und mittlere Unternehmen (KMU)" können integriert und Fächer übergreifend Fragen und Probleme erörtert werden, indem die komplexen Beziehungen der KMU zu Wirtschaft, Politik und Gesellschaft sowie deren Wandlungen analysiert werden, ohne die immer vorhandene betriebliche Perspektive zu vernachlässigen. In den Mittelpunkt rücken dabei zunehmend Aspekte der Internationalen Wirtschaft: Internationalisierungs-prozesse im Mittelstand spiegeln zum Beispiel wie ein Focus sehr anschaulich die Auswirkungen der Globalisierung und des technischen Fortschritts. Die Ausweitung grenzüberschreitender Wertschöpfungsketten zwingt dazu, Einflüsse von Wechselkurs- und Konjunkturschwankungen stärker zu berücksichtigen. Die Globalisierung scheint auch kleinere Einheiten zu belohnen, die risikofreudig, flexibel und innovativ sind. Aus dem bisher Dargelegten ergibt sich in der Folge die Vielzahl der Fachgebiete, die ich in der Lehre vertreten kann. Es macht mir auch großen Spaß, häufig zwischen den Gebieten zu wechseln oder diese zu verbinden (Interdisziplinarität, "alle Disziplinen der Sozialwissenschaften stecken zu sehr in ihren eigenen Silos fest", E. Ostrom, Ökonomie-Nobelpreis 2009). Mehr ganzheitliches Denken, wie es die Chinesen pflegen, würde sicher den Wirtschaftswissenschaften gut tun. Es verhindert, dass Moden, z. B. innerhalb der VWL, sich ablösen und doch nur Reproduzieren oder aus anderen Wissenschaften "klauen" (wie die angeblich führenden Ökonomen in der Psychologie "wildern" ist abenteuerlich und skandalös). "Wer nichts anderes ist, wird nämlich nie ein guter Ökonom sein", John Stuart Mill: Essays on Ethics, Religion ans Society, Collected Works of John Stuart Mill, Bd. 10, Hg. von John M. Robson, London 1979, S. 306. Daraufhin hoffe ich eindringlich, niemals mit der folgenden interessanten Definition verglichen zu werden: "Ein Wirtschaftswissenschaftler ist jemand, der nicht versteht, dass etwas in der Praxis funktioniert, obwohl die Theorie etwas anderes sagt", (N. N., aus: Trebeis, Nationalökonomologie, Tübingen 1994, S. 121). Oder im Englischen auf den Punkt gebracht: "If you can´t do it, teach it".


Demzufolge experimentiere  ich ständig mit  einem Planspiel, aus dem ein   Buch  der Mittelstandsökonomik hervorgegangen ist (oben dargestellt, auch Lehrbuchcharakter). Dieses ist im Jahre 2003  ( Verlag Vahlen, München, spezielle BWL, KMU) erschienen. Auf dieser Basis will ich die Rolle der KMU in der Globalisierung weiter vertiefen (vgl. auch Projekte) und integrative Ansätze (Managerial Economics) schaffen. Neuerdings wird er Begriff "Entrepreneurial Economics" dafür bevorzugt. Der Ansatz findet immer mehr Anhänger bei jungen Ökonomen.

Institute: Ich bin bzw. war Mitglied  des Instituts zur Erforschung wirtschaftlichen Verhaltens  e. V. in Köln ( IEWV: ein Forschungsnetzwerk; dort auch Vorsitzender), des Ostasieninstituts (OAI) in Ludwigshafen mit den Schwerpunkten China und Japan bzw. Korea (so lange wie ich aktiv an der HS Lu war) und des Heinrich-Vetter-Forschungsinstituts für Arbeit und Bildung e. V. in Mannheim (HVFI in der Metropol-Region Rhein Neckar, so lange es bestand). Außerdem arbeite ich in einem Netzwerk der HS Ludwigshafen in der Umwelt- und Energieökonomik mit (Prof. Dr. Johannes Kals, Fachbereich I).

Weitere Gebiete der Forschung (Research Interests):

Fordere viel von dir selbst und erwarte wenig von anderen", Konfuzius.

Meine weiteren Forschungsgebiete  sind Arbeitsökonomik (mit Arbeitsmarkt, Organisation, Personalökonomik, Psychologie),  empirische Sozialforschung (einschließlich Statistik, Mathematik, Wissenschaftslehre und Forschungskompetenz), Internationale Wirtschaft, insbesondere Ostasien, Interkulturelle Kompetenz/ Kommunikation und Internationale Finanzmärkte, Umweltökonomik (mit Ressourcen, Energie, Nachhaltigkeit, auch sozial), sowie das schon beschriebene Feld "Mittelstandsökonomik" (aus der Sicht der Managerial Economics bzw. Entrepreneurial Economics, mit Finanzierung/ Steuern, Marketing, KMU, Entrepreneurship, Start-up, Familienunternehmen, Wettbewerb). Auf diesen Gebieten habe ich auch Veröffentlichungen, Vorträge, Skripte und Schulungen in der Weiterbildung. Natürlich kann ich diese Arbeitsschwerpunkte nicht alle gleichzeitig bearbeiten (bestimmte Schwerpunkte dominierten auch in bestimmten Lebensphasen). Der jeweilige Schwerpunkt ergibt sich aus Projekten, speziellen Lehrveranstaltungen, Kooperationen, aktuellen Entwicklungen, Tagungen oder Vortragswünschen. Zunehmend bin ich auch in Beratungsunternehmen eingebunden. Wichtige Aspekte dieser Gebiete finden sich auf der Seite "Glossar/ Theory" (Economics/basic)). Einen Überblick über die Sachgebiete der Kolleginnen und Kollegen an der Hochschule gibt Ihnen folgender Link (Forschung oder Hochschule/ Persönliche Homepages). Informationen über Forschungen der Kolleginnen und Kollegen oder eigene Projekte finden sie auch in der Forschungsdatenbank des Landes Rheinland-Pfalz.

"Wenn wir überall achtsam sind, erkennen wir Probleme; wenn wir alles erforschen, lösen wir sie", Meister Hsing Yun.

Forschungsethik und -methodik:

"...das Prinzip zu erhalten, die Wissenschaft als etwas noch nicht ganz Gefundenes und nie ganz Aufzufindendes zu betrachten und unablässig sie als solche zu suchen", Humboldt, W. v.: Über die innere und äußere Organisation der höheren wissenschaftlichen Anstalten in Berlin, in: Wilhelm von Humboldts gesammelte Schriften, hrsg. von der Preussischen Akademie der Wissenschaften, Bd. X, Berlin 1903, S. 253. W. v. Humboldt wurde 1809 für 16 Monate preußischer Kultusminister. In seinem Königsberger Schulplan geht es um dass Lernen des Lernens, um "allgemeine Menschenbildung" und um die Gleichheit der Chancen im Wettbewerb.

Die Ideen von Humboldt in Bezug auf die Wissenschaft sind am ehesten in den USA, z. B. in Yale und Harvard, umgesetzt. Ihm ging es vor allem um die Verwirklichung des persönlichen Potentials und um die Vermittlung übergreifender Zusammenhänge. Die Umsetzung des Bologna-Prozesses durch Bachelor und Master muss deshalb nicht notwendig gegen Humboldts Konzept sprechen (Ideologisierung!). Die Fehlentwicklung liegt in dem Trend, alles vom Ökonomischen her zu denken, weil die Finanzmittel für die Umsetzung zu knapp sind. Außerdem sind die Programme zu sehr auf Bedürfnisse der Wirtschaft ausgerichtet (in den USA erfolgt zurzeit ein Umdenken).

Die Wirtschafts- und Sozialwissenschaften haben sich mit der Neutralität und Objektivität immer schwerer getan als die Naturwissenschaften. Das hängt damit zusammen, dass ihre Forschungsgegenstände schwerer empirisch überprüfbar sind (in der Volkswirtschaftslehre auch aufgrund der Komplexität)  und dass sich widerstrebende gesellschaftliche Strömungen selbst immer wieder Bestandteil des Forschungsproblems sind. Das hat zur Folge, dass wissenschaftliche Gutachten oft zu völlig unterschiedlichen Ergebnissen kommen.  Die Finanznot der Hochschulen und der Zwang, Drittmittel anzuwerben, kann  zu einem verengten Blick auf die Verwertbarkeit der Erkenntnisse und zu einem großen Einfluss der Geldgeber führen. ("hochschulwatch.de" hat 2013/14 10.000 Kooperationen zwischen Unternehmen und Hochschule festgestellt; 1,3 Mrd. Euro Drittmittel; hinzu kommen Stiftungslehrstühle).  Die Ökonomisierung der Hochschulen macht sie zu Dienstleistungsunternehmen, was ihre Innovationsfähigkeit behindert. So kann es passieren, dass die Wahrheitssuche zweitrangig ist, weil sie von Interessen überlagert wird ("Kriechertum" und Angst um Forschungsaufträge sind weniger produktiv). Im Jahre 2011 haben Unternehmen und Stiftungen 1,8 Mrd. Euro in deutsche Hochschulen investiert. Damit hat die Wirtschaft einen Teil der Budgethoheit übernommen (Die Zeit, Nr. 32 2013, S. 13). In den Fachhochschulen kommen die unzureichenden Forschungsbedingungen dazu. Die Konkurrenzfähigkeit ist nicht gewährleistet, weil die strukturellen Nachteile fehlender akademischer Mittelbau und zu hohes Lehrdeputat nicht beseitigt werden. Auf der anderen Seite wird die wesentlich höhere Effizienz nicht honoriert. "Wenn du hundert Yen hast, kaufe dir für fünfzig Yen Brot, für die anderen fünfzig aber Hyazinthen für die Seele", aus Japan.

In der Mittelstandsökonomik ist einerseits betriebswirtschaftlich der Unternehmenserfolg ein klares Kriterium (hier kann ökonomischer Nutzen eingefordert werden) und andererseits volkswirtschaftlich in der Abgrenzung des relevanten Marktes und des optimalen Marktverhaltens als Bezugspunkt das große Problem. Die Globalisierung mit dem Aufstieg Ostasiens macht allen zentralistischen Strukturen, einschließlich der Wirtschaftspolitik, zu schaffen und führt zu einer Polarisierung mit "Multis" und dezentralen Organisationsformen. Die Finanz- und Weltwirtschaftskrise 2008/2009 wird auch als Krise der Ökonomik gesehen und zeigt deutlich, dass Wirtschaft ohne Moral und ohne staatliche Regeln nicht funktioniert. Insbesondere erfassen die einfachen Annahmen der Wirtschaftstheorie nicht mehr die Realität heutiger Unternehmen. Die Ökonomik sollte auch ihre wichtigsten Phänomene erklären und nicht voraussetzen (Wettbewerb, Trennung von Arbeit und Kapital). Die Ökonomik muss wieder mehr von der Wissenschaft her denken. Gravierende Veränderungen verlangen eine Distanz zu vielen klassischen Theorien und Originalität. Erforderlich ist auch wieder eine eher generelle Ausrichtung der Ökonomie als Basis, die durch interdisziplinäre Arbeitsteilung in der Praxis nicht zu ersetzen ist. Zurzeit besonders problematisch ist die Tatsache, dass der, der als Ökonom erfolgreich sein will, in den besten US-Fachzeitschriften publizieren muss. Forscher außerhalb der USA haben es aber viel schwerer, in die Top-Journals zu kommen. Studien zeigen auch, dass es abweichende Meinungen schwer haben. Das Verfahren der Kontrolle durch Kollegen stößt mittlerweile an seine Grenzen. Die gutachten sind immer weniger fundiert, die Schiedsrichter sind oft parteiisch und Schummler haben manchmal Vorteile. Vgl Martin Spiewak: Nichts als Gutachten im Kopf, in: Die Zeit Nr. 32, 28.07.2016, S. 31f.  "Ökonomen sollten die Welt als das behandeln, was sie ist: ein komplexes System", Doyne Farmer, Santa Fe Institute.

Insofern sollte man spielerische Elemente nicht herausnehmen, um wichtige Entdeckungen zu machen. Denn im Vordergrund sollten immer Innovationen stehen und nicht die Produktion von viel bedrucktem Papier. Der von dem Wissenschaftstheoretiker Thomas Kuhn aufgezeigte Prozess des Paradigmen-wechsels im Zuge wissenschaftlicher Revolutionen hat was für sich. Der alte lateinische Spruch "errare humanum est" (wörtlich: "irren ist menschlich"; oder James Joyce: "Mistakes are the portals of discovery") ist eine gute Richtschnur für die Forschungsarbeit (auch: De omnibus dubitandum, An allem ist zu zweifeln, Motto von Karl Marx). Frei ins Deutsche übersetzt bedeutet dies: zweifeln Sie erstmal  die Worte eines Professors an; folgt auch aus dem Falsifikationsprinzip des Kritischen Rationalismus. Ähnlich aus China: "Tiefe Weisheit wächst aus starken Zweifeln". Falsifikation heißt: Was behauptet wird, muss im Prinzip widerlegbar sein. Es wird zunehmend durch das Prinzip der Wahrscheinlichkeit ersetzt (Formel von Bayes): Wie plausibel ist ein akademischer Geistesblitz? In der Betriebswirtschaftslehre gibt es ein Gebiet, in dem dies systematisiert wird: Fehlermanagement. Im Hinterkopf sollte man auch immer die Experimente über Autoritätsgläubigkeit von Milgram haben. "Alles Wissen und alle Vermehrung unseres Wissens endet nicht mit einem Schlusspunkt, sondern mit Fragezeichen", Hermann Hesse. "Das einzige Mittel, den Irrtum zu vermeiden, ist die Ungewissheit", Jean-Jacques Rousseau, französisch-schweizerischer Philosoph. So auch J. W. von Goethe: Eigentlich weiß man nur, wenn man wenig weiß; mit dem Wissen wächst der Zweifel". "Der vernünftige Mensch passt sich der Welt an. Der unvernünftige versucht hartnäckig, die Welt an sich anzupassen. Daher hängt aller Fortschritt von unvernünftigen Menschen ab", George Bernhard Shaw.

Besonders positiv zu bewerten sind die Innovationen, die einen praktischen Nutzen haben. Größeres Unheil wird in der Wirtschaftswissenschaften angerichtet, wenn die Methode nicht zum Problem passt (z. B. Volkwirtschaftskollegen, die die Mathematik aus Prinzip auf Alles anwenden) oder wenn man nur im "Saft eines engen Gebietes schmort" und dadurch betriebsblind wird (z. B. in der BWL nur kleine, mehr handwerkliche Bereiche für den "Nabel der Welt" hält). Sowohl die moderne Hirnforschung als auch die Sozialpsychologie bestätigen, dass eine reine Orientierung am Erfolg unproduktiv macht (Erich Fromm, 1900 - 1980: die unproduktive Orientierung am Leblosen, insbesondere Geld, zerstört Vernunft und Liebesfähigkeit, Ware Mensch). Insofern sollten Eigeninteresse und Wirtschaftsapparat auch immer hinterfragt werden. So wie auch der Marketingcharakter in Frage zu stellen ist, der sein Denken nur auf die Manipulation der anderen ausrichtet. Es ist ebenso grundsätzlich schlecht, wenn man versucht, komplexe Zusammenhänge um jeden Preis mit einfachen Modellen zu erklären ("der Finanzmarkt ist kein Gemüsemarkt", E. Ostrom, Nobelpreis 2009). Die Verbindung zur Lehre darf auch nie außer Acht gelassen werden: Überblick, Urteilskraft und Zusammenhangswissen müssen im Vordergrund stehen. "Viele Wirtschaftswissenschaftler schmoren im eigenen Saft. Sie bekommen ihr Feedback vornehmlich von Gleichgesinnten und können sich so ihre eigene Realität konstruieren", Axel Ockenfels, VWL-Prof. Uni Köln, in Die Zeit 7/ 2011, S. 34.

Weiterhin sollte der Wissenschaftler sich immer im klaren darüber sein, dass er nicht über Allem schweben kann und so objektiv auf die Welt blickt. Jeder ist Beobachter und Akteur zugleich. Er erkennt die Welt über seine Wahrnehmung als Filter, die sich aus seinen Lebensumständen ergeben. ("Wir sehen die Dinge nicht, wie sie sind, sondern so, wie wir sind", Talmud). Diese bestehen insbesondere aus den beruflichen und privaten Kreisen, in denen man sich bewegt. Insofern muss sich der Wissenschaftler auch immer damit auseinandersetzen, wie das Ganze funktioniert ("man kann die Welt nicht aus einem Punkt beschreiben", Niklas Luhmann, großer deutscher Soziologe). Jeder hat auch einen blinden Fleck (insofern ist die Produktion von Missverständnissen eine logische Voraussetzung für Verschiedenheit), so dass es annähernde Wahrheiten nur im Diskurs gibt.  Daher mein Eintreten für generelle Ansätze und Vorgehensweisen. Ob es einem dabei noch gelingt, eine moralische Komponente zu berücksichtigen in dem Gestrüpp von Macht und Abhängigkeiten (wie zum Beispiel einen gesellschaftlichen Diskurs einzufordern, Jürgen Habermas), muss jeder für sich selbst entscheiden. Zumal es nicht nur bei der Formulierung bleiben darf, sondern das praktische Handeln zu berücksichtigen ist (wie es Max Weber als Verantwortungsethik einfordert). Ein Einstieg in ein neues Denken ist zumindest erforderlich, das ethische Prinzipien integriert und jenseits reiner ökonomischer Erfolgsmaßstäbe sich auch um Umwelt (sowie alternative Energien), Armut und die Zukunft ohne Wachstum kümmert. Die drei elementaren Frage von Immanuel Kant gelten letztlich auch für die Forschung: Was können wir wissen? Was sollen wir tun? Was können wir hoffen? Für ethische Fragen hat allerdings die Ökonomie noch keine gute Sensorik entwickelt. So was wie eine systematische Ethikprüfung wie in der Medizin gibt es noch nicht. Einen möglichen Weg bietet die Konzeption "Zivilkapitalismus" an. Als verantwortungsvoller Bürger setzt man die Ökonomie als Gestaltungsmittel der Weltverbesserung ein.  "Die Mainstream-Ökonomie weiß nicht mehr, was ein Argument ist. Es werden einfach Behauptungen aufgestellt", Ulrike Herrmann, Wirtschaftskorrespondentin der TAZ, 30.11.2015, S. 12.  "Nur wer gegen den Strom schwimmt, gelangt zur Quelle", aus China.

"Forschen braucht Zeit. Man muss dafür alles andere auch mal ein bisschen wegdriften können", Harald Uhlig, deutscher Volkswirtschaftsprofessor, University of Chicago.

"Weil Denken die schwerste Arbeit ist, die es gibt, beschäftigen sich auch nur wenige damit", Henry Ford, US- Autobauer.

Forschungskompetenz:

"Ich bin überzeugt, dass die Menschen von den Ergebnissen ihrer Leistungsfähigkeit überfordert werden", Günter Grass, Schriftsteller.

Für das Wintersemester 2009/ 2010 habe ich eine neue Veranstaltung "Forschungskompetenz" für den Masterstudiengang "Logistik" entwickelt. Hier werden die Wissenschaftstheorie, die Techniken wissenschaftlichen Arbeitens, die Forschungsmethoden, die Forschungsförderung (Finanzierung) und der Forschungstransfer gebündelt. Natürlich wird auch diskutiert, was Forschung ist. Aus Sicht der Wirtschaftswissenschaften stehen Innovationen im Vordergrund. Die Veranstaltung hat zwei Stränge: Erstens soll sie Methodenwissen vermitteln. Zweitens soll an jeweils konkreten Projekten der StudentInnen die praktische Anwendung erfolgen (Arbeitsprobe und Leistungskontrolle). Diese Veranstaltung habe ich wieder aufgegeben, weil ich zu wenig im Schwerpunkt "Logistik" unterwegs bin. In praktischen Projekten komme ich aber noch mit Projekten der Logistik in Berührung.

"Die Geduld nicht zu verlieren, auch wenn es unmöglich scheint, das ist Geduld", Japanisches Sprichwort (Se´paciente con todo el mundo; pero sobre todo contigo mismo, San Francisco de Sales).

 

Konkrete Vorhaben:

Tagungen/ Vorträge/ Konferenzen:

I. Volkswirtschaftslehre:

- Das Institut zur Erforschung wirtschaftlichen Verhaltens, Köln e. V. und das Ostasieninstitut, Ludwigshafen haben in Kooperation ein Symposion "Transformation in China"  im SS  2004 veranstaltet (24. April). Referenten waren  Prof. Dr. G. Brinkmann (Uni Siegen), Prof. Dr. Xeuwu Gu (Uni Bochum), Prof. Dr. W. Pippke (FH öffentl. Verv. Münster), Dr. M. Vermeer, OAI, Dr. P. Hopp (Rechtsanwalt,  Hamburg), Prof. Dr. W. Krämer, Prof. Dr. R. Busch (FH Ludwigshafen). Im Mittelpunkt stand eine umfassende interdisziplinäre Betrachtung, die Politik, Verwaltung, Rechtssystem, Bildungssystem, Kultur und Wirtschaftssystem umfasste. Ich habe einen Vortrag über die Rolle von KMU und Mittelstandspolitik in China gehalten.  Die Studenten haben in einer begleitenden Lehrveranstaltung volkswirtschaftliche Themen bearbeitet und überwiegend Hausarbeiten angefertigt.  Transformationsaspekte - einschließlich der EU - Osterweiterung - sollen auch verstärkt in die Lehre einfließen. "Chinas Aufstieg zur Produktionsmacht wird denselben Einfluss auf die Welt haben wie die Industrialisierung der USA, vielleicht sogar noch einen größeren", Andy Xie, ehemaliger China - Analyst bei Morgan Stanley, Hongkong (stolperte über eine Pressemitteilung, in der er Singapur als Geldwäschezentrale für Indonesien bezeichnete).

- Auf der Fach - Tagung der Volkwirtschaftsprofessoren an Fachhochschulen in Deutschland, Österreich und der Schweiz an der Zürcher Hochschule Winterthur im Mai 2005 ging es um  wirtschaftliche Strukturprobleme der drei Länder. Ebenso wurden das Bildungssystem der Schweiz und  Probleme der Alterssicherung behandelt. Eine Arbeitsgruppe beschäftigte sich auch mit "Teaching Economics". Das aktuelle Treffen fand vom 09. bis 11. Mai 2007 an der FH Augsburg statt. Es ging um die Globalisierung und ihre Auswirkungen auf die Wirtschaftspolitik. Auch E-Learning - Konzepte werden wieder diskutiert. Augsburg war als Heimatstadt der Fugger und Welser, aber auch von F. List und B. Brecht, ideal für das Globalisierungsthema geeignet. Das nächsten Treffen wurde vom 13.5. bis 15.05. 2009  in Erfurt und Schmalkalden ausgerichtet. Vorträge behandeln die Folgen der Finanzkrise. Bekannteste Referenten waren Thilo Sarrazin aus Berlin und Jan Pieter Krahnen vom Institute of Finance aus Frankfurt. Am 11. bis 13. Mai 2011 in Jena steht die Ökonomie der Nachhaltigkeit im Mittelpunkt (neue Indikatoren in der VGR, Grundlagen der Nachhaltigkeit, "Green New Deal"). Themenschwerpunkte der Fachtagung 2013 am 05. bis 07. Juni in Köln und Aachen sind die folgenden: Das Menschenbild der Ökonomie, Märkte im Wandel (neue Herausforderungen an die Wirtschaftspolitik), Euro-Krise: Staatsschuldenkrise und Finanzmarktregulierung. Vgl. auch http://volkswirte-tagung.org . Die Tagung 2015 fand am 10. -12. Juni in Nürnberg und Weiden statt. Thema waren die "Perspektiven einer langfristig nachhaltigen Wirtschaftsentwicklung in Deutschland" (vgl. http://volkswirte-tagung.org ). Vom 17. bis 19. Mai war internationale Fachtagung der Professorinnen und Professoren der Volkswirtschaftslehre an der Hochschule Worms. Das Themenspektrum war breit (Superwahljahr 2017, Wirtschaftsanalyse, Wettbewerbspolitik auf digitalen Märkten, Emotional Economics, Behavioral Economics, Soziale Sicherung, Blockchain, EU, Aktuelle Geldpolitik).

- Am 20. 03. 06 gab es die 3. Arbeitsmarktkonferenz im Rhein-Neckar-Dreieck (Metropolregion Rhein Neckar) in Mannheim im Center Rosengarten.  Es ging um koordinierte Maßnahmen in einem vernetzten System (Arbeitsagenturen, Städte und Landkreise, Unternehmen), die die Arbeitsmarktsituation in der Metropolregion Rhein-Neckar verbessern können, um aktuelle Reformen und regionale Ansätze ("Vitalisierung" des AM). Teilnehmer waren unter anderen Müntefering (BMA), Weise (BA), Dreyer, Lautenschläger und Stolz (die Arbeitsministerinnen der drei Bundesländer "He, B. -W. und RLP") und Voscherau (BASF). Im Zentrum standen zwei Problemgruppen: die Integration Jugendlicher in den Arbeitsmarkt und die Beschäftigung älterer Arbeitnehmer. Für letztere ging es auch um Möglichkeiten der Selbständigkeit. Am 27. 04. 07 fand die 4. Arbeitsmarktkonferenz unter dem Motto "Wer Arbeitsmarkt sagt, muss auch Bildung sagen" statt. Die Fachforen beschäftigten sich mit dem Kooperativen Übergangsmanagement Schule - Beruf (KÜM, Kooperation mit 15 Hauptschulen ab der 7. Klasse) und der Regionalstrategie Demographischer Wandel. Tagungsort war die SRH-FH Heidelberg. Die 5. Arbeitsmarktkonferenz fand am 9. April 2008 im Feierabendhaus der BASF in Ludwigshafen statt. Thema war die "Fachkräftesicherung für die Metropolregion, Bildung - Integration - Demografie". Die Arbeitsmarkt- und Bildungsforschung in der Metropolregion Rhein-Neckar wird 2008 im Heinrich-Vetter-Forschungsinstitut e. V. für Arbeit und Bildung, Mannheim (HVFI, Forschungsnetzwerk) gebündelt, in dem ich auch mitwirke. Auf der 6. Arbeitsmarktkonferenz in der Hochschule der BA war das Thema "Neues Wachstum braucht Umfeld".  Dies wurde auf fünf Fachforen behandelt (Wachstum durch Gestaltung des demographischen Wandels, durch familienorientierte Personalpolitik, durch Bildung, durch Beschäftigungsfähigkeit und Arbeitgeberattraktivität, durch Standortmarketing) . Frei geschaltet wurde das Internetportal "Leitsystem demographischer Wandel". Bei der 7. Arbeitsmarktkonferenz wird das Thema "Bewegung! Gemeinsam dem Fachkräftemangel begegnen" behandelt. Sie findet am 17.11.11 im John Deere Forum in Mannheim statt. Die 8. Arbeitsmarktkonferenz hat im Oktober 2012 im Pfalzbau Ludwigshafen die Demographie (Regionalstrategie Demographischer Wandel) zum Thema. Auf der 8. Arbeitsmarktkonferenz am 24. Juni 2013 geht es um das Thema "Potentiale nutzen - Arbeit der Zukunft gestalten" im Feierabendhaus der BASF in Ludwigshafen.

- Vom 09. bis 11.10.2009 fand in Karlsruhe (Hochschule Karlsruhe Technik und Wirtschaft) die gemeinsame Herbst - Tagung des Arbeitskreises Politische Ökonomie und der Keynes-Gesellschaft statt unter dem Thema "Keynes 2.0 - Perspektiven einer modernen keynesianischen Wirtschaftstheorie und -politik". Ich hielt ein Referat mit dem Thema "Keynes meets Marx".

II. Mittelstands - Ökonomik (KMU-Treffen):

- Anfang September 2006 nahm ich an  einer Mittelstands - Tagung in Siegen  mit einem Vortrag teil.  Es ging um die gesamte Breite der betriebswirtschaftlichen Mittelstandsforschung. Die Tagung richtete sich auch an Praktiker. Die Veröffentlichung dazu erschien im Oktober 2007.

-Am 17. Mai 2007 besuchte ich eine Tagung über KMU - Finanzierung in Polen und Deutschland sowie  EU -  Förderprogramme für KMU an der Universität Krakau. Der Workshop wurde vom Institut zur Erforschung wirtschaftlichen Verhaltens, Köln, zusammen mit der Uni in Krakau organisiert. Das Collegium Maius der Universität wurde im 1400 Jahrhundert gegründet und gehört mit Bologna und Prag zu den ältesten europäischen Universitäten (hier studierte Nikolaus Kopernikus).

- Am 25. 09.2007 fand der 5. Mittelstandstag der Metropolregion Rhein-Neckar im Hack-Museum, Ludwigshafen, statt: www.mittelstandstag.info . Es handelt sich um eine Kontakt- und Austauschplattform für KMU.

- Am 23.10.2007 fand der "Tag des industriellen Mittelstandes" des BDI in Berlin statt. Am 28. 11. 2007 gab es einen Festakt zum 50-jährigen Jubiläum des Instituts für Mittelstandsforschung (IfM), Bonn,  mit dem Thema "Mittelstand und Mittelstandsforschung im Wandel der Zeit" im Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie in Berlin.

- Am 2. April 2008 ging es um das Thema "Globalisierung als Chance für den Mittelstand ". Um 9.00 Uhr begann die Veranstaltung an der TU Kaiserslautern, die zusammen mit der FH und dem Technologie- und Innovationsforum Pfalz auch Ausrichter war. Viel Raum nahm der chinesische Markt ein. Vgl. www.kit.uni-kl.de/forum.html .

- Am 15. 10. 2008 gab es um 14.00 Uhr einen Existenzgründertag an der FH Ludwigshafen.

- Am 25.09.2009 fand ein Workshop über Innovation in Mailand statt, der gemeinsam von innohub/Mailand, Zenit/Mühlheim und dem Institut zur Erforschung wirtschaftlichen Verhaltens e. V./Köln veranstaltet wurde zusammen mit der Industrie- und Handelskammer Mailand Ich hielt einen Vortrag über "Innovationen in KMU und die Folgen der Finanzkrise" (in Englisch).

- Vom 23.09. bis 24.09. 2010 gab es das zweite Forum Mittelstandsforschung an der Uni Siegen. Veranstalter sind neben der Uni (Siegener Mittelstandsinstitut) das IfM Bonn, das CREPS in Lüneburg und die kfw-Bankengruppe. Thema ist "Erfolgsmodell Mittelstand? - Rahmenbedingungen, Strategien, Werteorientierung. Ich bin mit einem Vortrag über Mittelstandspolitik in China, Japan und USA vertreten und Session Chair.

- Am 01. Februar 2011 veranstaltete das Bundesministerium für Wirtschaft in Mainz (ZDF Konferenzzentrum) den Mittelstandstag 2011. Im Mittelpunkt standen die Themen Fachkräftesicherung, Existenzgründung und Unternehmensnachfolge.

- Für den 06. Mai 2011 habe ich ein Symposion an der Istanbul Kültür University organisiert. Thema war "Family Business and its Infrastructure in Germany and Turkey: A Comparison". Dabei ging es um die vier Themenbereiche "Overview about Familiy Business and Research", Consulting, Finance/ Banks und Transferring Power from one Generation to another", jeweils für Deutschland und die Türkei. Das letzte Thema wurde mit einer Diskussionsrunde abgehandelt. Die Teilnehmer waren aus den beteiligten Hochschulen oder aus der Praxis.

- Am 29. März 2012 findet in Mainz im ZDF der Mittelstandstag Rheinland-Pfalz statt. Es geht um Unternehmensfinanzierung sowie Umwelt- und Ressourceneffizienz.

-Am 23. und 24. Oktober 2012 gibt es eine WiN-Mittelstandsmesse auf dem Maimarktgelände in Mannheim.

-Am 28. Juni 2013 findet der erste Mittelstandstag Deutsche Weinstraße im Saalbau, Neustadt Weinstraße, statt (abgesagt und auf Herbst verschoben).
 

Meister Konfuzius sprach: "Der Wissende ist noch nicht so weit wie der Forschende, der Forschende ist noch nicht so weit wie der heiter Erkennende"

Wissenstransfer (Consulting & Services):

"Nichts in der Welt ist schwierig; es sind nur unsere Gedanken, welche den Dingen diesen Anschein geben", aus Arabien.

Im Zusammenhang mit einer weit über dreißigjährigen Beschäftigung mit KMU in Forschung und Lehre, aber auch mit meinem Lehrbuch der Mittelstandsökonomik und vielen Fachaufsätzen und Veranstaltungen, - insbesondere in der Weiterbildung - zum Mittelstand bin ich dabei, ein Entrepreneurship-, KMU- und Fördermittel - Know-how für die Beratung (eher im Sinne einer sozialökonomischen Hilfe wie sie auch Peter Drucker gesehen hat; der Begriff "Unternehmensberatung" ist heute oft negativ belastet: "Unternehmensberater sind wie Zitronenfalter...", s. u.) aufzubauen. Dieses soll alle Serviceleistungen rund um eine Unternehmensgründung und -führung und Finanzierung/öffentliche Fördermittel (EU, Bund, Länder) für KMU beinhalten ebenso wie die Märkte in Ostasien. Ich versuche zusätzlich, dies in ein Netzwerk mit bestehenden Fachberatungen (KMU, Ostasien) einzubinden. So bin ich mittlerweile in der Lage, für jedes Problem den meiner Auffassung nach bestmöglichen Rat anzubieten.

"Human beings, who are almost unique in having the ability to learn from the experience of others, are als remarkable for their apparent disinclination to do so", Douglas Adams, (1952-2001, britischer Autor).

Ein Schwerpunkt soll generell das Umfeld der KMU und die Berücksichtigung im Management sein (Managerial Economics). In den vergangenen Semestern habe ich mich dabei verstärkt dem Thema "Steuern" gewidmet. Gegenwärtig und zukünftig stehen die Rahmenbedingungen, Märkte und Direktinvestitionen in Ostasien (China, Japan) sowie weltweite Wertschöpfungsprozesse und Wertketten (Produktion, Umwelt, Logistik) im Mittelpunkt. Der Einfluss von Finanzkrise und Kultur auf das Innovationsverhalten von KMU interessiert mich dabei besonders. Die Vereinfachung der Kapitalmärkte, um KMU weltweit größere Chancen in der Globalisierung zu geben (vor allem Teilnahme am technologischen Fortschritt), wird eines der großen Zukunftsthemen sein, das nach der Finanzkrise noch an Bedeutung gewonnen hat. In diesem Zusammenhang rückt auch eine vergleichbare Wettbewerbsfähigkeit von KMU immer mehr ins Blickfeld, so dass sich der Vergleich der Mittelstandspolitik der führenden Wirtschaftsnationen lohnt. Das Thema "KMU und internationale Wettbewerbsfähigkeit bzw. Wettbewerb" habe ich in verschiedenen Vorträgen behandelt. Zunehmend versuche ich auch, Familienunternehmen mit ihrer Nachhaltigkeit in die Betrachtung aufzunehmen (typische Strukturen sind kulturell geprägt, Nachhaltigkeit ist ökologisch, ökonomisch und strategisch gemeint). Hierzu organisiere ich für 2011 ein Symposion in Istanbul.  Vergleiche zu diesen Punkten meine Beiträge aus letzter Zeit. Im April 2012 findet ein Symposium mit dem BDI zu diesem Thema in Berlin statt (Co-Referat). Weltweit wird inzwischen ausgiebig diskutiert, wie der deutsche Mittelstand ganz entscheidend bei der erfolgreichen Bewältigung der jüngsten Wirtschaftskrise mitgewirkt hat. Dies rückt die von mir beschriebene zentrale Fragestellung in den Mittelpunkt der globalen Wirtschaftsforschung (USA, China, Japan u. a.) und beweist die immer wieder von mir beschworene Bedeutung der volkswirtschaftlichen Mittelstandsforschung (vgl. z. B. Astrachan, J. H./ Pieper, T. M.: Das macht den Deutschen keiner nach, in: Die Zeit 9/ 2011, S. 35). Im Jahre 2014 habe ich begonnen, mich verstärkt mit Fragen der Finanzierung zu beschäftigen. Mich interessiert besonders, welche Auswirkungen die Finanzkrise 2008 und die Eurokrise mittel- bis längerfristig haben. Hier ist eine wichtige Schnittstelle zwischen BWL/ Mikro- und Makroökonomik. Der Mittelstand gilt als besonders seriös, weil er nachhaltig und in vertrauenswürdigen Netzwerken agiert. Deshalb ist es eine interessante Fragestellung für mich, inwieweit Compliance - Aspekte dort eine Rolle spielen.

Generell ist Beratung im mittelständischen Bereich sehr schwierig, weil bestehende ökonomische Theorien kaum eine Richtschnur bilden für konkrete Probleme. Für einen komplexen Anwendungsfall reichen oft die wissenschaftlich, praktische Urteilskraft sowie die Erfahrung nicht aus. Außerdem muss die Vertrauensbasis längerfristig aufgebaut werden (Unternehmer schätzen nichts höher als ihre Unabhängigkeit und sind misstrauisch gegenüber den Motiven der Wissenschaftler). Oft wird die Beratung auch sehr kurzfristig in Krisen nachgefragt, wenn es für eine Rettung schon zu spät ist (noch schlimmer ist es allerdings, wenn sie aus falschem Stolz gar nicht nachgefragt wird).

Aus diesen Gründen verfolge ich mit Beratungen  keine pekuniären Absichten (Honorare, Drittmittelbeschaffung; evtl. erst später Professionalisierung geplant), sondern sie dienen dem Kontaktaufbau und der Kontaktpflege zur Praxis mittelständischer Unternehmen und dem ständigen "Up to Date" - Sein  in der Praxis von KMU. Eine Zusammenarbeit ist auch auf der Ebene Praktika/ Bachelor-, Master- Arbeiten und Werksbesichtigungen möglich. Vgl. auch meinen Mittelstandspool, der alle relevanten Informationen rund um KMU bietet, auf der Seite "Links" bzw. meine Informationen über neuere Entwicklungen der  Mittelstandsökonomik auf der Seite "Übung".

"The definition of a consultant is someone who borrows your watch, tells you the time and then charges you for it", (Geschäftswitz).

Weiterbildung (Further Education) :

"Das beste Wissen ist das, was du kennst, wenn du es brauchst", aus Arabien.

An der privaten Fachhochschule des Mittelstands (FHM) in Bielefeld, Institut für Mittelstand in Lippe/ Detmold habe ich im MBA-Weiterbildungsstudien-gang "Management in Medium-Sized Business" ("Unternehmensführung in der mittelständischen Wirtschaft") einen Lehrauftrag  und  betreue das Modul "Trends Towards Medium-Sized Business" (Trends im Mittelstand). Die Teilnehmer sind überwiegend Ingenieure, aber auch Natur- und Wirtschaftswissenschaftler sowie Praktiker.  Die FHM hat 2005 ein Deutsch-Chinesisches Mittelstandsinstitut - DCMI - in Suzhou eröffnet. Hier werden überwiegend in China über ein Semester China-Manager ausgebildet. Das Projekt wird vom BMBF und vom DAAD gefördert. Das Gerüst bilden vier Module (Wirtschaft in China,  Interkulturelles Management, Sprache/Madarin und Persönliche Kompetenz).

Ab 2010 führe ich zusätzlich das Modul "Management of Medium-Sized Business" durch, weil in Zukunft eine Zusammenlegung mit dem oben beschriebenen Modul beabsichtigt ist. Hierzu wurde ebenfalls ein Skript entwickelt, das den Schwerpunkt in aktuellen Managementbereichen (Wertemanagement, Changemanagement, Umweltmanagement, Internationales Management/Kooperationsmanagement, Wertkettenmanagement) von KMU hat. Das Lernen ist hier durchaus reflexiv, in dem Sinne, dass ich selbst viel von den Praktikern übernehmen kann.

Außerdem beschäftige ich mich mit dem Kooperationsmanagement kleiner und mittlerer Unternehmen zu Schulungszwecken für Unternehmer und Führungskräfte.  (Optimales Ressourcenmanagement kleiner und mittlerer Unternehmen im Auslandsgeschäft) .

Im Master "Unternehmensführung im Wohlfahrtsbereich" (Uni Heidelberg und GIP, FH Ludwigshafen) halte ich die Veranstaltung "Methoden zur Erstellung der Masterthesis". 2013 bin ich in den Master "Innovation Management" eingestiegen, der bei der GSRN durchgeführt wird.

Mit dem Beijing Administrative College (BAC, Verwaltungs- und Parteihochschule) in Peking habe ich mehrere Vorträge in International Economics (Englisch) geplant. Diese habe ich an dieser Hochschule, an der Capital University of Economics and Business, Beijing, und an dem Gansu Administrative College in Lanzhou gehalten. Weitere Vorlesungen sind in Beijing, im Süden Chinas und Tibet geplant. Im Herbst 2010 hatte ich eine Gastprofessur in Istanbul.

 "The lifeblood of an organism is its ability to learn", Frank Friedlander.

Projekte (Current Research):

"Auch wenn man es nicht weiß, hat man meist eine Wahl. Wichtig ist die Kunst, Alternativen zu suchen, zu unterscheiden und bewusst zu wählen", Paul Wilson.

Der Zusammenhang "Umfeld-Management" beschäftigte mich in jüngster Zeit in verschiedenen Aspekten: Für ein Buch "Unternehmensführung im Mittelstand" im Rahmen der Fachgruppe "Mittelstand" des bdvb habe ich einen Beitrag über Personalführung und Organisation im Wandel überarbeitet und aktualisiert (2. Auflage Ende 2009). Für ein Buch von der Hochschule des Mittelstands/Bielefeld und von der PROGNOS AG/Basel  habe ich einen Aufsatz über Allianzen und Kooperationen  mit Familienunternehmen angefertigt (auch Serie im Handelsblatt mit Fallstudien und Interviews Februar bis April 2006). Die beiden Aufsätze und damit auch die Bücher sind im Frühjahr 2006 in der Erstauflage erschienen. Für das Jahr 2011 organisierte ich ein Symposion über Familienunternehmen in Istanbul. Im Frühjahr 2012 findet ein Symposion über Familienunternehmen mit dem BDI in Berlin statt (Institut zur Erforschung wirtschaftlichen Verhaltens e. V. organisiert). "Unabhängigkeit ist eine Mittelstandsblasphemie. Wir sind alle abhängig voneinander", George Bernhard Shaw.

Im Jahr 2007/ 2008 habe ich zusammen mit Karsten Ranger eine Mittelstands-Fallstudie geschrieben, die ich in Veranstaltungen einsetzen kann (Beitrag für eine Sammlung von Fallstudien als Lehrbuch, von der FH Mittelstand herausgegeben, Gabler -Verlag).

Außerdem habe ich mich auf eine Tagung an der Hochschule Krakau (Polen) im Mai 2007 vorbereitet. Es handelt sich um die Malopolska School of Public Administration Cracow University of Economics, www.msap.ae.krakow.pl . Es ging um Förderprogramme der EU für KMU.

Für ein Symposion im April 2008 im OAI zusammen mit einer finnischen Hochschule (Rauma) habe ich einen Vortrag über die aktuelle weltweite Finanzkrise vorbereitet.

Durch die Finanz und Weltwirtschaftskrise ist Karl Marx wieder hochaktuell geworden. In einem Vortrag habe ich mich mit der Bedeutung von ihm in China beschäftigt. Ein zweiter mit dem Titel "Keynes meets Marx" soll neben den Bezügen zwischen beiden die zukünftige Rolle Chinas an den Weltfinanzmärkten herausarbeiten.

Für einen Aufenthalt bzw. Workshop in Mailand im Herbst 2009 (IHK Mailand) habe ich mich  mit dem Thema "Innovations in small and medium-sized enterprises: Consequences of the current financial crisis" beschäftigt. Innovation ist ein ständiges Zentralthema, weil es unseren technischen Vorsprung sichert und damit letztlich unseren Wohlstand. Für eine Tagung im Jahre 2011 erarbeite ich einen Vortrag mit dem Thema "Innovation and Culture. The Example China (and Japan)".

Anknüpfend an die oben dargelegten Gedanken über eine neue ökonomische Theorie plane ich ein Buch-Projekt über die Gesetzmäßigkeiten der Globalisierung und der Weltwirtschaft (Struktur, Entwicklung, Interdependenzen, Konsequenzen). Es geht unter anderem um eine neue Verteilung in der Welt (Aufstieg Chinas und dessen Auswirkungen) und den Versuch einer Prognose. Betrachtet werden auch Wertverschiebungen der Produktionsfaktoren ( Abstieg des Faktors "Arbeit" und Aufstieg des Faktors "Umwelt") und der Wandel in den Wertschöpfungsprozessen der Unternehmen. Dabei sollen auch unkonventionelle Aspekte und sehr innovative Gesichtspunkte (z. B. theoretische Erklärung und Prognose von Spekulationen auf den Finanzmärkten)  berücksichtigt werden. Verhaltenswissenschaftliche Grundlagen (Weltkommunikation, kulturelle Aspekte) werden ebenso wie das Umweltproblem (u. a. Weltklimawandel, erschöpfbare Ressourcen) einbezogen. Auch die spezifischen Internationalisierungsstrategien  der Unternehmensgrößenformen sollen behandelt werden. Eine Reihe von Vorträgen wurden und werden in diesem Zusammenhang entwickelt. Ein großer Teil der Präsentationen liegt auf Englisch vor. Mittelfristig ist ein Buch geplant, das die langjährigen Erfahrungen des Autors im Bereich der Internationalen Wirtschaft widerspiegelt und die vielfältigen Fächerinteressen verbindet. Das Buch soll den Lehrbuchcharakter mit dem eines Sach- und Fachbuches verknüpfen. Dadurch soll es sowohl für "interessierte Laien", die sich über die Globalisierung informieren wollen,  als auch für Studenten internationaler Studiengänge, die sich einen schnellen und kompakten Überblick verschaffen wollen, nützlich sein. Es ist auch beabsichtigt, Aspekte der interkulturellen Kommunikation und der interkulturellen Kompetenz aufzunehmen, da hier langjährige Erfahrungen mit Veranstaltungen bestehen und es noch kein gutes Fachbuch gibt.

In Kooperation mit Kollegen an anderen Hochschulen ist ein Statistik - Lehrbuch angedacht (mit Übungsaufgaben, Bezug zur empirischen Sozialforschung, amtliche Statistik "Ostasien").

Ostasien (East Asia):

"Körperlos ist alles Wissen. Des Wissens Körper ist die Welt", Zen.

2004 habe ich eine Tagung mit Experten über die Transformation in China organisiert. Ich selbst habe einen Vortrag über KMU und Mittelstandspolitik in China gehalten (daraus ist ein Aufsatz entstanden für die FHM in Bielefeld). Die Globalisierung hat zu einem Bedeutungszuwachs der Mittelstandspolitik überall auf der Welt geführt. Sie ist auch ein wichtiger Bestandteil der Wettbewerbsfähigkeit eines Landes. Hier versuche ich Lehren von den Hauptkonkurrenten auf dem Weltmarkt  (China, Japan, USA) und ihrer Mittelstandspolitik zu ziehen. Hieraus ist ein Vortrag und ein Aufsatz für eine Tagung im Herbst 2010 entstanden.

Zunehmend konkretisiere ich den oben beschriebenen Zusammenhang auf die Verbindung  zwischen den Gebieten "KMU und Ostasien". Dies ist sowohl aus Sicht der Volkswirtschaftslehre  als auch der Betriebswirtschaftslehre fruchtbar und sinnvoll. Denn nachdem seit vielen Jahren deutsche Großunternehmen, vor allem in Joint - Ventures, in China und auch in Japan tätig sind, machen in jüngster Zeit auch mittelständige Unternehmen ansteigend Direktinvestitionen in Ostasien, sowohl Zulieferer als auch Nischenanbieter. Mittlerweile verlassen auch einige wieder Asien (auch dies ist interessant zu untersuchen).

Im Sommer 2006 habe ich an einem Vortrag und Aufsatz über Chancen und Risiken deutscher kleiner und mittlerer Unternehmen  in der VR China, der  für eine wissenschaftliche Tagung über den Mittelstand an der Uni Siegen zugelassen wurde, gearbeitet. Der Vortrag fand am 08. 09. 2006 statt. Der Beitrag wurde in einem begutachteten Tagungsband  im Dezember 2007 veröffentlicht . Ein zweiseitiges Abstract  des Beitrags ist auf der Tagung - CD.

Im Herbst 2007 habe ich den Zusammenhang "Kultur-Wirtschaft"   in Bezug auf Japan in einem Aufsatz  analysiert, der im Frühjahr 2008 erschienen ist. 2010 arbeite ich an einem Projekt mit dem Thema "Innovation and Culture. The Example China (and Japan)". Tagungsbeitrag 2011 und Aufsatz sind geplant.

Für das Studienhaus Wiesneck (Institut für politische Bildung Baden-Württemberg e. V., Freiburg-Buchenbach, Lehrerfortbildung) habe ich an einem Beitrag mit dem Thema "China - zwischen Staat und Markt sowie die Rolle in der Weltwirtschaft" für November 2007 gearbeitet. Für 2010 geht es um die Frage: China - Anker der Weltwirtschaft? 2011 bildet China den Schwerpunkt in einem Vortrag über die Internationale Wettbewerbsfähigkeit.

Für ein Lehrbuch mit Fallstudien habe ich über eine Direktinvestition einer deutschen Kleinstfirma in China als strategische Überlebensmaßnahme geschrieben. Der Aufsatz erschien im August 2008.

Für verschiedene Lehrveranstaltungen und im Rahmen einer Kooperation mit einer chinesischen Kollegin beschäftige ich mich mit der aktuellen internationalen Finanzkrise, ihren Folgen und ihrer Verbindung zu Asien. Daraus sind verschiedene Vorträge hervorgegangen. Sie beschäftigen sich auch mit Karl Marx und der zukünftigen Rolle Chinas (siehe unten).

Im Garten des BAC liegt der Friedhof der europäischen Jesuiten in China. Im Bild sind die Grabstätten der beiden berühmtesten: des Italieners Matteo Ricci (1552-1610, rechts) und des Deutschen Adam Schall von Bell (1591-1666, links). Beide waren auch Berater der chinesischen Kaiser in den Ming & Qing Dynastien. Ersterer übersetzte viele europäische Schriften ins Chinesische und brachte die europäische Uhrentechnik mit, letzterer schulte  die Chinesen in der Astronomie Europas, die damals führend war. Die Jesuiten hielten sich genau an die chinesischen Gepflogenheiten und gewannen in Elitekreisen Freunde. Sie lieferten viele Berichte nach Europa und prägten lange das Chinabild dort. Vgl. auch die Geschichte der Globalisierung auf der Ostasienseite. Vgl. BAC (Ed.): History Recorded by the Stones, Beijing 2009. Dieses China-Bild verbreitete sich dann auch durch die Werke großer Philosophen wie Rousseau und Kant.

Der Deutsche Adam Schall von Bell starb vor 350 Jahren am 15. August 1666 und wurde in Peking bestattet. Durch seine starken astronomischen Prognosen wurde er 1644 zum Direktor des kaiserlichen Astronomischen Amtes berufen und schließlich 1658 von Qing - Kaiser Shunzhi zum Mandarin erster Klasse ernannt. Er reformiert auch den chinesischen Kalender. Er wurde "Tang Jo-wang" genannt: Die Geheimnisse des Himmels ergründender Lehrer, so steht es auch auf seinem Grabstein. 1661 wurde ein Prozess gegen ihn geführt wegen Hochverrats. Er sollte durch fehlerhafte Prognosen den Tod des Kaisers verschuldet haben. Im Prozess ließ er sich durch den belgischen Jesuiten Ferdinand Verbiest vertreten. Der Prozess wurde verloren und Schall kam 1665 wieder frei, weil ein Erdbeben als Zeichen der Unschuld gewertet wurde. In Essen gibt es eine Adam Schall von Bell Gesellschaft.

Mit der chinesischen Verwaltungs- und Parteihochschule in Peking (BAC) habe ich für Herbst 2008 Vorträge in "International Economics" geplant. Ich habe Vorlesungen am Beijing Administrative College, am Gansu Administrative College in Lanzhou (Gelber Fluss, Seidenstraße, Rand der Wüste Gobi) und an der Capital University of Economics and Business  (Wirtschaftsuniversität für die höchsten Führungskader) in Beijing gehalten. Darüber hinaus konnte ich die Tsinghua University (eine der besten chinesischen Universitäten) und die Geely University in Beijing (größte Privatuniversität) besuchen. Auch andere Bildungsinstitutionen (Kindergarten, Grundschule) lernte ich kennen. Expertengespräche habe ich vor allem im Finanzbereich (u. a. Finanzministerium, People`s Bank of China, China Government Securities Depository Trust & Clearing Co., Ltd., Vertreter mehrer Großbanken, European Chamber of Commerce in China) und im Hochschulbereich geführt  In diesem Zusammenhang sind ab 2009  zwei Vorträge entstanden. Einer über die zukünftige Rolle Chinas an den internationalen Finanzmärkten nach der Finanzkrise und einer über die Bedeutung von Karl Marx in China (vgl. Publikationen). Weitere Vorlesungen in China sind geplant, so im Herbst 2012. Mit einer Professorin der Capital University kooperiere ich in einem vom chinesischen Bildungsministerium geförderten Projekt über die weltweite Finanzkrise und Reformen im Finanzbereich.

2013 und 2014 setze ich mich intensiver mit der Umwelt- und Energiepolitik in Asien auseinander. Über die aktuelle Energiepolitik Chinas habe ich 2014 einen Vortrag ausgearbeitet (Netzwerk "Energiemanagement an der HS Lu).

"Der deutsche Mittelstand ist gefordert, schnell in Asien Fuß zu fassen", Jürgen Thumann, BDI-Präsident, auf der 11. Asien-Pazifik-Konferenz in Seoul im Herbst 2007.

"Die Blüte fällt, das Wasser rinnt, der Frühling flieht/ Die Welt hat sich verändert", Li Yu.

Aufenthalte im Ausland (jüngeren Datums):

"Wo dein Teppich ist, da ist dein Heim", Persisches Sprichwort.

So interessieren mich auch laufend die Rahmenbedingungen und  die Mittelstandspolitik in China und Japan;  im Zusammenhang mit diesem  Projekt fand  im  Frühjahr 2005 mit dem Institut zur Erforschung  wirtschaftlichen Verhaltens e. V. ( Köln)  ein Forschungsaufenthalt in China statt (auch Verhältnis der chinesischen Wirtschaft zu Deutschland, Löhne, WK-Regime). Wir wurden vom Beijing Administrative College betreut. Es fand ein Symposium über die akuten Wirtschaftsprobleme beider Länder (u. a. Arbeitsmarkt, Bevölkerungsentwicklung, Sozialversicherung) statt. Informationen wurden in der BDA (Ministry of Foreign Affairs), der Planungsbehörde und der deutschen Außenhandelskammer  eingeholt.               

Im Sommer 2007 fand ein Gegenbesuch in Deutschland statt (die Professoren Yu und Liang). Eine Kooperation wurde vereinbart.

   Universität Krakau , Sitzungszimmer. Krakau ist eine der ältesten europäischen Universitäten. An dieser Universität wirkte einst Nikolaus Kopernikus (1473 - 1543), der mit seiner Theorie von der beweglichen Erde und den um die Sonne kreisenden Planeten eine Wende der Wissenschaft herbeiführte. Die Erde war nicht mehr Mittelpunkt des Weltalls, sondern einer unter vielen Planeten. Seine Idee stammte von Aristarch von Samos, der 1800 Jahre früher diese Erkenntnis hatte. Kopernikus zeigte auch Perspektivwechsel auf, die für seine Zeit revolutionär waren. "Seid nicht wie die Tiere", Nikolaus Kopernikus. Der Appell scheint verklungen.

Mitte Mai 2007 wurde eine Tagung zusammen mit dem Institut zur Erforschung wirtschaftlichen Verhaltens e. V. (Köln) in Polen (Hochschule Krakau: Malopolska School of Public Administration Cracow University of Economics) veranstaltet.

Im Sommer 2007 fand ein Besuch in Japan statt.

Im Herbst 2008 hielt ich mich für Vorträge und Forschungen in China auf (Forschungsfreisemester). Hauptsächlich war ich in Beijing, besuchte aber auch andere Provinzen und Städte (Hebei, Gansu, Tianjin, Chengde).

In der Wüste Gobi an der alten Seidenstraße bei Dunhuang und den Mogao-Grotten (Weltkulturerbe, im Westen Chinas in der Provinz Gansu). Die Seidenstraße symbolisiert die Handels- und Kulturverbindung zwischen Europa und Asien. Gansu ist eine der ärmsten Provinzen , in der einst der jetzige Partei- und Staatschef Hu Jintao (Aufbaukommission, Wasserprojekte) ebenso wie der Ministerpräsident Wen Jiabao (Geomechaniker in Projekten) wirkte (2008 im Frühjahr Erdbeben, soziale Unruhen im Herbst 2008 mit Stürmen von Regierungsgebäuden). Vgl. auch den Artikel über die Seidenstraße. Lanzhou ist die größte Stadt in Gansu. Sie war einst die schmutzigste Stadt der Welt.

"Einmal sehen ist besser als hundertmal hören", Chinesisches Sprichwort.

Im September 2009 habe ich an einem bilateralen Workshop in Mailand teilgenommen (Vortrag über  "Innovations in small and medium-sized enterprises: Consequences of the current financial crisis"), auf dem Zenit/ Mülheim, IEWV/ Köln  und Innohub/ Mailand aufgetreten sind. Third Meeting of Osservatorio Innovatione e Credito of the Milan Chamber of Commerce.

Die Region der Industrie und Handelskammer Mailands, die Lombardei, ist eine der erfolgreichsten Wirtschaftsregionen der Welt. Hier wird 21% des italienischen Bruttoinlandsprodukts erwirtschaftet und 25% aller EU-Patente kommen von hier. Das Bild zeigt die "Camera Di Commercio di Milano" direkt neben dem Dom, d. h. den Palazzo Giureconsulti, in dem die Tagung stattfand. Das Ballungszentrum kann als Cluster gesehen werden, das als Vorbild für viele andere in der Welt gilt, sicher auch für die Metropolregion Rhein-Neckar. Mailand ist auch das europäische Mekka für Mode und Design. Mit 1,3 Mio. Einwohnern ist es die zweitgrößte Stadt Italiens und heimliche Hauptstadt.

Im Herbst 2010 machte ich einen einwöchigen Aufenthalt in Istanbul/ Türkei an der Kültür - University mit Vorträgen im Rahmen des Erasmus-Programms (Lehrauftrag). Die Referate waren aus den Bereichen Internationale Wirtschaft (Finanzkrise, EU und Türkei), Finanzierung und KMU sowie Wirtschaftsbeziehungen zwischen Deutschland und Türkei (genaue Themen).

Lehre an der Istanbul Kültür University im Oktober 2010.

Eine Forschungskooperation im Bereich kleiner und mittlerer Unternehmen/ Entrepreneurship/ Family Business wurde angestoßen. Diese beginnt mit einem Symposion im Mai 2011 über Familienunternehmen in der Türkei und Deutschland, insbesondere Unternehmensnachfolge. Das Symposion wurde von AGMER (Forschungsinstitut für Familienunternehmen in der Türkei) und dem Kölner Forschungsinstitut zur Erforschung wirtschaftlichen Verhaltens e. V. durchgeführt. Weitere Aktivitäten sind geplant. Als Ergebnis kann festgehalten werden, dass die Familienunternehmen in Deutschland und der Türkei durchaus ähnliche Probleme haben. Bei deren Lösung könnte man voneinander lernen und kooperieren. In der Wissenschaft fehlt auf beiden Seiten eine einheitliche Definition, was hinderlich ist. Die Forschung müsste stark ausgeweitet werden. Es entstand ein kleines Buch über die Vorträge, Diskussionen und Ergebnisse der Veranstaltung. Nächstes Jahr veranstaltet die Kültür Universität einen Kongress zum Thema.

Aktive Teilnehmer (Vorträge, Diskussion) der Veranstaltung 2011.

 "Gottes ist der Orient! Gottes ist der Occident! Nord- und südliches Gelände Ruht im Frieden seiner Hände", J. W. von Goethe, West-östlicher Diwan.

Im Herbst 2012 plante ich, Vorträge/ Vorlesungen in China zu halten. Diese sollten zuerst im Süden stattfinden; abschließend wollte ich eine Vorlesung in Peking halten. Wegen der politischen Unsicherheit (Machtkämpfe in der KPC) konnte ich dies nicht umsetzen, bin aber durch China gereist.

"Auf Reisen in fremde Länder lernt man nicht das Land kennen, sondern sich selbst", aus Tibet.

Forschungsergebnis:

"Aller Anfang ist schwer, am schwersten der Anfang der Wirtschaft",  (Goethe, Hermann und Dorothea).

Ende 2003  ist das oben dargestellte Buch von mir erschienen: Mittelstandsökonomik, München. Mit folgenden Link finden Sie eine kurze Inhaltsbeschreibung: Vahlen, Krämer. Ausführliche Buchanzeigen bzw. kleinere Besprechungen gab es in folgenden Zeitschriften: WiSt (10/2003, 631; 11/2003, 679), Controlling (10/2003), IHK-Journal (3/2004,36), Zeitschrift für kleine und mittlere Unternehmen (IGA, IV/2003), bdvb - aktuell (I/2004, 30), Mittelstand - Spezial (4/2003, 7), Betriebsberater (4/2004), Verkehrsrundschau 36/2004, S. 46. Größere Buchbesprechungen und Kritiken fanden sich in den Informationen aus dem Institut für Mittelstandsforschung der Universität Mannheim (32/2004,4), in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung (FAZ, 07. 06. 2004) und im Nord Handwerk (Januar 2005, 14).                                                                           

"Es ist keiner so klein, als dass er nicht ein Licht anmachen könnte", Schweizer Sprichwort.

Gesamtverzeichnis der Publikationen, Schriften, Paper, Skripte, Vorträge und geplanten Aufsatz-Projekte/ in Arbeit, (Forschungsergebnisse, Publications):

Hinweise: Die Skripte sind an dieser Stelle mit aufgeführt, da sie kreativ und innovativ nach eigenen Vorstellungen entwickelt und ausgeführt werden. Es handelt sich ganz überwiegend nicht um bloße Übernahmen aus Lehrbüchern. Die Skripte werden auch gezielt an die Erfordernisse der unterschiedlichen Studiengänge und Lernziele angepasst und ständig aktualisiert. Sie werden nur an die Teilnehmer der Veranstaltungen übergeben. Es wurden auszugsweise auch Schriften aufgenommen, die ich federführend und verantwortlich redaktionell betreut bzw. konzipiert habe - in denen ich große Teile auch selbst geschrieben habe -  oder Working Paper, die  in größerer Zahl nur vervielfältigt bzw. zum Ausleihen hinterlegt wurden. Von den Vorträgen wurden die als Manuskript vorliegenden aufgenommen. Die Reihenfolge ergibt sich aus den Veröffentlichungszeitpunkten, angefangen mit dem ersten Jahr und dem letzten Jahr am Ende. Mit dem folgenden System werden schnellere Zugriffe ermöglicht:

Sofortzugriff nach Jahren: Direkt zu  2018 oder  zum Jahr davor  2017, oder zum vorvorletzten Jahr  2016  oder zum vorvorvorletzten Jahr 2015 , oder zu den Vorjahren 2014 2013  2012  2011  2010  2009 , 2008,  2007, 2006 , 2005 , 2004 , 2003, 2002 oder zum aktuellen Jahr 2019 oder zum kommenden Jahr 2020 .

Sofortzugriff nach Arten: Direkt zu den wichtigsten Skripten oder zu den aktuellsten. Direkt zu den  aktuellsten Vorträgen. Direkt zum letzten Buch oder zum ersten Buch oder einem Online - Lehrbuch bzw. Direktzugriff auf geplante Buchprojekte.

Sofortzugriff nach Themengebieten: Arbeitsökonomik, Personal, Internationale Wirtschaft, International Economics, Ostasien, Internationale Finanzmärkte, Interkulturelle Kompetenz, Mittelstandsökonomik, Steuern, Finanzen, Statistik, Umweltökonomik, Nachhaltigkeit, Migration.

Analytische Ebenen einer Legitimitätstheorie, Köln 1977, 120 S. .

Determinanten, Entwicklung und Wandel von Arbeitsanforderungen, verv. Ms., Siegen 1979, 43 S.  (u. a. für eine Arbeitsmarkt - Tagung im Wissenschaftszentrum Berlin).

Methoden des wissenschaftlichen Arbeitens auf der Grundlage der Wissenschaftstheorie anhand der Grundzüge der Volkswirtschaftslehre, 26 S., Siegen 1980.

Übungen zur Mikroökonomik (mit praktischen Anwendungen in der Umweltökonomik), Skript, Siegen 1981, 20 S.

Führungskräfte kleinerer Unternehmen. Arbeitsanforderungen und Ausbildungsbedarf, Berlin: Duncker & Humblot, (Beiträge zur Verhaltensforschung, hrsg. von Prof. Dr. G. Schmölders),1982, 553 S., (gemeinsam mit Gerhard Brinkmann und Barbara Knoth).

Der Zusammenhang zwischen Berufsausbildung und Berufstätigkeit. Eine empirische Untersuchung von Ausmaß, Entstehung und Folgen beruflicher Flexibilität bei Führungskräften kleiner Unternehmen, Göttingen: Schwartz (Schriften zur Mittelstandsforschung, hrsg. vom Institut für Mittelstandsforschung, Bonn, mit einem Vorwort von Prof. Dr. H. Albach), 1982, 392 S.

Hochschule und Wirtschaft. Probleme, Erkenntnisse und Konsequenzen, Köln: Deutscher Institutsverlag (Beiträge zur Gesellschafts- und Bildungspolitik, hrsg. vom Institut der deutschen Wirtschaft, IW), 1982, 48 S., (gemeinsam mit G. Brinkmann, B. Knoth und Georg von Landsberg).

Ausbildungsbedarf mittelständischer Unternehmen, in: Gabele, E. (Hrsg.): Märkte - Mitarbeiter - Management, Erfolgreiche Führung kleiner und mittlerer Unternehmen I, (Band 2 in der Reihe „Erfolgreiche Führung in Wirtschaft und Verwaltung"), S. 72-93, Bamberg : Bayerische Verlagsanstalt, 1983, (zusammen mit G. Brinkmann und B. Knoth).

Die Bedeutung innovativer Investitionen und des Führungspersonals für den Unternehmenserfolg mittelständischer Industrieunternehmen, in: Schmalenbachs Zeitschrift für betriebswirtschaftliche Forschung (zfbf), 8/1983, S. 666 - 681, (gemeinsam mit Werner Biehl).

Der Teilarbeitsmarkt für Führungskräfte kleiner und mittlerer Unternehmen , in Soziale Welt, Heft 4 (1983), S. 500 - 513.

Die Verwertung von Ausbildungskenntnissen im Beschäftigungssystem, in: Die Betriebswirtschaft (DBW), 4/1983, S. 525 - 540.

Die Vermögensverteilung in der Bundesrepublik Deutschland, verv. Ms. Informationszentrum Sozialwissenschaft, Bonn-Bad Godesberg, November 1983, 18 S.

Berufssituation und Beschäftigungsaussichten von Wirtschaftswissenschaftlern in kleinen und mittleren Unternehmen, in: Wirtschaftswissenschaftliches Studium (WiSt), 1/1984, S.42 - 45; wieder abgedruckt in: Informationen für die Beratungs- und Vermittlungsdienste der Bundesanstalt für Arbeit (heute: Bundesagentur für Arbeit, ibv), Nr. 12, März 1984.

Abstimmungsprobleme zwischen Bildungs- und Beschäftigungssystem, in: Siegener Hochschulblätter, 1/1984, S. 74 - 81.

Personalwirtschaft in Klein- und Mittelbetrieben - Ein empirischer Überblick -, in: Personal, Report 84, Juni 1984, S. 14 - 17.

Buchbesprechung zu Hoff, A.: Betriebliche Arbeitszeitpolitik zwischen Arbeitszeitverkürzung und Arbeitszeitflexibilisierung, München 1983, in: Zeitschrift für Wirtschafts- und Sozialwissenschaften (Verein für Sozialpolitik), 1984, S.441-443.

Führungskräfte im Mittelbetrieb .Ein Beitrag zur Qualifikationsforschung, in: Internationales Gewerbearchiv (IGA) St. Gallen, (jetzt: Zeitschrift für Kleinunternehmen und Entrepreneurship), Heft 2/1985, S. 98 - 106.

Öffentliche Haushaltsplanungen 1985, in: Wirtschaft und Statistik (WiSta) 5/1985, S. 402 - 407.

Vergleich von kameralistischem und kaufmännischem Rechnungswesen bei den Sozialversicherungen (auch Spezialpapier zu Abschreibungen und Zinsen als kalkulatorische Kosten für die FH für öff. V. NRW), Arbeitspapier StBA, 33 S., Wiesbaden  1986.

Grundelemente der Wirtschaftsgesellschaft und gesamtwirtschaftliche Basisbeziehungen, Vorlesungsskript, Wiesbaden 1986, 32 S. (für Fachhochschule Wiesbaden, Lehrauftrag).

Umweltökonomik (Umweltethik, Nachhaltiges Wirtschaften, Umweltökonomische Gesamtrechnung, Öko-Management, Umweltpolitik), Vorlesungsskript, Wiesbaden 1987, 29 S. (für Fachhochschule Wiesbaden, Lehrauftrag).

Informationen über die Bundesstatistik, (vier Hefte), Wiesbaden 1988, insgesamt 129 S. (für interessierte Laien allgemeinverständlich geschrieben).

Das Arbeitsgebiet der Bundesstatistik (auch in Englisch), Mainz 1988, 243 S. (Redaktion; Überblick über die gesamte amtliche Statistik).

Der Öffentliche Sektor in Zahlen, Wiesbaden 1989 (Broschüre, 39 S.), Gesamtredaktion.

40 Jahre zählen, messen und gewichten (1950 - 1990), Wiesbaden 1990, 70 S. (Mitautor und Mitkonzeption).

Datenreport 1989, 1992; hrsg. vom Statistischen Bundesamt (StBA), Wiesbaden,  in Zusammenarbeit mit der Bundeszentrale für politische Bildung (bpb), Bonn, dem Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung (WZB) und dem Zentrum für Umfragen, Methoden und Analysen (ZUMA) in Mannheim, als Autor aufgeführt und Federführung/Koordination, 571 S. (1989), 661 S. (erschienen im Juni 1992 mit Daten über Gesamtdeutschland und die Vereinigungsphase; einzige derartige Veröffentlichung).

Lange Reihen zur Wirtschaftsentwicklung, Bevölkerungs- und Wirtschaftsstruktur der Bundesländer, Datenlieferung für das Bundesministerium für Wirtschaft, Redaktion 1989 -1993.

Statistisches Jahrbuch für das Ausland, Stuttgart/Wiesbaden (jährlich, Redaktion 1991 - 1993; vorher neu konzipiert), ca. 375 S. (jetzt auch mit CD).

Länderberichte (jetzt: Länderprofile online), über nahezu alle Länder der Erde, (Endredaktion, 1990-1993).

Volkswirtschaftliche und betriebswirtschaftliche Aspekte einer einheitlichen Europawährung, Vortrag, gehalten in Coburg, 1991, 10 S.

Vierteljahreshefte zur Auslandsstatistik, (Endredaktion, 1990-1993).

Statistische Orientierungshilfen für strategische Unternehmensentscheidungen durch das Statistische Bundesamt, Vortrag, gehalten in verschiedenen Institutionen, 1992, 10 S.

Faltblätter über die Europäische Union (EU), Mittel- und Osteuropa sowie andere Themenschwerpunkte, z. B. Umwelt (Entwurf und Redaktion 1993).

Möglichkeiten und Hemmnisse des ökonomischen Aufschwungs in den neuen Bundesländern, Vortrag in Berlin, 1993, 11 S.

Marktwirtschaftliche Instrumente des Umweltschutzes, Vortrag in Ludwigshafen 1993, 10 S., Wiesbaden 1993.

Allgemeine Volkswirtschaftslehre: Grundlagen und Anwendungsgebiete der Volkswirtschaftslehre in der betrieblichen Praxis, Vorlesungsskript, 78 S., Ludwigshafen 1994 (Aktualisierung jedes Semester; Inhalt:  Mikro- und Makroökonomik, Umweltökonomik, Internationale Wirtschaft, Methoden).

Ökonomie und Ökologie: unversöhnliche Gegensätze? Untersucht am Beispiel der Umweltpolitik, Vortrag in Frankfurt, verv. Skript 10 S., Ludwigshafen 1994.

Statistik (Deskriptive und Induktive Statistik, Wirtschafts- und Sozialstatistik/Amtliche Statistik), 89 S., Ludwigshafen 1995, 2006 (grundlegend überarbeitet). Mit Übungsaufgaben und Übungs-Klausur.

Personalökonomik, 47 S., Ludwigshafen 1996 (fortlaufend aktualisiert, auch in Weiterbildungsveranstaltungen eingesetzt).

Arbeitslosigkeit - Ursachen und Lösungen, Vortrag, gehalten in verschiedenen Institutionen, mit Bundesanstalt für Arbeit (BA) und Parteien, 13 S., 1996.

Arbeitsökonomik,  41 S., Ludwigshafen 1997 (ständige Aktualisierung mit jeweiligem aktuellen Schwerpunktthema; z. B. die Zukunft der Arbeit in einer globalisierten Welt oder Deregulierung des deutschen Arbeitsmarktes).

Globalökonomik/Internationale Wirtschaft, 67 S., Ludwigshafen 1997 (jedes Semester Aktualisierung; hinzu kommen Materialien zum aktuellen Themenschwerpunkt, der sich jedes Semester ändert).

Der Euro kommt - Was bringt er uns? Vortrag, gehalten in mehreren Institutionen  mit Europaabgeordneten, 16 S., 1998.

The economic Phenomenon of Globalisation and its Aspects, verv. Ms., Ludwigshafen 1999 (Vortrag an der FH Ludwigshafen vor Vertretern der Partnerhochschulen).

VWL - Online - Lehrbuch (laufend in Bearbeitung): Übungstheoreme auf der Seite Glossar/ Theory; Übungsmodell, Übungslerndatenraster, Methoden auf der Seite Meth/ Econometrics und Volkswirtschaftslehre (mit Übungsfragen) auf der Seite Fallstudie/ E-Learning, im Aufbau seit 1999 mit ständiger Anpassung und Aktualisierung.

Ressourcenmanagement kleiner und mittlerer Unternehmen im Europageschäft, verv. Ms. 2000, 20 S. (für Weiterbildung bei KMU-Managern in Dortmund, Förderung durch EU).

Das Nationaleinkommen (früher Sozialprodukt) als nachhaltiger Wohlfahrtsindikator und Hilfsmittel für die strategische Unternehmensplanung, Vortrag und Schulungsunterlage für Bankangestellte, 11 S., Ludwigshafen 2001.

International Economics, Skript für englischsprachige Veranstaltung, ursprünglich für Studenten aus dem europäischen Ausland, hauptsächlich von den Partnerhochschulen, 29 S. Ludwigshafen 2001 (einige Teile 1998). Im Jahre 2010 und 2011 völlig neu gestaltet und stark erweitert für englischsprachige Lehrveranstaltung in "International Business Management East Asia" (IBMEA) und Master "Internationales Marketing" (IM), 70 S.

Fallstudie "Asienkrise" (in erster Linie anhand des Buches von Paul Krugman: Die große Rezession, Frankfurt 1999, Originalausgabe: The Return of Depression Economics, New York 1999), Skript 23 S., Ludwigshafen 2002 (die Veranstaltung begann 2000).

Mittelstandsökonomik. Grundzüge einer umfassenden Analyse kleiner und mittlerer Unternehmen, München: Vahlen 2003 (196 S.).

Steuerlehre (I. Stellenwert und Grundlagen, II. Betriebliche Steuerlehre und Unternehmenssteuern), Vorlesungsskript, Ludwigshafen 2004 (53 S.), ständige Aktualisierung.

Kleine und mittlere Unternehmen sowie Mittelstandspolitik in China, Vortrag für das Symposion "Transformation in China" im Ostasieninstitut im April 2004, 20 S..

Trends Towards Medium-Sized Business, Skript und Foliensatz für den Lehrauftrag "Unternehmensführung im Mittelstand" der Hochschule des Mittelstands in Bielefeld, August 2004,  90 S., Ständige Aktualisierung.

Trends des Mittelstands in der Globalisierung - dargestellt am Beispiel der kleinen und mittleren Unternehmen sowie der Mittelstandspolitik in China - (Paper für die FH des Mittelstands in Bielefeld, Institut für den Mittelstand in Lippe, Detmold), Ludwigshafen , September 2004, 24 S.

Karrierechancen in kleinen und mittleren Unternehmen, verv. Ms. und Vortrag, Ludwigshafener Ausbildungs- und Studienmesse "Sprungbrett", Oktober 2004,     8 S.

Einführung in die Wirtschaftswissenschaften, Vorlesungsskript, Ludwigshafen 2005 (68 S.); Inhalt ist variabel, je nach Umfang der Veranstaltung (Schwerpunkte bilden die Allgemeine BWL und die spezielle BWL "Betriebliche Produktions- und Umweltwirtschaft").

Techniken wissenschaftlichen Arbeitens (einschließlich Grundlagen der Wissenschaftslehre, Schwerpunkt: Abschlussarbeit), Skript, 37 S., Ludwigshafen 2005 (wird von Mal zu Mal modifiziert bzw. erweitert). Im August 2009 erweitert um einige Teile zum Skript "Forschungskompetenz", Ludwigshafen, 43 S.

Finanzierung, Skript, 19 S., Ludwigshafen 2005.

Personalführung und Organisation im Wandel. Die Berücksichtigung von Entwicklungen im Umfeld der kleinen und mittleren Unternehmen im Management, in: Schauf, M. (Hrsg.): Unternehmensführung im Mittelstand, Rainer Hampp-Verlag, München und Mering 2006, S. 203 - 244.

Allianzen und Kooperationen mit Familienunternehmen - Zwischen Kooperationen und virtuellen Netzwerken, in: Böllhoff, C./ Krüger, W./ Berni, M. (Hrsg.): Spitzenleistungen in Familienunternehmen, Stuttgart (Schäffer Poeschel), 2006, S. 137-146 (auch Serie im Handelsblatt mit Interviews der Autoren im Frühjahr 2006, Interview mit mir am 27. Februar, S. 18, vgl. auch Handelsblatt vom 7. 8. 2006, S. 18; dann auch im Internet unter: www.handelsblatt.com/mittelstand) .

Warum fällt Geld nicht vom Himmel und wird nicht in den Mülleimer geworfen, Vortrag mehrmals gehalten im Rahmen der Kinder-Uni, 2006 (und 2007 in einer Buchhandlung).

Psychologie und Kommunikation (Interkulturelle Kompetenz), Skript,  51 S., Ludwigshafen 2006 (wird laufend ergänzt).

Chancen und Risiken deutscher kleiner und mittlerer Unternehmen in der VR China, in: Letmathe, P./ Eigler, J./ Welter, F./ Kathan, D./ Heupel, T. (Hrsg.): Management kleiner und mittlerer Unternehmen, Stand und Perspektiven der KMU-Forschung (Gabler Edition Wissenschaft), Wiesbaden 2007, S. 489 - 504, siehe oben.

Neuere Entwicklungen der Mittelstandsökonomik in Abhängigkeit von der Globalisierung (Managerial Economics), Skript, 48 S., Ludwigshafen 2007 (jeweils mit aktuellem Schwerpunkt: z. B. Folgen der Finanzkrise, Nachhaltigkeit, Währungskrieg).

Aspekte transnationaler Arbeitsbeziehungen, Skript, 40 S., mit Fallstudien, Ludwigshafen 2007 (Schwerpunkte: Demographische Entwicklung, Arbeitsmärkte in Schwellenländern, Arbeitsmärkte in der EU, Arbeit der Zukunft, Prekäre Beschäftigung).

China - zwischen Staat und Markt sowie die Rolle in der Weltwirtschaft, Vortrag für das Studienhaus Wiesneck, Institut für politische Bildung Baden Württemberg  e. V. (Lehrerfortbildung), Freiburg-Buchenbach, Power - Point - Präsentation und Handout, November 2007.

Das Japan - Paradoxon. Gedanken über den Zusammenhang zwischen Kultur und Wirtschaft anlässlich einer Japan-Reise, in: Update 6 (FH Mainz, Fb. Wirtschaftswissenschaften, SS 2008), Mainz  2008, S. 30 - 35.

The Crisis of the International Financial Markets 2007/2008: Description, Explanation, Forecast, Counseling. (Vortrag im Rahmen des Workshops "Global Leadership Skills" mit der Satakunta University of Applied Sciences (SAMK), Rauma aus Finnland im OAI Ludwigshafen am 24. April 2008); Power - Point - Präsentation  und Handout (7 Seiten).

Wie man einen Gummibärchenskandal spielerisch lösen kann, oder: Was nützen Wirtschafts-Nobelpreisträger in der Grundschule?, Vortrag im Rahmen der  Kinder-Uni, Juni 2008, 8 S. (mit Beitrag und Interviews vom SWR), gehalten auch in der Grundschule Neidenfels.

Trends im Mittelstand - Fallstudie G. Bee GmbH, (zusammen mit Karsten Ranger; es geht um eine Direktinvestition in China), in: Kruse, Oliver./ Wittberg, Volker. (Hrsg.): Fallstudien zur  Unternehmensführung, Wiesbaden (Gabler - Verlag, Lehrbuch zu Management, Unternehmensführung, Organisation) 2008, S. 127 - 142.

Globalisierung - Was ist das? Bringt sie mehr oder weniger Wohlstand? Wie sind die Auswirkungen auf  Deutschland? Wie sieht die Zukunft aus, insbesondere für die älteren Menschen?, Vortrag/ Werkstattgespräch mit  interessierten Laien, September 2008, Handout, Folien und Flipchart.

Bei einem Forschungsaufenthalt in der VR China im Herbst 2008 hielt  ich unter anderem folgende Vorträge am Beijing Administrative College, an der Capital University of Economics and Business/ Beijing und am Gansu Administrative College in Lanzhou aus dem Bereich "International Economics": 1. Globalization and the rise of the nearly industrialized countries (China, India); the consequences for world economy. 2. China between state and market and the role in world economy in relation to strategic trade policy. 3. The international financial crisis 2008; which significant role does China play for the financial markets in the world?  4. The environmental policy in Germany and the European Union in front of  the background of the global environmental problem and the "global government" (China included).

"Mad Money"? Aktuelle Entwicklungen an den Finanzmärkten, im Rahmen des Seminars "Aktuelle Herausforderungen an die Soziale Marktwirtschaft"  für Lehrerinnen und Lehrer in Zusammenarbeit mit der Ludwig-Erhard-Stiftung, Bonn, im Studienhaus Wiesneck, Freiburg-Buchenbach, November 2008 (Powerpoint-Präsentation und Handout, 13 S.).

Fallstudie "Die Neue Weltwirtschafskrise" nach dem gleichnamigen Buch von Paul Krugman, (Frankfurt 2009), Ludwigshafen, März 2009, 20 S.

Ursachen und Folgen der aktuellen Finanz- und Weltwirtschaftskrise unter besonderer Berücksichtigung der Globalisierung; Vortrag im März 2009 in Neustadt, Powerpoint mit Handout, 10 S.

Die Bedeutung von Karl Marx in China - Zum Widerspruch seines Stellenwertes in der Bildung und in der Praxis, Vortrag im Rahmen einer Ringvorlesung des Heinrich-Vetter-Forschungsinstituts e. V. für Arbeit und Bildung in der Metropolregion - Rhein-Neckar, Mannheim, Hochschule der Bundesagentur für Arbeit, (Ms. 23 S., Powerpoint-Folien 10 S., Summary  3 S., im Internet veröffentlicht), Vortrag April 2009.

Warum ist der Big Mac nicht nur zum Essen da?, Vortrag im Rahmen der Kinder - Uni  im April 2009 an der FH Ludwigshafen (McDonald`s sponsert mit Big Mac für jeden Teilnehmer) und in einer Grundschule im Mai 2009 (mit selber Zubereiten von Hamburgern), 14 S. (5 S. Skript/ Handout).

Personalführung und Organisation im Wandel. Die Berücksichtigung von Entwicklungen im Umfeld der kleinen und mittleren Unternehmen im Management, Überarbeitung und Aktualisierung, in: Schauf, M. (Hrsg.): Unternehmensführung im Mittelstand, Rainer Hampp-Verlag, München und Mering 2009, 2. Auflage, S. 195-238.

Keynes meets Marx – Die zukünftige Rolle Chinas auf den internationalen Finanzmärkten nach der Finanz- und Weltwirtschaftskrise. Abtract für die Tagung „Keynes 2.0 - Perspektiven einer modernen keynesianischen Wirtschaftstheorie und -politik - "  der Keynes-Gesellschaft und des Arbeitskreises Politische Ökonomie im Oktober 2009 an der Hochschule Karlsruhe - Technik und Wirtschaft, Ludwigshafen Juni 2009, 2 S., Vortrag mit PP, Ludwigshafen September 2009, 12 S..

Innovations in small and medium-sized enterprises: Consequences of the current financial crisis, Vortrag für einen "Bilateral German - Italian Workshop" in Mailand im September 2009 bei Azienda Speziale per l`innovazione (www.innovhub.it). Gemeinsame Veranstaltung des italienischen Instituts mit dem Institut zur Erforschung wirtschaftlichen Verhaltens e. V., Köln und Zenit/ Mühlheim. Third Meeting of Osservatorio Innovatione e Credito of the Milan Chamber of Commerce.

Umweltschutz durch Eigennutz. Denn heute stirbt der Wald und morgen...?, (oder: Warum Eisbären Radfahrer mögen) Kinder-Uni an der FH Ludwigshafen für WS 2009/2010 anlässlich des Weltklimagipfels in Kopenhagen im Dezember 2009, Vortrag und Workshop (Waldexperimentier-Koffer, interaktive Web-Sites, Rollenspiel des Emissionshandels)  für Januar 2010. Der globale Waldschutz war auch zentrales Thema der Nachfolgekonferenz Ende 2010 im mexikanischen Cancun.

Management of Medium-Sized Business, Skript für die private Hochschule des Mittelstands in Bielefeld (FHM), neue Veranstaltung im MBA "Unternehmensführung im Mittelstand", Ludwigshafen, 40 S. (Download aus dem Intranet der FHM), für dreitägige Veranstaltung im April 2010 (Schwerpunkte: Internationales Management und Umweltmanagement).

China - Anker der Weltwirtschaft?, Vortrag im Rahmen der Veranstaltung "Finanzkrise und Rezession: Folgen und Folgerungen nach dem Absturz", Studienhaus Wiesneck (Institut für politische Bildung Baden-Württemberg e. V.), Freiburg,  in Zusammenarbeit mit der Ludwig-Erhard-Stiftung, Bonn, Vortrag und Handout, für Mai 2010 (Power - Point Präsentation und Handout).

Grundlegender Wandel des Arbeitsmarktes durch die Globalisierung im dritten Jahrtausend. Wie groß ist der Handlungsspielraum der Politik?  Eröffnungs- und Einführungsvortrag und Diskussionsbeiträge im Rahmen einer Podiums - Diskussion - Veranstaltung im Mai 2010 (mit Gewerkschaft, Bundestagsabgeordnete, Landtagsabgeordnete).

Die Mittelstandspolitik der Hauptkonkurrenten Deutschlands auf dem Weltmarkt  (China, Japan, USA) als Standortfaktor und Unterstützung der internationalen Wettbewerbsfähigkeit von kleineren Unternehmen  in der Globalisierung, Ludwigshafen 2010, 14 S. Beitrag (PP-Präsentation) für eine wissenschaftliche Tagung im September 2010 (Forum Mittelstandsforschung, Uni Siegen, auch "Session Chair"), ebenso zweiseitige Kurzfassung für Mai 2010 (Beitrag angenommen).

1. Finance of Small and Medium-Sized Enterprises after the Financial Crisis, above all Finance of Innovation. 2. International Financial Markets - Theory and Regulation, 3. German Economy (including the Economic Relations to Turkey), 4. European Union and Turkey (The Importance of Turkey for the EU). Vorträge für einen Erasmus-Aufenthalt in Istanbul/ Kültür-University, Lehrauftrag/ Gastprofessur  im Oktober 2010.

Family Business. Organisation eines Symposions und Vortrag für Mai 2011 in Istanbul (Family Businesses and Entrepreneurship Research Center der Istanbul Kültür University zusammen mit dem Institut zur Erforschung wirtschaftlichen Verhaltens e. V., Köln ). Familiy Businesses and its Infrastructure in Germany and Turkey: A Comparison ( mit Round Table - Diskussion über das Thema "Transferring Power from one Generation to another"). Vortrag über "Family Businesses and Research in Germany" (Präsentationen anderer Referenten über Finanzierung und Beratung für Familienunternehmen in Deutschland und der Türkei). Vorträge, Diskussion und Ergebnisse sind in einem Buch festgehalten, das nur für die Teilnehmer in begrenzter Auflage angefertigt wurde.

Deutsche mittelständische Unternehmen im internationalen Wettbewerb, unter besonderer Berücksichtigung Chinas. Studienhaus Wiesneck (Institut für politische Bildung Baden-Württemberg e. V.), Freiburg,  in Zusammenarbeit mit der Ludwig-Erhard-Stiftung, Bonn, Lehrerfortbildung Baden-Württemberg. Vortrag, für Juli 2011 (Power - Point Präsentation und Handout) mit anschließender Diskussion.

Kernpunkte einer neuen Ökonomie der Nachhaltigkeit ("Green Economy"), Vortrag und Präsentation im Herbst 2011 in Bonn (vorher auch Thema der Fach - Tagung der Volkswirtschaftsprofessoren im deutschsprachigen Raum im Mai 2011 und einer Lehrveranstaltung im SS 2011).

KMU-Politik in Deutschland im Vergleich zu den Hauptkonkurrenten auf dem Weltmarkt China, Japan und USA im Hinblick auf die internationale Wettbewerbsfähigkeit, Working Paper HS Ludwigshafen 1/2012., Ludwigshafen, im März  2012, 21 S.

Aktuelle Ergänzungen zum Forschungsstand über Familienunternehmen in Deutschland (Strukturdaten), Co-Referat auf dem Fachsymposium "Familienunternehmen" zusammen mit dem Bundesverband der Deutschen Industrie e. V. (BDI) in Berlin im April 2012 (Institut zur Erforschung wirtschaftlichen Verhaltens e. V., Köln).

Wettbewerb und Wettbewerbsordnung - national, europäisch, international,  Studienhaus Wiesneck (Institut für politische Bildung Baden-Württemberg e. V.), Freiburg (Buchenbach),  Seminar "Unternehmertum und Wettbewerb", in Zusammenarbeit mit der Ludwig-Erhard-Stiftung, Bonn, Lehrerfortbildung Baden-Württemberg. Vortrag, für Juli 2012 (Power - Point Präsentation und Handout) mit anschließender Diskussion.

Current Aspects of the International Financial Markets, above all the Future of the Euro (Arbeitsthema), geplanter Vortrag im September 2012 in der VR China (konnte wegen der Unruhe im Führungszirkel/  Machtkämpfe in der KPC  nicht gehalten werden). Gespräche mit den Kollegen dort über das Thema.

International Economics, especially European Union, Skript, 72 S., Ludwigshafen 2013 (Skript für diese Veranstaltung bei den Erasmus-Studenten und Studenten in anderen Auslandsprogrammen, z. B. China, Japan,  "Incomings").

Innovation Economics, Skript, 14 S., Ludwigshafen 2013 (für Weiterbildungsveranstaltung/ MBA bei der Graduate School Rhein Neckar / GSRN in Mannheim).

Finanzierung, Skript, 54 S., Ludwigshafen, März  2014 (für Veranstaltungen im SS und WS 2014; auch 2015, 2016 und 2017).

Energiepolitik der VR China und ihre globale Bedeutung, Vortrag beim Netzwerk "Energiemanagement" der HS Ludwigshafen (Prof. Dr. Johannes Kals), Ludwigshafen, März 2014.

Wie sicher sind die Renten in Deutschland? - Situation, Probleme und Zukunft der Altersvorsorge (Inhalt: Geschichte, Typologie und Struktur, Finanzierung, Folgen der jüngsten Reformen, Generationengerechtigkeit, Altersarmut, Benachteiligung von Frauen, Vergleich der Alterssicherung, Prognose); Vortrag mit Fragerunde und Diskussion, im September 2014 vor interessierten Laien und Betroffenen in Deidesheim/ Pfalz (mit AG 60 plus, VdK, DGB).

Zum Stand der Energiewende in Japan, Vortrag beim Netzwerk "Energiemanagement" der HS Ludwigshafen (Power Point - Präsentation), Ludwigshafen, September 2014.

Aktuelle Herausforderungen für mittelständische Unternehmen -Trends in der Finanzierung in Zeiten von Finanz- und Eurokrise, in: Andrea Honal (Hrsg.): Aktuelle Marketing- und Management-Trends. Das Beste aus Theorie und Praxis, Verlag Dr. Kovac, Oktober 2014, S. 409-426.

Compliance: Wer ehrlich, anständig und integer bleibt, geht langfristig in Führung. Vortrag (Power Point - Präsentation)  in Landau/ Handwerkskammer Südpfalz (Dienstleistungszentrum Handwerk, DLZH), November 2014. Mit Handout und Diskussion.

Kommunale Mittelstandspolitik, Stadtmarketing, Standortentwicklung, lokale Wirtschaftsförderung: Egal, Hauptsache effektiv, aber wie? Vortrag in einer rheinischen Stadt, März 2015.

International Management of Small and Medium - Sized Business - An integral Perspective and Conception called Managerial or Entrepreneurial Economics (Unterlagen für Veranstaltungen im Ausland; mit E-Learning-System). Auch mit speziellem Zuschnitt in Teilen hin auf Nachhaltigkeit und Wirtschaftsethik für den "Wein-Master" in NW, Mußbach (Modul: Ecological and Social Sustainability, in Englisch; Beginn WS 2016/17). In ständiger Bearbeitung ab Sommer 2015.

"Wenn der Drache lahmt" - Die Bedeutung Chinas für die deutsche Wirtschaft und die Weltwirtschaft. Vortrag mit Powerpoint und Handout, München, September 2015, (Vgl. zur Kurzfassung des Inhalts die Seite "Fallstudie, Case", Link:  Drache).

TTIP: Fluch oder Segen? (Geplantes Freihandelsabkommen zwischen der EU und den USA). Ziel, Verhandlungsprozess, Inhalt und mögliche Auswirkungen in Deutschland, Vortrag in Frankfurt, November 2015.

Gutachten für die virtuelle Hochschule Bayern (vhb), Bamberg (E-Learning -Modul), Februar 2016 (China-Modul).

Ökonomie der Flucht - Ursache, Wirkungen; Teilnahme an Podiumsdiskussion bei einer Veranstaltung der Evangelischen Akademie der Pfalz im März 2016 in Bad Dürkheim.

Wissenschaftliches Gutachten für die Zeitschrift "Industrie 4.0 Management", März 2016.

Migration and Refugee Policy in Germany, in Europe and in the World - Conclucions and Perspectives, Symposion University Ludwigshafen (in Cooperation with the Institute for Research in Economic Behaviour e. V., Cologne ; Incomings and IBMEA-Students; Ministry of Finance, Berlin; NRW Bank; Honory post, Refugees, Collegues) 30. April 2016. Organisition of the Conference and Presentation: W. Krämer:  Overview: Development of a System and  Results of empirical Studies.

Social Sustainability (Economics, Longtime Management and SME, Social Compliance, Human Resource Management/ Succession, Self-Financing; mit Fallstudien, Übungen), Skript, Folien und Konzeption für den Master of Business Administration "Wine, Sustainability and Sales" am Weincampus Neustadt, August, September 2016 (Veranstaltung im Februar 2017), 44 S. .

Zusammenhänge zwischen Energiewende und Sozialer Nachhaltigkeit. Kurzbeitrag für den Workshop "Energieorientierte BWL 4.0 und Energiewende" an der HS Ludwigshafen im März 2017.

Soziale Dimensionen der Nachhaltigkeit. Vortrag für das Symposion "Nachhaltigkeit" an der Rheinischen Fachhochschule in Köln. Forschungscluster Ethik & Nachhaltigkeit, Institut für Compliance und Corporate Governance der RFH in Zusammenarbeit mit dem Institut zur Erforschung wirtschaftlichen Verhaltens e. V., Köln. Mai 2017 (alle Beiträge erscheinen in einem Tagungsband).

Finanzierung, Skript, 70 S., Ludwigshafen, September 2017 (Skript überarbeitet, aktualisiert und erweitert).

Allgemeine Volkswirtschaftslehre (VWL1): Grundlagen und Anwendungsgebiete der Volkswirtschaftslehre in der betrieblichen Praxis, Vorlesungsskript, 84 S., Ludwigshafen September 2017; (Inhalt:  Mikro- und Makroökonomik, Umweltökonomik, Internationale Wirtschaft, Methoden; Repetitorium und Übungsteil; aktualisiert, überarbeitet und erweitert).

Social Sustainability, Skript, Folien und Konzeption für den Master of Business Administration "Wine, Sustainability and Sales" am Weincampus Neustadt, Dezember 2017 (Veranstaltung im Januar 2018; zweite Gruppe), 46 S.

Soziale Dimensionen der Nachhaltigkeit bei Unternehmen in der Digitalisierung, in: Vieweg/Müller/Wiegand/Meisner (Hrsg.): Nachhaltige Unternehmensführung in der Digitalisierung. Instrumente - Erfolgsfaktoren - Praxisbeispiele, Berlin (Erich Schmidt-Verlag)  Juni 2018, S. 71 - 84.

Karl Marx: In China „geblieben“, in Deutschland "vertrieben" (anlässlich des 200. Geburtstages von Karl Marx 2018 und ca.150 Jahre seit erstem Erscheinen des Buches "Das Kapital, Band 1"). Vortrag im Chinesischen Garten/ Teehaus im Luisen - Park in Mannheim im Mai 2018 (anhand von Fotos aus China und Power-Point). Der Flyer für alle Veranstaltungen im Kultursommer 2018 im Chinesischen Garten im Luisenpark in Mannheim liegt seit März 2018 vor. Vgl. zum Inhalt auch: Karl Marx - Jahr 2018 .

Chinesische Marxismus-Rezeption und die Beziehung zum Konfuzianismus. Vortrag beim Forum für Weltreligionen/ Wien (Stieglecker - Tagung zum Monotheismus: Interreligiöse Gespräche im Umfeld moderner Gottesfragen),  im September 2018 im Augustiner-Stift St. Florian/ bei Linz an der Donau, Österreich (Veröffentlichung in einem Tagungsband 2019 geplant und wird kommen).

Die Genossenschaftsidee von Friedrich Wilhelm Raiffeisen: Die ideale Organisationsform für eine digitale und nachhaltige Welt? -  mit Fokus auf Japan (anlässlich des 200. Geburtstages von F. W. Raiffeisen 2018, Vortrag im November 2018 in einer Genossenschaft). Vgl. zum Inhalt: Genossenschaftsidee.

"Vom Land der aufgehenden zum Land der untergehenden Sonne?": Der langsame Abstieg Japans in einer lang andauernden ökonomischen Krise. Was können die EU und Deutschland daraus lernen? Vortrag in Düsseldorf im Januar 2019. Vgl. zum Inhalt Fallstudie gleichen Titels. Präsentation mit Power - Point - Folien.

Social Sustainability, Überarbeitung der Unterlagen für die Veranstaltung im Studiengang Master of Business Administration "Wine, Sustainability and Sales" am Weincampus Neustadt, Veranstaltung im Februar 2019.

Erfolgsmodell Mittelstand! Die mittelständische Struktur der deutschen Wirtschaft als Grundlage des ökonomischen Erfolges Deutschlands. Vgl. Entwurf für einen Vortrag im Juni 2019.

Power Point - Auswendig - und fertig! Reflexionen über die ökonomische Bildung im digitalen Zeitalter. Vortrag, Termin Juli 2019.

Chinesische Marxismus-Rezeption und die Beziehung zum Konfuzianismus, in: Forum für Weltreligionen/ Uni Wien (Hrsg.): Monotheismus: Interreligiöse Gespräche im Umfeld moderner Gottesfragen, Hermann Stieglecker-Projekt, Wien 2019 (voraussichtlich Sommer).

 

 

 

 

"SO ISSES

Esisso: Das meiste ist schon gesagt. Esisso: Der Rest kaum sagbar. Esisso: Wer dauernd hinterfragt, dem wird auch das Fragen fraglich.

Esisso: Wenn alles fraglich wird, dann nicht zuletzt das Esisso. Esisso: Wer das bezweifelt, der irrt. Gewißheit is nich, gewiß doch", Robert Gernhardt: Im Glück und anderswo, Frankfurt 2002, S. 243 (verstorben im Juni 2006).